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*                      C H A O S u l t d G E M                         *
*                                                                      *
*                            Version 6.00                              *
*                                                                      *
*                              18.7.1993                               *
*                                                                      *
*                  geschrieben von  Th. Morus Walter                   *
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NIE WIEDER KRIEG! NIE WIEDER FASCHISMUS!


CHAOSultdGEM V6.00 ist ein universelle Programm zur Erzeugung und Verwaltung
fraktaler und chaotischer Bilder.

CHAOSultdGEM wurde entsprechend GEM-Richtlinien programmiert und sollte
in jeder Auflsung (ab 640x200) und auf jeder Graphikkarte (soweit VDI
untersttzt wird) laufen.

CHAOSultdGEM V6.00 ist eine Weiterentwicklung von CHAOSultd V5.0(1)

CHAOSultdGEM V6.00  (c) 1993 by Never Ready Software  Th. Morus Walter!

     Th. Morus Walter
     Schulstr. 22
     W-8401 Pentling
    (Federal Republic of Germany)
     Tel. 0941 949802

Dieses Programm ist POSTCARDWARE!

Das Programm darf und soll frei kopiert und weitergegeben werden, wobei 
aber alle Dateien kopiert werden mssen - bzw. die die Dateien 
enthaltenden Archive.

Komerzielle Nutzung ist ausgeschlossen, mit Ausnahme der fr den 
Vertrieb von PD-Disketten blichen Kopiergebren. Die Aufnahme in eine 
Public-Domain Disketten-Serie bedarf der Zustimmung des Autors.
Die Aufnahme des Programmes in Internet-Fileserver oder in Mailboxen ist
erlaubt und erwnscht, vorausgesetzt fr das Abrufen des Programmes wird
keine Gebr verlangt.

Wem das Programm gefllt, und wer es nutzt, ist aufgefordert, mir - dem
Autor - eine Ansichtskarte als kleines Dankeschn zu schicken. So erfahre
ich ein bichen was ber die User meines Programmes (womglich gibt es
gar keine) und habe etwas (hoffentliche positive) Resonanz, die Rckseite
der Postkarte lt sich ja fr Anregungen und konstruktive Kritik (andere
wird berlesen) nutzen (ich bitte allerdings um Verstndnis, da ich 
schriftliche Fragen nur mit frankiertem Rckumschlag beantworten kann). 
Ich denke, eine solche Postkarte ist nicht zu viel verlangt, fr ein Programm 
wie CHAOSultdGEM.

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Das Programm und alle zugehrigen Dateien befinden sich aus Platzgrnden 
in selbstentpackenden Archiven.
(wer CHS_ULTD V6.00 via Internet bezogen hat, bei dem war (ist?) das 
Ganze in ein Lharc-Archiv verpackt, das er mit Lharc auspacken mu 
(ausgepackt hat). In diesem Fall kann man diesen Abschnitt 
natrlich berlesen.)

Selbstentpackende Archive sind Programme, die nach Aufruf die 
eigentlichen Dateien erzeugen. 'Entpackend' heien sie, weil die 
Daten gepackt und damit krzer sind, deshalb verwendet man die Archive
ja auch. (Sorry fr alle, die jetzt ghnen, aber es gibt tatschlich
noch Leute, die nicht wissen, was selbstentpackende Archive sind).

Fr alle, die sich mit Packern auskennen: die Archive wurden mit
StZip V2.3 (von Vincent Pomey) erstellt, und knnen (statt da man
sie startet) auch mit StZip ausgepackt werden.

Um nun an die eigentlichen Daten heranzukommen gehe man wie folgt vor:

man kopiere den Inhalt des Ordners CHAOS600 irgendwo auf die 
Festplatte, wo dann noch ca. 1,5 MegaByte frei sein sollte (nein, 
sein mu!, die Platte darf auch NICHT schreibgeschtzt sein).
Anschlieend starte man die diversen TOS-Programme, die dann die 
Dateien erzeugen (unter Umstnden kann man sich auf einen Teil 
beschrnken (s.u.)). Jetzt kann man noch die TOS-Programme wieder
lschen, man sollte die Archive (also die TOS-Programme) natrlich
noch irgendwo als Sicherheitskopie und falls man das Programm weiter-
geben will behalten.

man kann CHS_ULTD.600 auch ohne Festplatte installieren (deshalb
hat man nicht ein Archiv, sondern mehrere):
man kopiere dazu die Archive EINZELN auf leere Disketten, und starte
die Programm dort (lediglich die Anleitung im PS-Format (s.u.) ist dafr
zu lang). Anschlieend kann man wieder die TOS-Programme lschen, und 
die Dateien eventuell auf weniger Diskette zusammenkopieren (ich habe
mir das nicht im Detail angeschaut, das ist nmlich mit Sicherheit
eine Schei-Kopiererei und ich wnsche allen, die dazu verdammt sind
viel Geduld).

Die folgenden Archive existieren:

 Archiv          enthlt
CHS_ULTD.TOS    das Programm
                (mit Resourcedatei und allem was sonst dazugehrt)
BEISPIEL.TOS    Beispielbilder
im Ordner ANLEITNG
DOC_DVI.TOS     die Anleitung im TeX-DVI-Format
DOC_PS.TOS      die Anleitung im PostScript-Format
DOC_TXT.TOS     die Anleitung als ASCII-Datei (mit den oberen beiden
                nicht zu vergleichen

Von den Anleitungen braucht man natrlich i.a. nur eine Version zu 
entpacken (zu den Versionen siehe nchster Abschnitt).

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Anmerkungen zur Anleitung:

ERSTENS:

Lesen Sie die Anleitung, es lohnt sich auch wenn sie etwas lang
geworden ist; zumindest sollte man sie berfliegen.

ZWEITENS:

Die Anleitung wurde in TeX gesetzt. Um sie nicht nur Leuten die TeX
installiert haben zugnglich zu machen existiert die Anleitungin drei
(quivalenten) Formen:

- als DVI-Datei, also im TeX-Ausgabeformat

- als PS-Datei, aus Platzgrnden ist diese nochmals gepackt, wieder
     in einem selbstentpackenden Archiv.

- als TXT-Datei, erzeugt aus der DVI-Datei mittels des Programmes DVITTY.

Wirklich quivalent sind nur die DVI- und die PS-Datei. Wer irgendwie
die Mglichkeit hat, eine DVI- oder PS-Datei auszudrucken, sollte diese
nutzen. In der TXT-Datei (ASCII) sind sowohl die Formatierung wie auch
Hervorhebungen verlorengegangen, ich habe die TXT-Datei auch NICHT
nochmal berarbeitet obwohl sie dies vermutlich ntig gehabt htte.

Insbesondere sollte man beachten:

     - gelegentlich findet man deplazierte Leerzeilen, die haben
       nichts zu bedeuten.
     - Funoten erscheinen im Text einfach als Nummer
     -  sind als ss ausgegeben

(im brigen stimmen die Seitennummern der TXT-Datei und der beiden
anderen Versionen NICHT berein, weil ich berlange Zeilen vermeiden
wollte)

Wer keinen PS-fhigen Drucker (PS heit brigens PostScript) hat, sollte
sich eventuell den Postscript-Emulator GhostScript zulegen (von GNU,
also Public Domain, unter anderem in der ST-Computer PD-Sammlung), was
allerdings vermutlich eine Harddisk vorraussetzt (Zeichenstze werden
fr die Anleitung eigentlich nicht gebraucht).
Auch die Anschaffung eines TeX-Systems (gibt's ebenfalls als PD (bzw.
Shareware)) kann sich durchaus lohnen, dafr braucht man aber eine
Harddisk auf der noch viel Platz frei ist (ab etwa 5 Mbyte, besser 10).
Zum Ausdruck der Anleitung im DVI-Format braucht man vermutlich auch
noch Metafont (jedenfalls bei Lindner-TeX).

Wenn einem das alles zu aufwendig ist, und er mich deshalb wegen des
Formates der Anleitung verflucht, dann sei derjenige darauf hingewiesen,
da TeX eben in idealer Weise fr die Erstellung einer solchen Anleitung
(mit Inhaltsverzeichnis, Kapitelnummerierung, Funoten, ein paar
mathematischen Formeln (nicht erschrecken, die beien nicht) usw.)
geeignet ist. Jedes Textverarbeitungsformat (das meist auch noch
nur einen Teil dieser Mglichkeiten bietet, ebenso wie reiner
ASCII-Text) ist noch weniger allgemein als TeX - mal von 1st WordPlus
abgesehen, aber wer mir zumuten will, 60 Seiten mit so einem Programm
zu schreiben, der kann mich mal gern haben, abgesehen davon, da ich
das Programm selbst gar nicht habe.

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Weitere Anmerkungen, diesmal zu den Beispielen:

ERSTENS:

Anders als bei Version 5.0(1) sind die Beispiele diesmal bereits
berechnet.

ZWEITENS:

Man sollte sich von den Beispielen nicht zu viel erwarten, ich habe sie
in krzester Zeit zusammengestellt. Sie sollen nur einen kleinen
Anhaltspunkt geben, was so alles geht, ohne dies erschpfend zu zeigen.
Natrlich kann (und sollte) man die Beispiele als Ausgangspunkt eigener
Versuche verwenden (z.B. indem man Blcke ausschneidet, einzelne Parameter
(vorsichtig) verndert und sieht was passiert etc.)

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Anmerkung zur Kompatibilitt zu V5.0(1)

V6.00 verwendet zwar das gleiche Dateiformat, die Parameter der einzelnen
Routinen haben sich aber gendert (auch wenn die Routinen noch die gleichen
zu sein scheinen), so da Bilder von V5.0(1) in V6.00 nur OHNE Parameter
geladen werden knnen. Leider.

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Letzte Anmerkung:

Alles weitere in der Anleitung!

