  Ralf Biedermann
  Ortfeld 3
  27299 Langwedel
  Germany

  Maus:Ralf Biedermann @ HB
  uucp:rb@oskar.bias.uni-bremen.de
  
Dokumentation zum Cacheprogramm TCache: (Version 6.3)

Wichtige  nderung beim Vertrieb! Bitte beachten. 
Ab  Version  6.2  von  TCache  wird  es  zwei Versionen von diesem Programm
geben.  1.  die  registrierte Version ohne Einschrnkungen. Die Testversion
TC_TEST.LZH  die  z.Z.  als  einzige  Einschrnkung  einen Text beim Booten
enthlt.  ber weitere einschrnkungen werde ich bei Bedarf nachdenken. Die
Weitergabe  der registrierten Version ist unter keinen Umstnden gestattet.
Zur   Weitergabe   freigegeben   ist   nur   das   Archive  TC_TEST.LZH  in
unvernderter Form.

1. WARNUNG

Dieser  Punkt  sollte  bei  allen  Programmen,  die  zu Datenverlust fhren
knnten,  als erster Punkt der Dokumentation stehen. Da diese These von mir
stammt,  werde ich mich daran halten. TCache ist ein Programm, das versucht
die   Zugriffe   auf  Speichermedien,  wie  zum  Beispiel  Festplatten,  zu
beschleunigen.  Dies geschieht, indem Teile des Speichermediums temporr im
RAM  gehalten  werden.  Wenn  beim Zugriff auf die FAT ein Fehler auftritt,
dann  fhrt  dies  nicht  selten  zu  Datenverlusten. Obwohl TCache auf den
verschiedensten  Konfigurationen  getestet  wurde,  kann und will ich keine
Verantwortung  fr  eventuelle  Datenverluste  bernehmen.  Dieses  Vorwort
mute  ich  schreiben,um  nicht in Haftung genommen zu werden. TCache kommt
mit  Sektoren  >  512  Byte/Sektor  klar, aber die Lnge eines Fateintrages
darf  32  BIT  nicht berschreiten! Die Einschrnkung mit den 32 BIT drfte
auf   dem   Atari   keine   Einschrnkung   sein,   da   mir  keine  andere
Sektornummerierung  bekannt  ist.  TCache  sollte  auch  mit  Disketten und
Wechselplatten  zurechtkommen,  da  Mediachange berwacht wird. Mediachange
ist  ein  Signal das von wechselbaren Speichermedien kommen sollte wenn das
Speichermedium    gewechselt   wurde.   Beim   Testen   mit   verschiedenen
Rechnerkonfigurationen  konnte  ich  Folgendes  in  Bezug  auf  Mediachange
feststellen:  Bei TOS 1.04 klappt die Sache bei Disketten zufriedenstellend
aber  nicht  perfekt.  Bei TOS 1.00 ist es ratsamer, die Diskettenlaufwerke
nicht  zu  puffern.  Diskettencache  klappt nur, wenn der Schreibschutz der
Diskette  NICHT  aktiviert wurde. Tests mit Wechselplatten konnte ich nicht
durchfhren,  da  nicht vorhanden. Ich wre fr Informationen diesbezglich
dankbar.  Es  mu  nochmal  betont werden: Mediachange wird zwar berwacht.
Wenn  Mediachange  jedoch  einmal  nicht  kommt,  gibt  es bei Diskette und
Wechselplatten  eine  mittlere Katastrophe. Deswegen gilt besonders bei den
beiden  oben genannten Speichermedien: Sehr grndlich mit unwichtigen Daten
testen!  Einige  Pogramme  arbeiten  unter Umgehung des Bios, bei denen man
TCache  ausschalten  sollte  (mit TcacheAcc). Bei diesen Programmen handelt
es  sich  hauptschlich  um Diskdoktoren, Diskkopierer sowie besonders auch
um Formatier- und Partitionierprogramme.

-------------------------------- ACHTUNG!!! -------------------------------
Eine   neue   Warnung:   Die   Warnung   betrifft   Viren.   Die   Option   
Laufwerksumlenkung  ist  ja  sehr schn, aber leider gibt es mit Viren arge 
Problem.  Es kann vorkommen das ein Virus aus einer mehrere Megabyte groen 
Partition  eine Partition mit 726016 Bytes macht. Der Grund liegt darin das 
Viren   den   Bootsektor   einer  Diskette  schreiben  und  wenn  man  ein  
Diskettenlaufwerk  auf  eine Festplattenpartition umgelenkt hat so wird der 
Bootsektor einer Diskette auf Festplatte geschrieben. Abhilfen:
- sicherstellen das man keine Viren hat (ist immer zu empfehlen)
- Option Bootsektor aktivieren, dann gibt es eine Fehlermeldung.

Mit  geeignetem Werkzeug (Festplattentools) ist der Schaden zwar nicht ganz 
so schlimm, aber durch Panikaktionen kann er sehr folgenschwer werden.

TCache63.PRG  darf  nicht  in  gepackter  Form  (z.B.  mit PFX_PAK) im Auto
Ordner  stehen,  da  die Einstellungen direkt im Programmcode abgespeichert
werden!

TCache     darf     nicht     mit     Programmen    zusammenarbeiten,   die
Laufwerksbezeichnungen  umndern,  deswegen  habe  ich  diese  Option  auch
direkt in TCache eingebaut.

Eine  besondere  Warnung  sollte  man  nochmal  fr  'Schreiben  verzgern'
aussprechen.  Wenn  man  oft  Abstrze  hat  oder gerne resetet, sollte man
Schreiben  verzgern  NICHT  benutzen.  Ich  habe die Option nur eingebaut,
weil  andere  Diese  auch  haben und weil es in bestimmten Fllen sehr viel
bringt.  Ich  persnlich  mchte diese Option allerdings nicht mehr missen.
Ein  normaler  ST  mit  8MHz zusammen mit einem Bildschirmbeschleuniger und
TCache ist wie ein anderer Rechner.

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2. COPYRIGHT

Die  Version  ab 4.0 von TCache ist komplett neu geschrieben. Das Copyright
liegt  allein  bei  mir.  Vernderungen  an  dem  Programm fr den privaten
Gebrauch  sind  gestattet.  Soll  eine  (auch stark) vernderte Version von
TCache  der ffentlichkeit zugnglich gemacht werden, mu mir das genderte
Programm  inklusive  Quelltexten  zuvor  zugeschickt  werden. Dieses kleine
Opfer   mu  ich  verlangen,  damit  wenigstens  Einer  (nmlich  ich)  den
berblick nicht ganz verliert.

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3. VERTRIEB

Bei  TCache handelt es sich um eine Abart der Shareware die ich CharityWare
nennen  mchte.  CharityWare heit bei regelmiger Nutzung von TCache ber
einen  Zeitraum  von  mehr als 4 Wochen wird eine Spende >=10,-DM fr einen
Tierschutzverein  nach  Wahl  fllig  , falls ihr TCache auch nach 4 Wochen
ohne  Spende benutzt gilt das Programm als Raubkopie und euer Gewissen wird
euch  bis  ans  Ende eurer Tage verfolgen und nicht schlafen lassen(;-{(}).
Als  Beleg  fr  die  Spende  erkenne  ich  eine Spendenquittung oder einen
Einzahlungsbeleg  an.  Falls  Ihr  keine Spenden fr einen Tierschutzverein
machen  wollt,  seht TCache bitte als Shareware an. Fr einen Spendenbetrag
von  >=30,-,  einen  frankierten und adressierten Rckumschlag, sowie einer
Diskette  (am  liebsten  mit  anderer PD/Shareware) bekommt ihr die neueste
Version  von  TCache  inclusive der Quelltexte von Version 6.0 zugeschickt.
Bei  Einsendung  von  einem frankierten und adressierten Rckumschlag sowie
einer  Diskette  (am  liebsten  mit  anderer PD/ ShareWare) schicke ich dem
Absender   die   aktuelle  Version  von  TCache  ohne  Quelltext  zu.  Eine
Spendenbescheinigung  fr  einen  Tierschutzverein erhht allerdings meinen
Eifer.  Ich  habe  mich  entschlossen  TCache  nicht  mehr  als FreeWare zu
verteilen,  weil  euer  Eifer  mich nicht beeindruckt hat. Um aber trotzdem
den  guten  Zweck zu betonen habe ich die Spende fr einen Tierschutzverein
auf  >=10,-  festgelegt, whrend die nicht so tierlieben Menschen um >=30,-
erleichtert  werden  sollen.  Falls  der gute Zweck nicht reicht vielleicht
hilft  der  Druck auf den Geldbeutel ;-{)} Ach ja meine Kontonummer fr die
Unverbesserlichen lautet

Ralf Biedermann
Kreissparkasse Verden
 Kontonummer:78553
Bankleitzahl:291 526 76

Von  TCache darf ab Version 6.2 nur noch das Archive TC_TEST.LZH verbreitet
werden.

Zu TCache Version 6 gehren folgende Dateien:

A. TCACHE63.TXT Dieser Text
B. CHANGES .TXT Beschreibung der nderung seit Version 5.9
C. TCACHE63.PRG Das eigentliche Cacheprogramm
D. TC_ACC63.ACC Ein kleines Accessory fr Statistiken und Einstellungen. 
                Kann auch als .PRG gestartet werden (nur umbenennen).

Auf  den  Disketten  die ich an Spender (ICH WIEDERHOLE AM LIEBSTEN FR DEN 
TIERSCHUTZVEREIN) werden noch folgende Dateien sein:

INTERNA.TXT  Beschreibung aller Cookiefunktionen und Erklrung der internen
Vorgnge  von  TCache. 

Ab  Version  6.1  werde  ich  nur  noch  die  Quelltexte  der  Version  6.0
mitliefern.  Ich  halte  diese  Manahme  wegen  der  geringen Resonanz fr
angemessen.

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4. INSTALLATION

TCache  wird  mit folgender Grundeinstellung von mir in den Umlauf gebracht:

-Cachegre                      : 128 KByte
-Maximale Blockgre             : 32 Sektoren
-Maximale Blockgre Lesen       : 32 Sektoren
-Maximale Blockgre Schreiben   : 32 Sektoren
-Maximaler Prefetch              : 32 Sektoren
-Hashtabelle                     : 4096 Byte (10 Bit, 1024 Zeiger)
-Laufwerke                       : keins wird gepuffert
-Sektorprefetch ist aktiv und auf 4 Sektoren eingestellt
-Schreibpufferung ist fr alle Laufwerke aktiv
-Schreiben verzgern ist nicht aktiv
-Checksumme nicht aktiv
-Mediach() wird aufgerufen
-Fat & Rootdir ist nicht aktiv
-bei Reset wird versucht zu schreiben.
-Flushzeit fr 'Schreiben verzgern' ist 10 VBI

Ich    hab   kein   Laufwerk   gepuffert,   damit   jeder   erstmal   seine
Grundeinstellung vornehmen mu.

Die   Installation   von   TCache   ist  sehr  einfach.  Nur  das  Programm
TCache63.PRG   in  den  AUTO-ORDNER  der  Bootpartition  kopieren,  Rechner
resetten,   fertig.   Es   ist   zu   empfehlen   TCache  sehr  weit  vorne
(physikalisch)  im  Autoordner  zu  plazieren.  Ntzlich  ist  es auch, das
Programm    TC_ACC63.ACC   in   das   ROOT-Directory   zu   kopieren.   Die
Grundeinstellung  von  TCache  (siehe  oben)  ist  so ausgelegt, da dieses
Programm  auf jedem Rechner luft. Falls die Grundeinstellung nicht zusagt,
lt  sich die Einstellung mit dem mitgelieferten TC_ACC63.ACC ndern. Nach
dem   ersten   Start   mu   TCache63.PRG   mit  TC_ACC63.ACC  (oder  .PRG)
konfiguriert  werden,  da  ich,  wie gesagt, TCache komplett deaktiviert in
den  Umlauf  bringe.  Falls ihr das CPX von Jan Starzynski benutzt, kann es
sein  das  TCache  auch  schon nach der Erstinstallation aktiv ist, da eben
jenes CPX nach dem Bootvorgang TCache umkonfiguriert.

Falls  es zu gefhrlich erscheint das Programm gleich in den AUTO-Ordner zu
kopieren,  kann  das  Programm auch direkt vom Desktop gestartet werden, um
es  erst  einmal  auszuprobieren.  Man  sollte es nur mit einer unwichtigen
Partition  oder mit einer solchen benutzen, von der man ein BackUp hat. Ich
gehe  zwar  nicht  davon  aus, da eine bestimmte Betriebssytemversion oder
ein  bestimmter  Festplattentreiber  vorhanden  ist,  aber wegen der groen
Vielfalt  kann  ich  natrlich  nicht  garantieren,  da  TCache  immer und
berall einwandfrei funktioniert.

Wird  TCache  mit  zu  viel  Speicher  konfiguriert, kann TCache nicht mehr
gestartet  werden. Somit kann man die Konfiguration auch nicht mehr ndern.
Damit  TCache  auf  jedem  Rechner  wieder zum Laufen gebracht werden kann,
braucht  man  beim  Starten  von  TCache (auch im Autoordner) nur die linke
Shift-    und   die   Controltaste   gleichzeitig   drcken.   Wenn   diese
Tastenkombination  erkannt  wurde,  ndert  TCache  seine Konfiguration wie
folgt:

32 KB Speicher fr Sektoren
10 Bit Hashtabelle
16 Sektoren als grter Block beim Lesen
16 Sektoren als grter Block beim Schreiben
16 Sektoren als maximaler Prefetch
Flushzeit 10 VBI
keine Pufferung aktiv

Jetzt kann man wieder die Konfiguration mit TC_ACC63 ndern.

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5.TC_ACC63.ACC 

Mit   diesem   kleinen   PRG/ACC   (nur   umbenennen)  kann  man  smtliche
Einstellungen von TCache vornehmen, wobei TCache installiert sein mu.

Fr  jedes  vorhandene  Laufwerk  kann  man im Menu instellungen' folgende
Parameter einstellen:

-  Ob  es gepuffert werden soll (Aktiv). D.h. hiermit kann man ein Laufwerk
komplett  von  TCache  ausnehmen.  Wenn  dieser  Punkt  nicht angewhlt ist
werden  alle  anderen  Optionen,  fr dieses Laufwerk, ignoriert. Falls man
also  ein  Laufwerk von TCache beschleunigen lassen mchte mu dieser Punkt
angewhlt sein.

-  Ob eine Schreibpufferung vorgenommen werden soll (nderungen schreiben).
Wenn  dieser  Punkt  angewhlt  wurde  wird  jeder  Sektor, der geschrieben
werden  soll, vorher mit dem Cacheinhalt verglichen und bei bereinstimmung
wird der Sektor nicht geschrieben.

-  Ob  Schreiben  verzgert werden soll (Schreiben verzgern). Diese Option
behlt  Sektoren,  die  geschrieben werden sollen, fr eine gewisse Zeit im
Speicher     ohne    einen   wirklichen   Schreibzugriff   auf   Festplatte
durchzufhren.  Der  Vorteil  dieser  Einstellung  liegt  in Gemdos. Gemdos
fhrt  teilweise  sehr  viele  Schreibzugriffe  auf  die  gleichen Sektoren
durch,  z.B.  beim  Lschen  von  Dateien,  und  durch  diesen Punkt werden
mehrere  Schreibzugriffe  zu  einem  Zugriff  zusammengefasst. Obwohl diese
Einstellung  teilweise  imense Zeitersparnis bringt ist sie auch gefhrlich
weil die genderten Daten fr eine gewisse Zeit NUR im RAM existieren.

-  Ob  das Laufwerk schreibgeschtzt sein soll (Schreibschutz). Wenn dieser
Punkt  angwhlt  ist bekommt man bei Schreibzugriffen auf das Laufwerk eine
Alertbox  und  der  Schreibzugriff  wird nicht durchgefhrt auch nicht wenn
man  NOCHMAL  anwhlt.  Schreibzugriffe  sind  erst wieder mglich wenn man
diese Option ausgeschaltet hat..

-  Ob bei Cachezugriffen mit Checksumme gearbeitet werden soll (Checksumme)
Wenn  dieser  Button  gewhlt  ist,  wird  fr  jeden  Sektorzugriffe  eine
Prfsumme  gebildet  und  mit  einer  Summe  verglichen  die beim Laden des
Sektors  gebildet  wurde. Sollten die Prfsummen nicht bereinstimmen, wird
der  gespeicherte Sektor fr ungltig erklrt und erneut von der Festplatte
gelesen.  Dieser  Punkt  soll der Sicherheit dienen, kostet allerdings sehr
viel Zeit so das der Vorteil von TCache mehr als aufgebraucht wird.

-  Ob  bei  einem  CacheHit  Mediach() aufgerufen wird (Mediach() bei Hit).
Wenn  dieser  Punkt  angewhlt  ist,  wird  die  Routine Mediach() jedesmal
aufgerufen,  wenn ein Sektor im Cache gefunden wurde. Diese Funktion sollte
bei  allen  Laufwerken  eingeschaltet  sein  die  man  wechseln  kann, z.B.
Disketten.   Falls   bei  einem  wechselbaren  Medium  diese  Option  nicht
eingeschaltet ist kann es zu Datenverlusten kommen.

-  Ob  beim  Booten  die  Fats  und Rootdirs eingelesen und gesperrt werden
sollen  (FAT  & RootDir sperren). Da die FAT ein Festplattenbereich ist auf
dem  sehr  oft  zugegriffen  wird  lohnt es sich wenn man mit dieser Option
TCache  sagt  das FAT-Sektoren nicht mehr berschrieben werden drfen. Wenn
dieser   Punkt   angewhlt  ist  sollte  man  noch  drauf  achten  das  der
Belegungsgrad  NICHT  invers  angezeigt  wird, denn sonst gehen groe Teile
des  Cacheeffekts  verloren.  Inverse  Zahl beim Belegungsgrad bedeutet das
der  Speicher komplett mit gesperrten, nicht berschreibbaren Daten gefllt
ist.

-  Sektorprefetch  (10  Radiobutton  am unteren Rand der Box 0..9) bestimmt
die  Anzahl  der  Sektoren  die  TCache  liest falls das Betriebssystem nur
einen  einzelnen  Sektor anfordert. Beim Sektorprefetch liest TCache mehrer
aufeinander  folgende  Sektoren  ein  obwohl  das  Betriebssystem nur einen
Sektor  gefordert  hat.  Der  von TOS geforderte Sektor wird an die fr ihn
bestimmte  Adresse kopiert und die anderen Sektoren werden ordnungsgem im
Cache  eingetragen.  Dieses  Verhalten  bringt  einige  Vorteile  da  viele
Programme  mehrere  aufeinander  folgende  Sektor  durch  einzelne Zugriffe
anfordern.  Bei  Benchmarkprogrammen  welche  die  sogenannte  Zugriffszeit
messen  kann  es  zu  einer  Verschlechterung  kommen  es  sei denn man hat
Sektorprefetch 0 eingestellt.

Fr TCache global kann man im Menu 'Parameter' Folgendes einstellen:

-  Speichergre  32..9999 KByte. Hier wird die Speichergre angegeben die
nur  fr  Sektordaten  benutzt  wird.  Der  Gesamtspeicherbedarf bersteigt
diesen  Wert  um  ca.  20%. Den Gesamtspeicherbedarf bekommt man beim Start
von  TCache  angezeigt  und  kann  ihn  vom  ACC anzeigen lassen (klick auf
Copyrightmessage). Falls es Atari-Benutzer gibt denen fast 10MB Cache nicht 
reichen sollte man mir eine Mitteilung zukommen lassen und ich erhhe diese 
Grenze auf fast 100MB oder gar auf knapp unter einem GigaByte ;-{)}

-  maximale  Blocklnge 2..999 Sektoren beim Lesen. Zugriffe auf Festplatte
geschehen  Sektorweise  und  in  einem  Zugriff  kann  Gemdos  auch mehrere
Sektoren  auf  einmal anfordern. Mit dieser Zahl kann man den grten Block
bestimmen  der  beim  Lesen  noch  von  TCache  beachtet wird. Zugriffe die
diesen  Wert berschreiten werden direkt von der Festplatte gelesen. TCache
lt   es  nicht  zu, da  die  Blocklnge  die  Speichergre  von  TCache
berschreitet.  In so einem Fall wird die Blocklnge auf 16 gesetzt. Diesen
Wert   sollte  an  der  Cachegre  anpassen, d.h.  kleiner  Cache  geringe
Blocklnge.  Auch hier gilt das Gleiche wie fr die Speichergre: Wenn der 
Wert jemandem zu klein ist kann er sich bei mir melden.

-   maximale  Blocklnge  2..999  Sektoren  beim  Schreiben.  Zugriffe  auf
Festplatte  geschehen  Sektorweise  und  in  einem Zugriff kann Gemdos auch
mehrere  Sektoren  auf  einmal  schreiben.  Mit  dieser  Zahl  kann man den
grten  Block  bestimmen der beim Schreiben noch von TCache beachtet wird.
Zugriffe  die  diesen  Wert  berschreiten werden direkt auf die Festplatte
geschrieben.  TCache  lt es nicht zu das die Blocklnge die Speichergre
von  TCache  berschreitet.  In  so  einem  Fall wird die Blocklnge auf 16
gesetzt. Diesen Wert sollte man der Cachegre anpassen, d.h. kleiner Cache
geringe  Blocklnge.  Auch hier gilt das Gleiche wie fr die Speichergre:
Wenn der Wert jemandem zu klein ist kann er sich bei mir melden.

-  maximaler  Prefetchpuffer  10..99  Sektoren.  Dieser  Puffer  dient  als
Zwischenspeicher  fr  den Sektorprefetch und gleichzeitig werden in diesem
Puffer  die  Sektoren  zusammengestellt  die  bei  'Schreib  spter' in der
Interruptroutine  geschrieben  werden. Wenn die Option 'Schreib spter' fr
mindestens  ein Laufwerk  angewhlt ist, sollte dieser Wert zwischen 16 und
32  stehen.  Auch hier gilt das Gleiche wie fr die Speichergre: Wenn der
Wert jemandem zu klein ist kann er sich bei mir melden.

-   Gre   der   Hashfunktion   8..16   Bit.   Dieser  Wert  bestimmt  die
Geschwindigkeit  beim  Suchen  eines Sektors im Speicher. Je hher der Wert
desto  schneller  findet  TCache  Sektoren  im Speicher. Der Speicherbedarf
dieser  Werte  geht  von  1024Byte  (8Bit)  bis zu 262.144Byte (16Bit). Der
Speicherbedarf  berechnet  sich  nach  der  Formel  4*2^(Anzahl  der Bits).
Sinnvolle  Werte liegen so zwischen 10..12 Bit. Diese Werte haben ein gutes
Speicher/Geschwindigkeits Verhltnis.

-  Flushzeit  fr  delayed  write.  Die  Zeit  wird  in  Anzahl von 5*VBI's
angegeben,   d.h.   die   eingestellte  Zeit  ist  auch  abhngig  von  der
Monitorfrequenz.  Beim Monochrommonitor bedeutet 1 *5*VBI ca.50 msec. Werte
zwischen  5..10 sind relativ sichern weil Daten sehr schnell auf Festplatte
verewigt  werden,  whrend  Werte  von  >50 in einigen Anwendungen noch ein
Mehr an Geschwindigkeit bedeuten.

Desweiteren   gibt   es   ganz   unten   im   Menu  'Parameter'  noch  vier
Auswahlmglichkeiten:

-  'CLR'  bewirkt bei Anwahl, da das Cache beim 'Ok' oder beim 'Speichern'
gelscht  wird  (inklusive  'gelockten'  Daten) und auerdem wird der Cache 
geflushed,  d.h.  verzgerte  Sektoren  werden  auf  dem  passenden  Medium 
verewigt.

-  'LOCK'  hat  zur Folge, da alle folgenden Sektorzugriffe diese Sektoren
gegen  berschreiben  schtzen  (nicht  bei  Abbruch).  Man mu dieses Flag
irgendwann  zurcksetzen,  sonst  ist  der Cachespeicher schneller voll als
man denkt.

-  'LED'  bewirkt das die Floppylampe bei jedem Zugriff auf Festplatte bzw.
Cache  angeht.  Falls  man eine Ramdisk vor TCache installiert leuchtet die
LED  auch  sehr  kurz  auf.  LED  mu  angewhlt  sein  (Schwarz) damit die
Floppyled flackert.

- 'AKTIV', mit diesem Flag kann man TCache komplett deaktivieren.

Im Menu 'Statistik' bekommt man folgende Daten angezeigt:

-  Anzahl  der  Lesezugriffe  fr  jedes Laufwerk. Es wird jeder Aufruf von
Rwabs() gezhlt und nicht etwa jeder Sektor.

-  Anzahl  der  gesparten  Lesezugriffe  fr  jedes Laufwerk. Es wird jeder
Aufruf  von  Rwabs() gezhlt der gespart werden konnte und nicht etwa jeder
Sektor.

-  Trefferquote  bei  Lesezugriffen  in  %.  Treffer  bedeutet es wurde ein 
Zugriff  komplett  aus  dem  Cache  gettigt und die liebe Festplatte hatte 
ruhe.

-  Anzahl  der Schreibzugriffe fr jedes Laufwerk. Es wird jeder Aufruf von
Rwabs() gezhlt und nicht etwa jeder Sektor.

-  Anzahl  der  gesparten Schreibzugriffe fr jedes Laufwerk. Es wird jeder
Aufruf  von  Rwabs() gezhlt der gespart werden konnte und nicht etwa jeder
Sektor.

-  Trefferquote  bei  Schreibzugriffen  in %. Treffer bedeutet es wurde ein
Zugriff  komplett  aus  dem  Cache  gettigt und die liebe Festplatte hatte
ruhe.

-  Anzahl  der  aufgetretenen  Checksummenfehler.  Jeder Sektor bei dem die
Checksumme nicht stimmt wird gezhlt.

-  Anzahl  der  Zugriffe  auf  ungerade Adressen. Jeder Sektor der auf eine
ungerade Adresse geladen werden soll wird gezhlt.

- Freier Speicherplatz auf dem gewhlten Laufwerk

- Sektorgre des gewhlten Laufwerks.

Im Menu 'Spezial' befinden sich zwei Optionen:

-  Zugriffschutz fr Laufwerke. Um diese Option benutzen zu knnen brauchen
nur  die  Laufwerke  die geschtzt werden sollen durch Selektion der oberen
beiden  Buttonreihen angewhlt werden. Damit der Schutz aktiv wird mu noch
ein  Passwort  eingegeben  werden, dies geschieht im Menu Zubehr-Passwort.
Ich  bringe  TCache mit dem Passwort 'TCRB' in Umlauf, d.h. direkt nach der
Installation wirkt nur das Passort 'TCRB'.

-  Laufwerksumlenkung  bewirkt das Zugriff auf Laufwerk '?' auf ein anderes
Laufwerk   umgelenkt   werden.   Mit  Hilfe  der  beiden  Pfeile  kann  das
umzulenkende  Laufwerk  ausgewhlt  werden.  Zur Umlenkung angeboten werden
sowohl  alle  wirklich  vorhandenen  als  auch  die  virtuellen  Laufwerke.
Nachdem  man  das Laufwerk  ausgewhlt  hat  welches  man  umlenken mchte,
braucht   mit   nur   noch  das  gewnschte  Ziel  in  den  unteren  beiden
Buttonreihen  anklicken.  Als Ziel werden nur wirklich vorhandene Laufwerke
angeboten. Die Laufwerkumlenkung funktioniert eigentlich ausgezeichenet bis 
auf  eine  Ausnahme. Die Ausnahme ist das Formatieren, d.h. das Formatieren 
geht niht ber die Laufwerkumleenkung sondern spricht wirklich das gewhlte 
Laufwerk  an. Dieser Punkt ist eigentlich nur bei Diskettenbetrieb mit zwei 
Laufwerken wichtig.

Im  Menu  'Zubehr'  gibt  es  zur Zeit 9 Schalter und 5 weitere Menus. Die
weiteren Menus erkennt man an den schattierten Button.

Als erstes mchte ich die Schalter erklren:

-     Turbo     ;-{)}   schaltet   die   Statistikfunktionen   und   einige
Sicherheitsberprfungen  aus.  Bei reinem Festplattenbetrieb sollten keine
Schwierigkeiten  auftauchen. Besitzer von wechselbaren Medien sollten diese
Option  NICHT  einschalten.  Dieser  Schalter  wirkt  nur fr Laufwerke >=C
somit  sind  die beiden Diskettenlaufwerke auf jeden Fall von dieser Option
ausgeschaltet,  auch  wenn  z.B.  Laufwerk  'C'  auf Laufwerk 'A' umgelenkt
wird.  Der  Sinn  dieser  Option  ist  natrlich  ein  paar Prozent bei der
Geschwindigkeit zuzulegen.

-  del  delayed bestimmt ob verzgerte Daten aus einer linked List entfernt 
werden  sollen oder nicht. Wenn dieser Schalter aktiv ist werden verzgerte 
Daten  aus  einer linked List, die Platz fr neue Sektoren sucht, entfernt. 
Sinnvoll  ist  diese  Option  erst wenn Cachegre >=1MB ist und 'Schreiben 
verzgern' gewhlt wurde.
 
-  LRU  heit eine weitere Cachestrategie. Wenn dieser Button aktiviert ist
so  benutzt  TCache  eine  weitere  neue  (bzw.  sehr  alte) Cachestrategie
nmlich  die  sogenannte  'Last  Recently  Used'. Bei dieser Strategie wird
nicht  stur  nach  einer  linearen  Liste  Platz fr neue Sektoren gemacht,
sondern   die   am   wenigsten  benutzen  Sektoren  werden  aus  dem  Cache
rausgeschmissen.  Durch  ein  bichen  berlegen  konnte  ich meine lineare
Liste  ziemlich  gut  mit  LRU kombinieren. Diese Option ist eigentlich nur
sinnvoll    bei   sehr   kleinem   Cache   (<=128K)   und   ausgeschalteter
Fat&RootDir-Option.  Einen weiteren kleinen Vorteil bringt diese Option bei
Benchmarks die hauptschlich einen CacheMiss erzielen wie z.B. SCSITOOL.

-  Bootsektor  ist  ein  Schalter  mit  dem  man  Schreibzugriffe  auf  den 
Bootsektor  verbieten  kann.  Wenn  der  Schalter  aktiv  ist  werden  alle 
Schreibversuche  auf den Bootsektor mit einer Fehlermeldung quitiert. Diese 
Option ist ein weiterer Versuch die Verbreitung von Viren zu unterbinden.

- Sektorcheck bewirkt das TCache die Sektornummern auf Gltigkeit berprft 
bevor der eigentliche Zugriff auf die Festplatte erfolgt. Wenn der Schalter 
aktiv  ist  berechnet  TCache  zuerst  die  Nummer  des letzten Sektors der 
gelesen/geschrieben  werden  soll  und  falls  dieser nicht mit der grten 
Sektor vom BiosParameterBlock in Einklang zu bringen ist wird der Fehler -8 
(Sektor not found) gemeldet.

-  Flush all sagt ob bei einem Flush (Zurckschreiben der Daten bei Schreib 
spter)  alle  Sektoren  auf  einmal geschrieben werden oder ob der Vorgang 
durch eine kleine Pause unterbrochen werden soll.

-  Absolut  erlaubt  es alle Zugriffe auf absolute Sektoren (unter Umgehung
der   Partitionsinformationen)  zulassen  oder  sperren.  Wenn  den  Button
gewhlt  wurde, sind Zugriffe auf absolute Sektoren erlaubt. Da im normalen
Betrieb  eigentlich  keine Zugriffe auf diesem Wege geschehen sollten, habe
ich  diesen  Punkt  ausgeschaltet.  Im Prinzip sollten nur Festplattentools
diese  Zugriffsart  zum  Formatieren bzw. Partitioniern benutzen. Falls der
absolute  Zugriff  nicht  erlaubt  ist  und  ein Programm versucht trotzdem
absolut  zuzugreifen,  kommt  eine  Box  'Bitte  Diskette  ?  in Laufwerk A
einlegen',  wobei das '?' fr das Laufwerk steht auf das zugegriffen werden
sollte  wobei  der  Buchstabe  diesmal ein physikalisches Laufwerk angiebt.
Egal welchen Button man in der Box whlt der Zugriff bleibt untersagt.

-  Testing  unterbindet  die regelmigen Testfunktionen vom Accessory (nur
als  Accessory).  Ist  dieser Button gewhlt wird getestet ansonsten nicht.
Die  Testfunktionen  sind:  berprfen  ob  TCache  noch  vorhanden ist und
berwachung von Schreibfehlern.

-  PUN-INFO  schaltet  die Auswertung der Pun-Info-Struktur beim Booten ein
oder  aus.  Da  es  mindestens mit einem Festplattentreiber Schwierigkeiten
wegen  dieser  Option  gab, habe  ich  das  Verhalten  durch  diesen Button
schaltbar  gemacht.  Beim  Booten  wertet  TCache die Pun-Info-Struktur nur
noch  aus  wenn  dieser Button gewhlt wurde. Der Vorteil der Benutzung von
Pun-Info  liegt  in der geringeren Anzahl von Getbpb()-Aufrufen beim Booten
und  damit  eine geringe Zeitersparnis. Besonders bei Wechselplatten hat es
Vorteil  ber die Pun-Info-Struktur zu gehen wenn es der Festplattentreiber
zult.   Wenn  PUN-INFO  ausgeschaltet  ist  werden  nur  noch  Laufwerke  
durchsucht die von TCache gecached werden sollen.

-  NOX!  Zum  Testen  gibs  jetzt  den  Button  'NOX!' ist dieser angewhlt
versucht  TCache  einen  Cookie  mit dem Namen 'NOX!' zu finden. Ist dieser
vorhanden  betrachtet  TCache  den  Wert  des  Cookies  als Zeiger auf eine
Routine.  Diese Routine wird beim Start und beim Ende von TCache augefhrt,
aber  nur  wenn  TCache  aktiv  ist.  In  D0  bekommt die Routine gesagt ob
Rwabs()  anfngt  (D0=0)  oder aufhrt (D0=1). Falls die Routine beim Start
aufgerufen  wird  erhlt das Unterprogramm in Register A0 noch einen Zeiger
auf  die  Parameter  fr Rwabs(). TCache rettet alle Register ! Die Routine 
NOX!  wird  auch  angesprungen wenn TCache komplett oder nur das betroffene 
Laufwerk gar nicht aktiviert sind.

-  Drvbit-Check  zeigt  TCache  ob  Zugriffe  auf  nicht  mehr  angemeldete
Laufwerke  erlaubt  sind  (Button nicht gewhlt) oder ob diese Zugriffe mit
'Laufwerk  nicht  bekannt'  beantwortet  werden (Button gewhlt). Falls man
einen  Festplattentreiber  benutzt  der  es erlaubt von anderen Partitionen
als  'C' zu booten, mu beim Booten von einem Laufwerk <> 'C' im Normalfall
diese  Option  ausgeschaltet sein, andernfalls kann nicht mehr auf Laufwerk
'C'  zugegriffen  werden. Das Booten von andern Partitionen beruht meistens
auf d Trick Laufwerk 'C' whrend der Bootphase abzumelden.

-  XBra-Check  sagt  TCache  in  welchem Mae es seinen Programmcode prfen
soll.  Vorweg  wre  zu  sagen  das TCache aus Sicherheitsgrnden bei jedem
Programmende  eine  Checksumme  ber  den  Programmcode und wichtige Zeiger
bildet.  Falls  die  Checksumme  nicht  mehr  mit  einer  vorher gebildeten
bereinstimmt   deaktiviert  sich  TCache  und  das  Accessory  meldet  das
Problem.  Mit  XBra-Check  kann man bestimmen, wie die alten Vektoren einer
XBra-Struktur  berwacht  werde.  Ist  dieser  Button gewhlt duldet TCache
keinerlei  Vernderungen  an  diesen  Vektoren,  das kann bedeuten das sich
TCache  deaktiviert,  wenn man z.B. eine Ramdisk aus dem Speicher entfernt.
Falls  der  Button  nicht  gewhlt  wurde,  sind nur Zugriffe auf die alten
Vektoren innerhalb der XBra-Struktur erlaubt.
l
-  etv_term  bestimmt,  ob  beim  Verlassen  eines  Programmes  alle  Daten
wirklich  auf  den  Massenspeicher  bertragen werden. Diese Option hat nur
eine Wirkung wenn 'Schreiben verzgern' aktiv ist.

-  WriteReset  bestimmt ob im Falle eines Resettes (NUR WARMSTART) versucht
werden  soll  die  verzgerten Cachedaten noch zu schreiben. Im Allgemeinen
sollte man diese Option eingeschaltet lassen.

-  GemDos  im  Menu  'Zubehr' klingt sich in den GemDos-Trap ein und setzt
vor  jedem  Fsfirst() und Fsnext() das Lock-Bit, damit soll erreicht werden
das die gesamte Directorystruktur im Cache festgehalten wird.

-  UHR  im  Menu  'Zubehr'  stellt eine bestimmte Hardwareuhr (meine) beim
Start

Jetzt zu den weiteren Menus im Menu 'Zubehr':

-  Ramdisk  erlaubt  es  ein  Ramdisk zu installieren oder zu entfernen. Im
Menu  Ramdisk  hat  man  folgende  Einstellmglichkeiten: Gre der Ramdisk
32..9999  KByte.  Laufwerkkennung  alle  nicht  benutzten  Laufwerke knnen
gewhlt  werden. resetfest oder nicht (z.Z. nicht untersttzt). Zur Ramdisk
ist  noch  zu sagen: Wenn man eine Ramdisk installiert oder entfernt werden
die  anderen  Einstellungen,  die  seit Start des ACC's vorgenommen wurden,
NICHT  bernommen.  Ich  habe  diesen  Weg  gewhlt, weil ich sonst zuviele
Einstellung  an  die  neue  Laufwerkskonfiguration anpassen mte. Wenn man
versucht  eine  Ramdisk zu entfernen obwohl sich noch Daten auf eben dieser
befinden,  erscheint  eine  Alertbox  in  der  man  entscheiden kann ob die
Ramdisk   entfernt   werden  soll  oder  nicht.  Die  Ramdisk  kann  nicht  
eingerichtet oder entfernt werden wenn das Konfigurationprogramm (TC63_ACC) 
als  Applikation unter MinT oder Mag!x gestartet wurde. Dr Grund ist das in 
diesen  Fllen der Speicher ganz normal mit Malloc() angefordert wird (ohne 
ACT_PD  zu  manipulieren)  und  beim  Verlassen  des  Programmes  wrde der 
Speicher wieder freigegeben werden.

-  ACC-Ordner  bietet  folgende  Mglichkeiten.  Sollen  ACC's  aus  Ordner
geladen  werden (Button gewhlt) oder nicht. Pfad fr die ACC's aus dem die
Accessories  geladen werden sollen. Wenn man den alten Pfad anklickt ffnet
sich  eine  Fileselektorbox,  mit  der  man den neuen Pfad fr ACC's setzen
kann.  Bei  ACC's,  die  man  in  Ordner  versteckt  und  die ein separates
RSC-File  besitzen,  kommt es vor das eben diese ACC's ihr RSC nicht finden
wenn  es  ebenfalls  im  ACC-Ordner  steht.  Man  knnte jetzt auch fr die
RSC-Files  eine  Routine  schreiben, aber warum, das AES benutzt diese doch
schon.  Man  nehme  einen  sogenannten  Enviroment-Setter  und  stelle  die
Enviroment-Variable  PATH ebenfalls auf den ACC-Ordner ein und schon werden
die  RSC-Dateien  auch  aus  dem  Ordner geladen. Diese Option darf bei der 
Multitaskingerweiterung 'Mag!x' NICHT eingeschaltet sein.

-  Steprate erlaubt es die Steprate fr Laufwerk 'A' und 'B' zu setzen. Die
Stepraten  werden  nur eingestellt, wenn auch der entsprechende Button beim
Programmende  selektiert  war.  TCache.PRG  stellt  die Stepraten auch beim
Booten ein, wenn man mit selektierten Button gespeichert hat.

-  'Virtuell'  erlaubt  es  virtuelle  Laufwerke  einzurichten.  Eine etwas
genauere  Beschreibung  befindet  sich  bei der Cookie-Funktion RBVirtuell.
Nur  kurz:  virtuelle  Laufwerke  sind nicht wirklich vorhanden sondern nur
beim  Betriebssystem  als  vorhanden angemeldet. Diese Option macht nur mit
der  Laufwerksumlenkung  sinn. Zusammen mit der Laufwerksumlenkung kann man
auf  jedem  ST/STE/TT  jede  Konfiguration  simulieren.  Im  Prinzip ist es
mglich  selbst  mit nur einem Diskettenlaufwerk 16 Laufwerke zu simulieren
aber hier drfte der Speicherplatz einer Diskette enge Grenzen setzen.

-   Information   lt   eine  weitere  Seite  mit  hochinformativen  Daten
erscheinen.  Absolut  Lesen  zeigt  an,  wie  viele  Lesezugriffe  auf  die
Festplatte  gemacht  wurden  ohne  die  Partitionsinformation  zu beachten.
Dieser  Wert  knnte  Virenaktivitten anzeigen. Absolut Schreiben zeigt an
wie  viele  Schreibzugriffe  auf  die  Festplatte  gemacht  wurden ohne die
Partitionsinformation  zu  beachten.  Dieser  Wert  knnte Virenaktivitten
anzeigen.  Falls  man  eine Festplatte formatiert oder partitioniert ist es
durchaus  normal  wenn  hie  Werte != 0 erscheinen. Es werden auch noch die
Anzahl  der  Zugriffe auf einzelne Sektoren, Zugriffe auf mehrere Sektoren,
Gesamtzahl  der  Zugriffe, Gesamtzahl der gesparten Zugriffe und Gesamtzahl
der gesparten Zugriffe in Prozent angezeigt.

-   Passwort   erlaubt   die  Eingabe/nderung  des  Passwortes.  Bei  der  
Erstinstallation  lautet das Passwort TCRB. Fr einige Operationen (delayed 
write  oder  Schreibschutz  ndern bzw. verstecken von Laufwerken) wird das 
Passwort  bentigt.  Um  das Passwort zu ndern mu oben das alte und unten 
zweimal das neue Passwort eingegeben werden.

-  Schreibfehler  zeigt  Probleme mit Medien im Zusammenhang mit 'Schreiben
verzgern'  an.  Ab  Version  6.0 kann das ACC Probleme melden wenn es auch
als ACC benutzt wird.

Der  Punkt  'Mediach()  bei  Hit'  bedarf  einer  etwas genaueren Erklrung
schtze  ich.  Wenn  Daten, von z.B. einer Diskette, im Cache stehen werden
diese  auch  noch  gefunden  obwohl  die  Diskette  mittlerweile gewechselt
wurde,  das  ist sehr ungnstig. Wenn man 'Mediach() bei Hit' aktiviert hat
wird  fr  jeden  Zugriff  bei  einem  Cachehit  berprft  ob die Diskette
eventuell  gewechselt wurde, und damit verluft eine Cacheoperation relativ
sicher.  Dieser  Punkt  sollte  fr  alle  wechselbare  Medien  (Disketten,
Wechselplatten,  CD-Roms oder MO's) eingeschaltet sein. Bei Festplatten hat
man  den  Vorteil, da  ein Ausschalten dieser Option bei einigen Zugriffen
bis  zu  10%  Geschwindigkeitszuwachs  bringt. Falls man auch bei Disketten
usw.   diesen   Punkt  ausschaltet  MU  nach  jedem  Diskettenwechsel  ein
sogenannter  'forced  mediachange'  erzwungen  werden,  z.B.  d ch <ESC> im
Desktop.

Wenn  die  Belegungszahl  im  Menu  'Parameter'invers  angezeigt wird, dann
bedeutet  das  da  der  Cachespeicher  komplett mit gesperrten (gelockten)
Daten  voll  ist.  Es  werden  in diesem Fall also keine neuen Sektoren ins
Cache bernommen.

Bei  den  Punkten  'Ok'  und 'Speichern' werden alle eingestellten Daten an
TCache63.PRG  bergeben.  Speichergre  und  Gre  der Hashtabelle werden
allerdings  nur  wirksam,  wenn  die  Parameter  mit  'SPEICHERN' gesichert
worden sind und ein Reset ausgefhrt wurde.

Beim  Aufrufen  von  TC_ACC63 und  beim Laufwerkwechsel treten Pausen auf,
weil  ein  Dfree()  Aufruf  gettigt  wird.  Bei  TOS  1.00  kann es einige
Sekunden dauern.

Auer  den  cacherelevanten  Daten  setzt  TC_ACC63 beim  Start  auch  den
Clipboardpfad  auf  'C:\CLIPBRD'  falls  noch  keiner  vorhanden war. Diese
Funktion  habe ich fr mich eingebaut weil eines meiner Lieblingsacc's dies
so haben mchte.

Falls TC_ACC63 als Accessory luft erfllt es noch zwei weitere Aufgaben:

-  Alle  5 Sekunden sieht es nach ob TCache63.PRG noch vorhanden ist obwohl
es  schon  installiert  wurde.  Falls einmal ein Test nicht erfolgreich war
ffnet  sich eine Dialogbox die auf diesen Vorfall aufmerksam macht. Sollte
das  ACC TCache einmal nicht mehr finden gibt es die Meldung aus das TCache
entfernt  wurde.  Der  Grund fr dieses Verhalten ist das der Cookie 'TCRB'
auf  einem  unbekannten Grund nicht mehr vorhanden ist. Die zweite mgliche
Meldung  ist das TCache sich deinstalliert hat. Der Grund fr diese Meldung
ist  das TCache eine unbefugte nderung an seinem Programmcode festgestellt
hat.   Im  zweiten  Fall  ist  Vorsicht  geboten,  weil  ein  Fremdprogramm
unerlaubte  Speicherbereiche verndert hat. Falls man den Button XBra-Check
gewhlt  hat,  kann  ein mglicher Grund die Entfernung einer Ramdisk sein,
die  man  VOR  TCache  installiert  hat.  Die  zweite Meldung kann man auch
bekommen wenn man TC_ACC63 als Programm aufruft. Der Grund ist der selbe.

-  Alle  5  Sekunden  sieht  das  ACC  nach,  ob  ein Fehler beim Schreiben
aufgetreten  ist  und noch nicht behoben wurde. Falls ein Fehler noch nicht
behoben  werden  konnte,  erscheint eine Alertbox mit der Fehlernummer, dem
Fehlerlaufwerk   und   dem   Fehlersektor.   Jetzt   bietet   das  ACC  die
Mglichkeiten  an  den  Fehler  zu  ignorieren  (Abbruch) oder es weiter zu
versuchen  (weiter).  Falls  Abbruch  gewhlt  wurde sind mit an Sicherheit
grenzender  Wahrscheinlichkeit  Daten  verloren  gegangen. Um mal zu zeigen
wie  sicher  TCache  eigentlich  ist, empfehle ich folgenden Test mit einer
neuen,  formatierten  Diskette:  TC_ACC63 als  ACC  installieren  und  neu
Booten,  Verzgerungszeit  auf 90VBI stellen, 'Schreiben verzgern' fr das
Diskettenlaufwerk  aktivieren  (anwhlen)  und  ein  paar  Dateien  von der
Festplatte  auf  Diskette  kopieren.  Sobald  die  Dialogbox  vom  Kopieren
verschwindet  Diskette aus dem Laufwerk entfernen. Nach einiger Zeit sollte
TCache  versuchen  Daten  auf  das  Laufwerk  zu schreiben das merkt man am
rattern  des  Laufwerks.  Nach  sptestens  5 Sekunden sollte das ACC einen
Fehler  (-6==seek  track) melden. Jetzt Diskette wieder einlegen und weiter
whlen.  Nach ein paar Augenblicken wird alles auf Diskette geschrieben und
keine  Daten sind verloren gegangen. Dies sollte nur ein Test und nicht der
Regelfall sein.

Da  das  Ganze  mit  einer,  wie  ich  finde,  sauber aufgebauten Dialogbox
vonstatten geht, sollte jeder damit klarkommen. Sonst bitte melden.

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6. TC_Lock.PRG

TC_Lock  ist  ein  kleines  Hilfsprogramm, da zeigen soll, wie einfach man
TCache  fernsteuern  kann.  TC_Lock  hat den Sinn, da man einige Programme
automatisch  in  den  Cachespeicher  eintragen kann und diese dort sperren.
TC_Lock  wird  einfach  gestartet.  Dann liest es die Datei TC_Lock.inf (im
gleichen  Pfad)  ein  und  liest  alle  Programme, die dort mit vollem Pfad
stehen,  ein  und  sperrt  diese  im Cache. Wenn das Zeichen '0' als erstes
Zeichen  in  der  Datei  steht,wird  der  Cache  vorher  noch gelscht. Der
Anwender  ist selbst dafr verantwortlich, da die maximale Sektorlnge und
der  Cachespeicher  reichen.  TC_LOCK.INF darf maximal 16384 Byte lang sein
(wird  wohl  niemand  erreichen) und die Dateien drfen beliebig lang sein.
Das  heit  aber  nicht,  da  diese  auch  bei falscher TCache-Einstellung
gepuffert  werden.  Ich  glaube  es  ist  klar  das TC_Lock NUR nach TCache
gestartet  werden  darf.  TC_Lock  ist  nur  auf  den  von  mir  versandten
Disketten enthalten.

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7.TC_Ram.PRG 

hnlich  wie  TC_Lock  ist  TC_Ram  ein  Hilfsprogramm  um  aufzuzeigen wie
einfach  man  TCache ber die Cookiefunktionen steuern kann. TC_Ram richtet
automatisch  eine  Ramdisk unter TCache ein. Logischerweise mu TC_Ram NACH
TCache  gestartet  werden.  Um  mir  die  Sache einfach zu machen, kann man
Gre  und  Laufwerkskennung  der  Ramdisk  NUR  im  Quelltext  ndern.  Im
Programmpacket  TCache  ist  TC_Ram  auf  4MB und Laufwerk 'M' eingestellt.
TC_Ram  luft auch im Autoordner. TC_Ram ist nur auf den von mir versandten
Disketten ent lten.

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8.BENCHMARKS

Benchmarks  habe  ich zwar durchgefhrt (durchfhren lassen) aber die Werte
finde  ich  nicht  fr  besonders  aussagekrftig, denn  je nachdem welches
Programm  ich  auffhre  kann  ich  hier  mit  Geschwindigkeitssteigerungen
zwischen  30  und  13000%  prahlen.  Jeder  sollte  das Programm auf seiner
Konfiguration  testen  und  selbst  entscheiden,  ob er TCache benutzt oder
nicht.

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9.Tips und Tricks

TCache  hat  im 'normalen' Alltagsbetrieb fast nur Vorteile. Leider gibt es
auch  Anwendungen,  wo ein Cacheprogramm die Sache verzgert. Deswegen hier
ein paar Beispiele, wann man TCache wie einstellen sollte.

-   Die   sogenannten  Festplattenpacker  (HDPACK,  CHKDISK3  ...)  greifen
hauptschlich  auf  einzelne Sektoren zu. Wenn der 'Packer' gut geschrieben
ist,  legt  er  sich  am Anfang eine Tabelle der zu vertauschenden Sektoren
an.  Das  eigentliche  Packen  besteht nur aus der Abarbeitung der Tabelle.
Zum  Schlu  werden  FAT  und  DIR  angepasst. Bei dieser Anwendung wre es
warscheinlich   schneller,   ohne   TCache   zu   arbeiten   (mit  TC_ACC6
ausschalten).  Zeittests  habe  ich allerdings nicht durchgefhrt. Ich habe
alle  meine  Partionen MIT TCache gepackt und keine Probleme gehabt. Da man
das  Packen  nicht  rckgngig machen kann, sind Geschwindigkeitsvergleiche
sehr schwer zu machen.

-   Die   Installation  groer  Programmpakete  besteht  hauptschlich  aus
Kopieren  und/ oder Entpacken von einigen Hundert Dateien. Da diese Dateien
nur  einmal  von  Diskette/Archive  gelesen  werden  und  auch  nur  einmal
geschrieben  werden,  sollte  man die grte Blockgre auf 2 oder 4 setzen
da  ansonsten  fast  jede  Datei auch noch zwischenzeitlich im Cache landet
und  dies  kostet  Zeit.  Allerdings  hat  es sich als Vorteil erwiesen bei
solchen  Aktion  'FAT  & RootDir sperren' einzuschalten und zwar sowohl fr
die Quelle als auch das Ziel.

-  Je grer der Prefetchpuffer, umso besser kann TCache beim delayed write
optimieren.  Wenn  man  Schreiben  verzgern  aktiviert hat, sollte man den
Prefetchpuffer  am  Besten zwischen 16 und 32 einstellen. Hat man Schreiben
verzgern  nicht  aktiviert,  so  sollte der Prefetchpuffer auf 10 Sektoren
stehen.

-  Mit  dem  Schreiben verzgern kann man auch spielen. Je kleiner der Wert
fr  VBI  umso  sicherer  arbeitet  TCache. Ein hoher Wert fr VBI bedeutet
eine  lngere  Wartezeit  und  kann in Einzelfllen eine Menge Zeit sparen.
Normal  sollte  man VBI mindestens auf 20-30 stehen haben (ca. 30-60 msec).
Der  hchste  Wert  (99)  bedeutet ca. 1.4-2 Sekunden Verzgerung. Ich habe
meine Verzgerung auf 90 stehen.

-  Man  sollte  versuchen  nicht  GEM  und  BGM Partitionen gleichzeitig zu
verwenden.  Von TCache wird zwar praktisch jede Kombination untersttzt nur
wird  beim Mischbetrieb Speicher verschenkt, da die Sektoranzahl die in den
Cachespeicher pat von der grten Sektorlnge abhngt. Ab Version 6.1 kann 
man  beim  gemischten Betrieb die Benutzung von TCache optimieren. Wenn man 
den  Schalter  PUN-INFO ausschaltet und die BGM-Partitionen deaktiviert hat 
TCache  wieder  eine optimale Ausnutzung des Speichers, leider wird das/die 
BGM-Laufwerke dadurch nicht mehr untersttzt.

-  Die  Optionen  'Schreib  neues', 'Fat & Rootdir' und 'GEMDOS' sorgen bei
einigen  Benchmarkprogrammen  fr  eine  Verschlechterung.  Mchte  man die
optimalen Werte erreichen mssen diese 3 Optionen ausgeschaltet werden.

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10.BEKANNTE PROBLEME

Wenn   VOR   TCache  speicherresidente  Programme,  die  sich  in  Vektoren
einbinden  die  auch von TCache benutzt werden, installiert werden und NACH
der  Installation  von  TCache  wieder  entfernt  werden klinkt sich TCache
wieder  aus  dem  Betriebssystem aus. Dies ist eine Sicherheitsmanahme. Da
TCache  nicht  wissen  kann  ob dieser Eingriff in Ordnung geht entfernt es
sich  prventiv,  es  knnte  ja  auch der Fall sein das die Vektoren durch
einen  'Unfall'  verndert  wurden.  Beispiele findet man unter Anderem bei
amdisks  die  wieder  aus dem Betriebssystem entfernt werden. Abhilfe steht
unter 'XBra-Check'.

Bei  der  Multitaskingerweiterung  'Mag!x' darf die Option ACC's aus Ordner
laden  NICHT  eingeschaltet  sein.  Da Mag!x eine hnliche Funktion besitzt
kann dies zu Abstrzen fhren.

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11.SCHLUSSWORT

Hiermit  mchte ich allen danken, die mir geholfen haben dieses Programm zu
verbessern  und zu testen, insbesondere gilt mein Dank Patrick Dubbrow, der
viel  Zeit  und  eine  Partition (unfreiwillig) opferte. Ebenfalls stark an
den   Verbesserungen  von  Tcache  Version  4  beteiligt  ist  Jrgen  Lock
(@jelal.north.de),  der  mir einige Unstimmigkeiten in TCache aufzeigte und
half,  diese  zu  beseitigen.  Da ab Version 5.0 eine gefhrliche Operation
('Schreiben  verzgern')  in  TCache integriert wurde, mchte ich mich auch
bei  meinen  Betatestern  aus  dem Mausnetz (Andreas Priebe, Michael Thurm,
Steffen   Lamparter,  Andre  Mueller  und  Jan  Starzynski)  bedanken.  Ein
zustzlicher   Dank   gebhrt   Jan   Starzynski   der   den  CPX-Fans  ein
KonfigurationCPX  fr  TCache geschrieben hat. Ich wute gar nicht, da man
in  so  einem  kurzen  Programm  so  viele  Fehler  einbauen kann wie diese
Atari-User     gefunden   haben.   Ein   weiterer   Dank   gilt   Bernfried
Grosse-Venhaus,  der  es  nicht ansehen konnte, da in Tcache4.txt so viele
Fehler  enthalten  sind  und mir eine gereinigte Version zuschickte. Leider
mute  ich  wieder  einige  Rechtschreib- und Satzzeichenfehler einbauen da
sich  zwischen  Version  4.0  und 6 so viel gendert hat. Mich hat TCache
viel  Zeit  und  mehrere  Partitionen gekostet, darum mchte ich jeden, der
dieses   Programm   regelmig   benutzt,   bitten  ber  eine  Anerkennung
nachzudenken.  Am  liebsten she ich eine Spende fr einen Tierschutzverein
wie ich oben schon erwhnte.

Ob  weitere (hoffentlich bessere) Versionen folgen,hngt auch stark von der
Resonanz  der  berglcklichen  Anwender  (==Euch)  ab.  Falls  Ihr  Fehler
findet,  bitte sofort eine Meldung (wie auch immer) an mich, denn ich hasse
es,  wenn  ein  Plan  NICHT  funktioniert.  Nach meiner Einschtzung drfte
TCache  ab  Version4  eines der schnellsten Cacheprogramme fr den Atari-ST
sein.  Da  man  allergings  nie sicher sein kann, wre ich dankbar wenn man
mir   Beispiele  hnlich  schneller  oder  gar  schnellerer  Cacheprogramme
zukommen  lt. Weiter bin ich auch immer an Anregungen interessiert um ein
gutes Programm (TCache ;-{)}) noch besser zu machen.

Falls   Ihr  Fehler  in  TCache  feststellen,  bitte  ich  um  eine  genaue
Beschreibung  des  Fehlers  und der Programme, die auer TCache noch laufen
und natrlich, wie man den Fehler hervorrufen kann.

In dringenden Fllen kann man mich auch telefonisch erreichen:
04235/8407  Mo-Fr 18.00-24.00
            Sa-So 12.00-24.00, falls ich zu Hause bin.

Nicht  verzweifeln  wenn  sich ein Mensch mit 'katolischer Pferdefriedhof',
'Hier  Wste  welches  Kamel  spricht',  oder  hnlichem Unfug meldet, denn
manchmal  habe  ich so meine Anwandlungen. Die beiden ersten Stze bedeuten
ich  habe  recht  gute  Laune.  Falls  sich  jemand mit 'Was ist' oder 'Wer
strt'  meldet,  solltet  ihr euch berlegen, ob es wichtig ist, denn in so
einem Fall ist meine Laune nicht besonders gut.

Zu erreichen  bin ich  unter der  obigen Adresse  oder 
im Mausnetz unter       Ralf Biedermann @ HB
und im Fido-Net unter   Ralf Biedermann 2:241/2309.1
und  unter  allen  Netzen die Gateways zur Maus oder zum Fido haben. Da die
Anzahl  sehr  gro  ist, kann ich nicht alle nennen, auerdem kenne ich die
wenigsten  Netze.  Einige Netze sind Internet, Gernet, Subnet, Zerberus,...
Fragt  mich  aber nicht nach meiner Adresse in diesen Netzen. Das Schreiben
netzbergreifender  Nachrichten wird im GATOR10 (oder grer), der in jeder
vernetzten Mailbox verfgbar sein sollte, beschrieben.

MfG Ralf Biedermann

Langwedel den 08.06.93

