Tips & Tricks
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Man  sollte  immer  darauf  achten,  da man beim Scannen die gleichen
Scanner-Einstellungen  benutzt, mit der auch die Zeichensatz-Datenbank
aufgebaut   wurde.   Werden   andere  Einstellungen  benutzt  kann  es
passieren,  da die Zeichen dicker oder dnner ausfallen; das Programm
wird   dann  Probleme  haben,  die  Zeichen  zu  erkennen.  Falls  die
Scan-Vorlagen  allerdings  sehr  unterschiedliche Qualitt haben, kann
es dennoch ntig sein, andere Scanner-Einstellungen zu benutzen.

Fr  jeden  unterschiedlichen Zeichensatztyp und fr jede Gre sollte
man  eine  eigene  Zeichensatz-Datenbank aufbauen. Dadurch bleiben die
Datenbnke   klein.  Eine  durch  viele  Zeichensatztypen  aufgeblhte
Datenbank  verlangsamt  den  Erkennungsvorgang  deutlich.  Es  ist  in
machen  Fllen  aber  trotzdem  nicht  zu  vermeiden,  da man mehrere
Zeichensatztypen  in  einer  Datenbank  halten  mu (z.B. wenn man oft
Texte  bearbeitet,  die  normale UND kursive Schrift enthalten). Damit
man  spter  noch  wei,  welche  Zeichensatz-Datei fr welche Vorlage
(und  Scannereinstellung) geeignet ist, sollte man die Kommentarfelder
in 'Optionen'/'FontFONT' immer gewissenhaft ausfllen.

Die  Scannergebnisse sollten sauber und gleichmig sein. Kontrast und
Helligkeit  so  einstellen,  da mehrere Zeichen nicht zusammenwachsen
aber  in den Zeichen selbst keine Lcken entstehen. Zusammengewachsene
Zeichen  sind  meist  unproblematischer  als  Lcken  in  den  Zeichen
selbst, daher im Zweifelsfall den Scanner etwas dunkler stellen.

Je  niedriger  die Scannerauflsung, desto weniger Platz bentigen die
Zeichen   in   der   Datenbank.   Allerdings   besteht  bei  niedrigen
Scannerauflsungen  die  Gefahr,  da mehrere Zeichen zusammenwachsen,
daher  wird die Erkennung unsicherer. Man mu etwas experimentieren um
die  ideale  Auflsung zu finden. Wenn der eigene Scanner nur niedrige
Auflsungen  zult (z.B. max. 200 dpi), mu man etwas mehr Arbeit und
Geduld  investieren  um brauchbare Ergebnisse zu erzielen. Man sollte,
bis   die   Zeichensatzdatenbank   relativ  komplett  ist,  mit  einer
ݚbereinstimmungTERKENN  von  ca.  90%  arbeiten.  Es  sollten  dabei einzelne
Zeichen   durchaus   mehrfach  in  der  Datenbank  aufgenommen  werden
(besonders  Problemkinder  wie  'e' und 'c', 'b' und 'h' oder andere).
Erst  wenn  alle wichtigen Buchstaben in der Datenbank vorhanden sind,
sollte   man   die  ݚbereinstimmungTERKENN  auf  niedrigere  Werte  (75%-85%)
einstellen, damit OCR nicht mehr so oft nachfragt.

Den  Grad  der ݚbereinstimmungTERKENN beim Vergleich der Zeichen kann man bei
hohen  Scannerauflsungen  (ab  300  DPI)  bzw. guten Scannergebnissen
niedrig  einstellen  (meistens  gengt 75%). Sollten bei der Erkennung
bestimmter  Zeichen  immer  wieder  falsch bestimmt werden, sollte man
den  Grad der ݚbereinstimmungTERKENN etwas erhhen. Bei hohem Grad, fragt das
Programm etwas fter nach.

Mchte  man  in den Dialogboxen Buchstaben eingeben, die nicht auf der
Tastatur  vorhanden  sind,  bentigt  man  entweder TOS 2.06/3.06 oder
hher  oder MultiTOS (man kann den ASCII-Code, bei gedrckt gehaltener
ALTERNATE-Taste,  ber  den Ziffernblock eingeben) oder Let'em Fly von
Oliver  Scheel  (Nach  bettigen  von  SHIFT-INSERT  erhlt  man  eine
bersicht  ber  alle  mglichen  Zeichen)  oder  COMPOSE  von  Pascal
Fellerich.

Besitzt  man keine Festplatte, sollte man die KlemmbrettCLIPBRD-Untersttzung
ausschalten (siehe 'Optionen'/'AllgemeinALLGEM').

Auch  wenn  das  Programm  ab Version 1.2 (leicht) schrg eingescannte
Vorlagen  akzeptiert, sollte man darauf achten, die Vorlagen mglichst
gerade einzuscannen.
