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-                   GFA-BASIC Interpreter/Compiler-Patcher                     -
-                               Version 0.97                                   -
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- Interpreter-Patches und GEM-Oberflche von                                   -
- Gregor Duchalski, Baueracker 15a, 44627 Herne, eMail: DO.maus.de             -
-                                                                              -
- Compiler & Library-Patches von                                               -
- Christoph Conrad, Adalbertsteinweg 113, 52070 Aachen, eMail: AC3.maus.de     -
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Das vorliegende Programm gestattet es auf komfortable Weise, sinnvolle Patches
am GFA-BASIC 3.x Interpreter & Compiler vorzunehmen. 

Whlen Sie bitte zu Beginn den Basic-Interpreter oder Compiler (GFA_BCOM.PRG)
aus. Danach gelangen Sie in den jeweiligen Einstellungsdialog.

Etwas vorweg: Sicherheitshalber sollten Sie die gepatchten Programme nicht unter
dem Original-Namen abspeichern. Wir bernehmen keine Gewhr fr die Funktions-
fhigkeit der Patches, wer also seinen Interpreter zermanscht und keine Sicher-
heitskopie besitzt, ist selber schuld!

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Patchen des Compilers
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Genaue Hintergrund-Informationen ber das Patchen des Compilers entnehmen Sie
bitte dem Text LIBPATCH.TXT. Hier wird nur beschrieben, wie Sie ohne groe Vor-
arbeit eine gepatchte Library und Compiler erzeugen.

Wichtig: Im Ordner LIBPATCH mssen sich die Dateien HIDEM.O, INIT35.O und 
INIT36.O befinden!

Im Patch-Dialog knnen Sie nun angeben, unter welchen Namen der gepatchte
Compiler und die Library gespeichert werden sollen. Ggf. knnen Sie hier auch 
die Original-Library erneut festlegen, falls der voreingestellte Name nicht 
zutreffen sollte. 

Klicken Sie nun auf 'Patchen', so wird der automatische Patchvorgang gestartet. 
Am Ende wird versucht, mit dem Programm MAKE_NDX.PRG eine neue Indexdatei 
(GFA3BLIB.NDX) zu erzeugen. Dieses Programm (es sollte sich im Lieferumfang 
Ihres Compilers befunden haben) wird zunchst im Ordner der Original-Library, 
danach im Ordner LIBPATCH gesucht. Bei Mierfolg knnen Sie diese Datei noch 
in der Dateiauswahlbox auswhlen. Schlgt auch das fehl, so beendet sich das 
Programm. Bedenken Sie bitte, da Sie in diesem Fall eine NDX-Datei 'per Hand'
anlegen mssen. Vermeiden Sie diese Situation also besser.

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Patchen des Interpreters
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Hierbei handelt es sich entweder um von GFA dokumentierte, praktische 
Konfigurationspatches oder um Fehlerkorrekturen, die zum Groteil von 
Christoph Conrad aufgesprt wurden.

Patchbare Interpreter:

 Version:       Dateilnge:
  3.6TT          104770
                 104766
                 104739
  3.5E           103510
  3.50           102519
                 102523
  3.07           92894
  
Was wird im Interpreter gepatcht?

 -Keine LINEA-Aufrufe mehr:
  Siehe auch LIBPATCH.TXT. Beim Bewegen der Maus im Editor gibt es zwar
  nun leichte Flecken, dafr aber keine beim laufenden Programm.

 -Keine SETCOLOR-Aufrufe mehr, die auf dem TT die Farben verstellen:
  Das Basic begeht beim internen Setzen und Abfragen der Bildschirmfarben 
  einen Fehler, der in Auflsungen wie TT-Mittel dazu fhrt, da nach dem
  Interpreter-Lauf einige Farben verstellt sind. Dieser Patch verhindert dies.
  Auch der Befehl SETCOLOR hat danach keine Wirkung mehr. Hier sollte ohnehin
  besser VSETCOLOR verwendet werden.
   
 -Kein Abbruch mehr bei MERGE, wenn ASCII 4 im Quelltext vorkommt:
  Der Interpreter bricht normalerweise das Mergen von Files, die das Zeichen
  ASCII 4 (EOT == End of transmission, CONTROL D, Pfeil nach links) enthalten, 
  ab der entsprechenden Zeile ab. Unter UN*Xen ist ASCII 4 das Dateiendezeichen,
  was auf einst recht grosse Ambitionen von GFA-Systemtechnik hindeutet. 
  Dieser Patch unterbindet dieses strende Verhalten.

 -CALL-Bug beheben:
  Der CALL-Befehl im Interpreter Version 3.6 D TT der Groesse 104770 Byte ist
  aufgrund eines Tippfehlers (movem.l a4/a6,-(sp) anstatt movem.l a4-a6,-(sp))
  fehlerhaft. Der Patch 'repariert' diesen Befehl.

 -Die DEFLIST-Voreinstellung
 -Die Editor-Farben
 -Der Default-Variablentyp, der ohne Postfix eingegeben werden darf.
  Voreingestellt Float.
 -Kein CLS bei Programmstart

Das Patchen ist denkbar einfach: Nur die zu patchenden Optionen festlegen und
'Patchen...' anwhlen. Danach kann der gepatchte Interpreter unter einem neuen
Namen gespeichert werden.

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Versions-History
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Vers.   Datum

        24.07.93 -Erste vorlufige Version. Und schon ndere ich mal
                  kurz die Versionsnummernzhlung. :-)

0.90   26.07.93 -MERGE-Patch fr den 3.50er Interpreter eingebaut.
                 -Default-Variablentyp des geladenen Interpreters
                  wird ausgelesen und angezeigt.
                 -Patches um weitere Versionen erweitert.

0.91   27.07.93 -Kein 'Musedreck' bei Dateiauswahlbox mehr
                 -Mit der Compiler-Patch-Untersttzung begonnen.
        
0.92   29.07.93 -DEFFILL-Patch eingebaut, war in der Tat falsch dokumentiert.
                 -GFA_BCOM.PRG wird nicht mehr anhand einer Tabelle ausgewertet,
                  sondern alle ntigen Daten werden direkt aus der Datei geholt.

        01.08.93 -Der Compiler wurde falsch gepatcht.

0.93    08.08.93 -Library-Patches integriert.

0.94    13.08.93 -Aufruf des MAKE_NDX-Programmes war fehlerhaft.
                 -MERGE-Patch fr den 3.5E Interpreter eingebaut.
                 -Anleitung berarbeitet.

0.95    19.08.93 -Restliche Patches eingebaut: Line-A und SETCOLOR-Unter-
                  drckung fr die Version 3.07.
                 -DEFFILL-Patch um den Wert 8 erweitert.
                 -Doku nochmal berarbeitet.

0.96    28.08.93 -3.6 Interpreter mit 104739 Bytes wird untersttzt.
                 -Line-A Patch fr 3.07 funktionierte nicht.

0.97    27.09.93 -3.6 Interpreter mit 104766 Bytes wird untersttzt.

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Und sonst?

Die neueste Version dieses Programmes ist immer in der Maus DO2 zu finden und
ber den Mausrings damit auch in MK und UN2.

Wer Vorschlge hat, weitere Patches kennt oder eine Basic-Version besitzt, die
nicht untersttzt wird, kann sich gerne an uns wenden. 

Viel Spa wnschen

 Gregor Duchalski & Christoph Conrad

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Herne, 27.09.93
