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******* WAS NOCH NICHT IM BUCH STEHT - AKTUELLE INFORMATIONEN ZUR *******
****************** VERSION 2.2 DER KLEISTERSCHEIBE **********************

Diese Datei enthlt Informationen ber die Programme der KLEISTERSCHEIBE,
die (noch) nicht im SCHEIBENKLEISTER II oder im Handbuch zur KLEISTER-
SCHEIBE V2.0 enthalten sind. Lesen Sie sich die nachfolgenden Zeilen
bitte durch, bevor Sie Programme der KLEISTERSCHEIBE starten - vor allem
VORTEX-Platten werden's Ihnen danken.

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* SED V4.4 *
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1. Neue Optionen
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(schon in SED_400 enthalten, aber nicht im Buch beschrieben:)

- DISK FREE: Anzeige des freien Speicherplatzes auf dem aktuellen Laufwerk

- SECTOR MAGIC: Pufferprfsumme anpassen (wie CTRL-M)

- CTRL-Q: Sucht nach Muster, wirft Meldungen ber Fundstellen auf die
  Fehlerseite

- RAM PRG_LOAD: Programm einlesen und dabei relozieren; nun kann man das
  Programm per Disassembler/RAM-Editor bearbeiten. Der Cursor wird auf
  den Anfang der Basepage des Programms positioniert.

(neu ab V4.4:)

- 14 anklickbare Boxen unter dem Anzeigefenster mit 7 Standardfunktionen
  (TOP=Cursor an Pufferanfang, END=Cursor ans Pufferende, ERR=Fehlerseite
  zeigen, =einen Sektor weiter, =eine Anzeigeseite weiter, =eine
  Anzeigeseite zurck, =einen Sektor zurck) und 7 frei belegbaren
  Funktionsbuttons (siehe Doku der INF-Datei)

- DISK QUICK: Gibt rekursiv einen Dateibaum aus; per Dateiauswahlbox kann
  der Startpunkt angegeben werden. Schneller als DIR ALL, zeigt aber
  weniger Infos an

- DISK COMPARE: Vergleicht den Inhalt zweier logischer Laufwerke

- DISK SAVE: Speichert Bootsektor, FATs und Wurzelverzeichnis des aktuellen
  Laufwerks in eine Datei ab (Schutz vor versehentlichem berschreiben)

- DISK LOAD: Ldt die mit DISK SAVE erstellte Datei wieder ein und
  restauriert so Bootsektor, FATs und Wurzelverzeichnis eines Laufwerks

- FAT SHOW: Holt eine Clusternummer, liest passenden FAT-Sektor ein,
  positioniert Cursor auf die Clusterposition in der FAT und gibt den
  Inhalt dieser Clusterposition aus

- FILE CONCAT: Verbindet zwei Dateien zu einer dritten

- FILE CUT: Teilt geffnete Datei an der aktuellen Cursorposition in
  zwei Dateien auf

- DIR RMDIR: Lscht ein Unterverzeichnis (Laufwerk selektieren, per
  Dateiauswahlbox ffnen, dann OK klicken) einschlielich Inhalt (fragt
  dabei nach)

- HARD SEARCH: Untersucht jeweils die Gerte 0 und 1 der Targets 0 bis 7;
  zeigt gefundene Gerte an ("Timeout"=nix da, "ok"=Platte da)

- HARD INFO: Gibt Belegung der selektierten Platte aus (in Sektoren und
  Prozent), quivalent mit HDX INFO

- HDX SAVE: Speichert Root- und Bootsektoren der ausgewhlten Platte

- HDX RESTORE: Holt Root- und Bootsektoren zurck

- INFOS SIEBEN: Gibt die Belegung der sieben frei belegbaren Buttons aus

- INFOS BUTTONS: Gibt bersicht ber Mens aus

- INFOS CRC: Berechnet CRC-Prfsumme eines markierten Blocks

- INFOS GET INFO: INF-Datei einlesen (wie OUT/IN GET INFO)

- OPTIONS MEMCLR: Gibt Speicherbelegung unter SED aus (= INFOS SYSTEM),
  rumt Speicher ein wenig auf

- OPTIONS DCLICK: Stellt Doppelklickgeschwindigkeit ein

- OPTIONS HDSEL: Stellt SED auf einen gewnschten Plattentyp ein
  (0 = SH205/SH204, 1 = MEGAFILE 30/60, 2 = VORTEX, 3 = SCSI-Platten,
  auch MEGAFILE 44).
  *** WENN SIE VORTEX-PLATTEN VERWENDEN, MSSEN SIE DEN SED UNBEDINGT ***
  *** IN DEN VORTEX-MODUS BRINGEN! *** Mehr dazu s.u.

- RAM SHOW: Zeigt RAM-Bereich kontinuierlich an (man betrachte beispiels-
  weise den Bereich ab $400)

- FUNKTION PEXEC: Fhrt anderes Programm aus dem SED heraus aus; GEM-
  Programme laufen nicht unbedingt

- FUNKTION MEN: Schaltet auf Menleiste um, aus der man die Accessories
  erreichen kann. In der Menleiste findet man ebenfalls einen neuen
  Menpunkt namens PEXEC.

- FUNKTION RESET: Warm- oder Kaltstart des Rechners. Nach einem Kaltstart
  sind resetresidente Programme gelscht!

- FUNKTION SOUND: Erlaubt die Umschaltung des Bits 6 im Port A des
  Soundchip (wird von Hardwareerweiterungen zur Umschaltung benutzt,
  z.B. HYPER DENSITY, Hypercache...)

- FUNKTION CPU: Mit die CPU-Geschwindigkeit in MHz; alle Interrupts
  bleiben an, darum geht die gemessene Geschwindigkeit auch in die
  Knie, sobald man die Maus heftig bewegt

- CTRL-+ (CTRL und Plus-Zeichen): Addieren zweier Zahlen (hex/dez
  gemischt), Ausgabe des Ergebnisses in hex und dez.

- CTRL-- (CTRL und Minus-Zeichen): Subtraktion, zweite Zahl wird von
  erster abgezogen, Ausgabe des Ergebnisses in hex und dez.


2. Modifikationen
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(schon ab V4.0, aber noch nicht im Buch beschrieben:)

- Anzeige der relativen Cursorposition ist per Mausklick von dezimal auf
  hexadezimal umschaltbar; befindet man sich beim Umschalten gerade in der
  Anzeige von FAT GRAPH, wird die Anzeige ebenfalls umgeschaltet

- Unterschiedliche Sektorgren bis max. 2048 Bytes werden untersttzt
  (auch im HARD-Modus)

- Scrollen per Mausklick auf den oberen oder unteren Randbereich des
  Anzeigefensters

- Doppelklick links setzt den Blockanfang, Doppelklick rechts das Blockende

- Doppelklick-Geschwindigkeit ber OPTIONS DCLICK oder .INF-Datei
  einstellbar

- Pufferinhalt kann nur noch in einem dafr zustndigen Untermen weg-
  geschrieben werden (verhindert Fehlgriffe)

(neu ab V4.4:)

- GFA-Dateifunktionen durch GEMDOS-Aufrufe ersetzt (mehr Fehlermeldungen)

- Anpassung an VORTEX- und SCSI-Platten (s.u.)

- verschiedene Routinen in Assemblerteil verlagert (-> schneller)

- Pufferinhalt wird nur noch bei echten nderungen zurckgeschrieben
  (CRC-Check)

- Anpassung an GFA 3.0x (keine Gewhr! Beim Compilieren mit dem GFA-
  Compiler 3.0x mu die Option C+ gesetzt werden!)

- Hilfsseiten jetzt als externe ASCII-Datei SED_xxx.HLP, kann damit leicht
  persnlichem Geschmack angepat werden

- FILE VERIFY: Fehler behoben, Ausgabe auch auf Bildschirm mglich

- DIR ALL: Zeigt mehr Dateiattribute an (Hidden, Label, Folder)

- HARD COMMAND liefert die Rckgabeparameter der Platte (z.B. bei
  MODE SENSE, REQUEST SENSE) in den Anzeigepuffer; der aktuelle
  Anzeigepuffer kann dem Kommando per DMA hinterhergeschickt werden
  (natrlich bei passenden Kommandos wie MODE SELECT etc.)

- Durchsuchen der Partitionentabelle im Rootsektor grndlicher;
  erkannt werden folgende Partitionenformate: CBHD (=ICD=SUPRA),
  VORTEX, ATARI vor AHDI 3.0

- beim Partitionieren schreibt SED 4.4 die Zeichenkette "SED4.4" in
  die OEM-Bytes (Bytes 2-7) der Bootsektoren. So kann man Bootsektoren
  leicht auf der Platte wiederfinden, falls der Rootsektor mal verloren-
  geht. Ausfhrbare Bootsektoren, die von INSTALL geschrieben werden,
  enthalten diese Kennung nicht (dafr aber den Filenamen "CBHD    SYS").

- HELP-Taste liefert in jedem Men die richtige Hilfsseite

- neues Format der INF-Datei (s.u.)

- verschiedene Fehler beseitigt

- aktuell ausgefhrte Funktion wird ber den Funktionsbuttons angezeigt


3. WICHTIG: Anmerkungen zum VORTEX/SCSI-Modus
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Seit der Version 4.0 verwendet SED im Plattenmodus mehr Plattenkommandos,
um bei ATARI-Platten das Formatieren etc. sicherer zu gestalten. Leider
vertragen sich insbesondere die folgenden Kommandos nicht mit VORTEX-
und SCSI-Platten:

    MODE SENSE
    MODE SELECT
    REQUEST SENSE
    SHIP (nur bei Vortex-Platten)

Bei SCSI-Platten ist der Effekt harmlos: Sie lieen sich einfach nicht
formatieren oder partitionieren. Das liegt daran, da sie auf MODE SENSE
und REQUEST SENSE mit einem anderen Datenformat antworten als die
ATARI-Platten (damit sind im folgenden SH204, SH205, MEGAFILE 20, 30
und 60 gemeint; die MEGAFILE 44 zhlt ebenfalls zu den SCSI-Platten),
was den SED verwirrte.

Viel schlimmer ist, da Vortex-HDplus-Platten (ab BIOS-Version 1.06)
das Kommando MODE SENSE nicht wie alle anderen Platten als Kommando
zum Parameterlesen interpretieren, sondern als Befehl zum berschreiben
von Sektoren mit Testmustern! Das hat bei einigen Vortex-Besitzern schon
zum Datenverlust gefhrt. Das Gemeine daran ist, da im Vortex-Handbuch
darber nichts zu lesen ist; MODE SENSE existiert Vortex-offiziell
berhaupt nicht, und wir hatten darum erwartet, da die Vortex-Platten
mit einer einfachen Fehlermeldung antworten - und nicht einfach
drauflosschreiben! Inzwischen sind wir schlauer.

Sicher sehen Sie nun ein, da es uerst wichtig ist, da Sie den SED
schon VOR DEM START auf den Vortex-Modus einstellen. Das geschieht ber
die INF-Datei (siehe dort). Findet der SED beim Start keine INF-Datei,
schaltet er zur Sicherheit automatisch in den Vortex-Modus; wenn Sie
andere Platten besitzen, mssen Sie die fehlende Justierung dann per
OPTIONS HDSEL nachholen. Dort wird auch der aktuelle Modus angezeigt
(0 = SH204/SH205, 1 = MEGAFILE 30/60, 2 = VORTEX, 3 = SCSI).

SCSI- und Vortex-Modus kennt SED erst ab Version 4.4. Vom Gebrauch der
Version 4.0 mit Vortex-Platten mssen wir aus leidvoller Erfahrung
abraten.

Da bei Vortex-Platten nicht einmal das Park-Kommando den Opcode hat,
den es laut SCSI/ACSI-Standard sein sollte, haben wir auch das angepat.
Formatieren und Partitionieren sowie Installieren des Treibers funktio-
niert nun im Vortex-Modus; wir haben einfach auf alle Kommandos ver-
verzichtet, die die Vortex-Platten nicht kennen (REQUEST SENSE, MODE
SENSE, MODE SELECT). Da dies aber sehr wichtige Kommandos sind, wenn man
ber auftretende Fehler oder Plattenparameter Bescheid wissen will, ist
die ganze Format-Prozedur mit Vortex-Platten leider nicht so sicher, wie
wir uns das wnschen wrden. Unsere Empfehlung: Formatieren Sie mit der
VORTEX-Software und partitionieren Sie *danach* per SED, wenn Sie den
CBHD-Treiber und seine 12 Partitionen nutzen wollen. Sie knnen auch
per Vortex-Software partitionieren, wenn Sie nicht mehr als 8 Partitionen
brauchen. Die Installation von CBHD.SYS luft ber SED. SED untersttzt
nicht das FINIT-Kommando der Vortex-Platten; dazu haben wir nicht genug
interne Informationen. Darum knnen wir auch nicht versprechen, da der
Einsatz des SED oder anderer plattennaher Programme (nicht nur unserer
eigenen) bei Vortex-Platten zum gewnschten Erfolg fhrt.

Um dem ein wenig die Spitze zu nehmen: Programme, die nur ber den
Treiber auf Vortex-Platten zugreifen, haben damit keine Probleme.
Also bitte keine Panik. Es geht nur um spezielle Harddisk-Kommandos,
wie sie beispielsweise in SED und CHECKHD verwendet werden (mssen).
Trotzdem mssen Sie den SED fr den Vortex-Modus konfigurieren, auch
wenn Sie nur die allgemeinen Funktionen im Sektor- oder FAT-Modus
nutzen wollen, weil der SED beim Start oder beim bloen Wechseln in
den HARD/HDX-Modus direkt auf DMA-Gerte zugreift.

Getestet wurden die Vortex-Routinen mit einer Vortex HDplus40.
Andere Vortex-Platten standen nicht zur Verfgung. Eine zustzliche
Schwierigkeit beim Formatieren von Vortex-Platten: Die Vortex-Hardware
(!) erwartet am Anfang des Rootsektors spezielle Parameter (Zeit
zwischen Autoparkversuchen, Motorabschaltzeit...); dort steht aber
normalerweise das Bootprogramm fr den Treiber. Wir haben dem neuen
SED Root- und Bootsektoren fr Vortex-Platten beigelegt (VORTEXRT.DAT
und VORTEXBT.DAT), die Sie statt der Standard-Sektoren SEDROOT.DAT
und SEDBOOT.DAT verwenden sollten.

Der Anfang eines Vortex-Rootsektors sieht (ab BIOS-Version 3.0) so
aus:

Offset      Lnge in Bytes  Inhalt
-------------------------------------------------
0           2               Sprunganweisung
2           1               Flag fr Cache (0 = kein Cache)
                            wird nur vom Vortex-Treiber beachtet, ebenso
                            die nchsten beiden Parameter
3           1               maximale Transferlnge
4           2               Cachegre in Sektoren
6           2               Flag fr automatisches Parken (0 = nicht
                            automatisch parken)
8           2               Zeit bis zum Auto-Parken in Sekunden
                            (voreingestellt: 25s)
10          1               immer $F1
11-24       14              reserviert
25          1               Flag fr automatische Motorabschaltung
                            (0 = Motor bleibt an)
26          2               Zeit bis zur Motorabschaltung in Sekunden
28          1               Tastenkombination fr Motorabschaltung
                            (nur fr Vortex-Treiber)
ab 29                       Vortreiber

Wenn Ihnen die Voreinstellung (automatisches Parken nach 25 Sekunden,
keine automatische Motorabschaltung) nicht pat, knnen Sie das ja
im HARD-Modus des SED anhand dieser Tabelle ndern. War der Rootsektor
vor den nderungen ausfhrbar, sollten Sie ihn auch danach wieder
ausfhrbar machen (CTRL-M). WARNUNG: Wenn Sie die automatische
Motorabschaltung der Vortex-Platten (ab BIOS 3.0) aktivieren, kommt
die Platte erst wieder hoch, wenn Sie das Kommando MOTOR CONTROL
(Vortex-Eigenprgung: $1f,0,0,0,x,0; x=1: Motor wieder an) an sie
abschicken; im SED geht das per HARD COMMAND. Wir empfehlen, den
Motor aus Sicherheitsgrnden immer laufen zu lassen.

Im SCSI-Modus versucht der SED, die Rckgabedaten bei REQUEST
SENSE und MODE SENSE nach SCSI-Standard zu interpretieren; Platten,
die sich einigermaen daran halten, sollten keine groen Probleme
machen. Probiert haben wir das bei folgenden SCSI-Laufwerken:

    Syquest SQ555 (MEGAFILE 44)
    Quantum P40 (protar 40DC, LACOM-SD-Reihe)
    HARD & SOFT SpeedDrive

Wenn Sie eine andere SCSI-Platte besitzen, berichten Sie doch mal
kurz von Ihren Erfahrungen. Wir passen den SED stndig weiter an.
Der Harddiskteil des SED (HARD- und HDX-Men) funktioniert NICHT
mit Platten, die vom ACSI-Standard abweichen (c't-Adapter, Maude-
Adapter wie in den F&H-Platten, angeblich auch Rhothron). Wir besitzen
keine solche Platte. Wenn ein Leser Lust hat, die DMA-Routinen des
SED (BHDI.S) an solche Platten anzupassen, mge er sich doch bitte
bei uns melden.


4. Neues Format der INF-Datei
-----------------------------

Anhand der folgenden Beispiel-INF-Datei sei das neue Format vorgestellt:

-------------------------------------------------------------Zl.
2         ' 0=SH205  1=MEGAFILE  2=Vortex  3=SCSI  ....     | 1
1         ' Cursoranzeige dez.                              | 2
1         ' Uhr ein                                         | 3
0         ' Untermen (Hauptmen)                           | 4
70        ' Dclick                                          | 5
01,01,01,09,12,06,05        ' Untermen  1 2 3 4 5 6 7      | 6
03,06,11,06,14,07,07        ' Button     1 2 3 4 5 6 7      | 7
TOPENDERR    BOODRVFREMENROODISSHP                  | 8
-------------------------------------------------------------

Zeile 1: Voreinstellung des Festplattenmodus:
    0 = SH204/SH205, MEGAFILE 20
    1 = MEGAFILE 30, MEGAFILE 60
    2 = VORTEX-Platten
    3 = SCSI-Platten (auch MEGAFILE 44)
Zeile 2: Modus der Cursorpositionsanzeige (1=dezimal, 0=hexadezimal)
Zeile 3: Anzeigeflag fr Uhrzeit (0=Uhr aus, 1=Uhr an)
Zeile 4: Nummer des Untermens, in das beim Start automatisch gewechselt
         werden soll:
    0 = Hauptmen
    1 = DISK
    2 = FAT
    3 = FILE
    4 = SECTOR
    5 = HARD
    6 = RAM
    7 = OUT/IN
    8 = DIR
    9 = FUNKTION
    10 = unbelegt
    11 = unbelegt
    12 = HDX
    13 = INFOS
    14 = OPTIONS

Zeile 5: Geschwindigkeit des Doppelklicks zum Blockmarkieren
Zeile 6+7: Funktionsbelegung der sieben frei belegbaren Funktionsbuttons;
         in Zeile 6 steht fr jeden Button die Nummer des Untermens, in
         dem die fr den Button vorgesehene Funktion zu finden ist;
         Zeile 7 spezifiziert fr jeden Button die Nummer der Funktion
         innerhalb eines Untermens.
Zeile 8: Jeweils drei Buchstaben fr die 14 Funktionsbuttons; die letzten
         sieben (oben ab "BOO...") frei belegbar

Danach: Druckeranpassung (evtl.), siehe dazu Buch bzw. Handbuch zur
        KLEISTERSCHEIBE 2.0


*************
* TED V5.23 *
*************

- Doppelklick links/rechts markiert Blcke (wie in SED)

- Mausklick auf Randbereiche des Arbeitsfensters scrollt um jeweils
  eine Zeile

- Anpassung an HYPER-DENSITY-Formate (s. HYPERFORMAT)
  ACHTUNG: Anders als im Buch beschrieben, gibt es doch STs, die beim
  Einlesen von HYPER-DENSITY-Tracks mehr als 7168 Bytes liefern! Ist
  wohl abhngig vom DMA-Chip.

- Alertbox beim HYPER-DENSITY-Format erscheint nicht mehr (war zu lstig)

**************
* CD-Monitor *
**************

- Doppelklick links/rechts markiert Blcke

- Mausklick auf Randbereiche des Arbeitsfensters scrollt um jeweils
  eine Zeile

- AUDIO TIME schneidet aus einer Musik-CD kurze Stcke heraus und
  wiederholt sie

- AUDIO FILE liest "Kommandodateien" ein und fhrt sie aus. Zum Format
  der Kommandodateien: Eine Zeile mit drei Sternchen ("***") kndigt ein
  Kommando in der folgenden Zeile an; alle anderen Zeilen sind Kommentare.
  Die Kommandos sind 10 Bytes lang und entsprechen den ACSI-Kommandos des
  CDAR504. Auf das letzte Kommandobyte folgen noch zwei Parameter: Wie oft
  soll das Kommando wiederholt werden, und wie gro ist der Zeitabstand
  zur nchsten Kommandozeile? Beispiel:

    ***
    17,0,5,5,5,5,7,7,0,128,2,2
    ' AUDIO PROGRAM mit Start- und Endzeit, 2facher Wiederholung und
    ' 2 Sekunden Abstand zum nchsten Kommando


***********************
* CBHD-Plattentreiber *
***********************

- Das Booten von Platte kann mit der ALTERNATE-Taste abgebrochen werden.

- Wenn Sie beim Booten die Shift-Taste drcken, knnen Sie auswhlen,
  welche Plattenlaufwerke eingebunden werden; CBHD zeigt dann die Adresse
  des Laufwerks an (zB T0G0 = Target 0, Gert 0) und wartet auf 'y'
  (Platte einbinden) oder 'n'.

(seit Version 3.5:)

- erste Anpassungen an AHDI 3.0x in der punptr-Struktur:

    typedef struct
    {
        int puns;           /* Anzahl der physikalischen Laufwerke */
        char pun[16];       /* Fr jedes GEMDOS-Laufwerk ein Eintrag
                               mit Target- und Gertenummer (siehe
                               KLEISTER II bzw. Handbuch zur KLEISTER-
                               SCHEIBE 2.0) */
        long p_start[16];   /* Startsektor jeder Partition */
        long p_cookie;      /* Magic "AHDI" */
        long p_cookptr;     /* Zeiger auf p_cookie; an p_cookie und
                               p_cookptr erkennt man AHDI 3.0 */
        unsigned p_version; /* Treiberversion (AHDI 3.0: $0300) */
        int p_max_sector;   /* maximale Sektorgre in Bytes */
    } PUN_INFO;

  Auf diese Struktur zeigt die Systemvariable punptr ($516) nach dem
  Start des Treibers. Beim CBHD liegt vor der Struktur zustzlich eine
  XBRA-Struktur wie im KLEISTER II oder im Handbuch zur KLEISTERSCHEIBE
  2.0 beschrieben. CBHD untersttzt nun also nur noch maximal 14
  Partitionen statt vorher 30 (konnte man eh nicht nutzen, weil
  GEMDOS beispielsweise beim Zugriff auf Laufwerk Z: Feuerwerke
  veranstaltet).

- noch etwas kompatibler (bootdev wird wieder komplett restauriert)

- versteht ICD/SUPRA-Rootsektoren ohne nderung (12-Partitionen-Format),
  Vortex sowieso

- Anpassung an STE

- untersttzt Medienwechsel bei Wechselplatten; anders als AHDI liest
  CBHD beim Medienwechsel die Daten aller angeschlossenen Platten neu
  ein. Dadurch ist es mglich, beim Booten ein Medium mit drei Parti-
  tionen einzulegen und spter auf ein Medium mit 5 oder 6 Partitionen
  zu wechseln. CBHD wird durch die Wechselerkennung NICHT langsamer
  (ganz anders als AHDI 3.0).

  Beim Wechsel simuliert CBHD auf allen Partitionen einen Medienwechsel;
  beim nchsten Zugriff wird dann die komplette Partitionenstruktur neu
  eingelesen. In gewissen Zeitintervallen prft die treiberinterne
  mediach()-Funktion die beim Kaltstart angeschlossenen (!) Platten auf
  einen Wechsel (hnelt ein wenig dem Vorgehen des Disketten-BIOS).
  Das alles sollte zusammen gewhrleisten, da ein Wechsel nie verpat
  wird. Die Handhabung des Wechsels ist die gleiche wie bei Disketten:
  Man sollte das Medium nicht entfernen, wenn gerade darauf zugegriffen
  wird, und man sollte auch nicht versuchen, auf die Wechselplatte
  zuzugreifen, bevor man nicht das neue Medium eingelegt hat. Der
  Treiber kommt damit zwar zurecht und meldet einen Fehler per Alertbox,
  doch leider kann es vorkommen, da sich in solchen Fllen der DMA-
  Bus merkwrdig benimmt (man kennt das ja vom Plattenparken und anderen
  Begebenheiten). Im DESKTOP kann man ESC drcken, um ein Fenster zu
  aktualisieren; auch beim ffnen eines Ordners oder dem Anklicken eines
  Programms wird der Wechsel erkannt.

  Wichtig: Nur diejenigen Laufwerke, die beim Kaltstart angeschlossen
  waren und auf denen mindestens eine Partition erkannt wurde, werden
  auf Medienwechsel berwacht!

  GEMDOS vergit beim Medienwechsel alle Informationen, die es zuvor
  ber die betroffenen Laufwerke hatte. Der interne GEMDOS-Cache
  wird gelscht und alle Pfade werden zurckgesetzt. Das macht sich
  in Applikationen und in der Dateiauswahlbox durch Meldungen wie
  "Die Anwendung kann das Objekt nicht finden" bemerkbar. Diese
  Erscheinung ist normal und nicht schlimm - man setze den Pfad einfach
  neu. Wechseln Sie NIE ein Medium, solange noch eine Datei geffnet
  ist - der Inhalt dieser Datei geht dann in der Regel verloren!
  Tip: Geben Sie der Wechselplatte die hchste ACSI-Targetnummer;
  sie wird dann als letzte eingebunden, und beim Wechseln ndert sich
  dann nur die Lage der Partitionen auf der Wechselplatte.

  Getestet wurde der Wechsel bisher nur bei der MEGAFILE 44. Der Treiber
  sollte bei allen SCSI-Wechselplatten funktionieren, die nach einem
  Wechsel die SCSI-Fehlermeldung $28 liefern.

- Beim Schreiben eines Plattenbootsektors wird ebenfalls eine Wechsel-
  meldung ausgelst (analog zum Floppy-BIOS).

- Auf vielfachen, drngenden Wunsch: Bei "Arbeit sichern" wird das
  DESKTOP.INF immer auf die gerade aktive Partition geschrieben. Man ffne
  beispielsweise im Desktop das Fenster fr Partition F:, klicke "Arbeit
  sichern", und schon ist das DESKTOP-Info auf F: gespeichert; es wird
  auch das richtige Fenster aktualisiert. Wir muten zu einem... naja...
  ziemlich coolen Hack greifen (Puristen bitte wegschauen), um das zu
  bewerkstelligen, aber es funktioniert ohne Zugriff auf illegale
  Variablen und das auf allen uns bekannten TOS-Versionen (1.0, 1.2
  und 1.4). Es mag sein, da dieser Hack bei anderen, neuen TOS-Versionen
  nicht mehr funktioniert, aber das Schlimmste, was passieren kann, ist
  (hoffentlich), da das DESKTOP.INF doch wieder auf C: abgespeichert
  wird. Fr die grundlegende Idee zu diesem Hack sei an dieser Stelle
  Jrgen Lock gedankt, der sich auch sonst durch permanente konstruktive
  Anteilnahme am KLEISTER hervorgetan hat.

- kleine Korrekturen


Zur Kompatibilitt von CBHD
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Der Urvater von CBHD.SYS ist AHDI, und so verwundert es nicht, da der
Treiber ziemlich kompatibel ist. Wir kennen zur Zeit kein ST-Programm,
das nicht mit CBHD 3.5 zusammenarbeitet. Bei der Version 3.0 gab es
Probleme mit Programmen, die die Systemvariable bootdev ($446) ab-
fragten und High- UND Lowbyte auswerteten (zB. MEMFILE.ACC). Das ist
nun abgestellt.

Anders sieht es mit dem Rootsektorformat fr die 12 Partitionen aus.
Zwar ist dieses sehr verbreitet (ICD- und SUPRA-Treiber verwenden das
gleiche Format), aber nicht alle Programme kommen mit mehr Partitionen
zurecht. Klassisches Beispiel ist eine frhere Version des Kuma-RCS,
das in einer Schleife fr alle aktiven Partitionen Icons auf den
Bildschirm malte; wenn es mehr als 6 Partitionen gab, malte das Programm
eben einfach mal ber den Bildschirm hinaus, mitten in den wabernden
und undefinierten Datenbus hinein (-> Bmbchen).

Das 12-Partitionen-Format wollen wir weiter untersttzen, weil es einfach
zu begreifen, zu programmieren und zu reparieren (!) ist. Das neue
ATARI-Format wird eines Tages aber auch Eingang in den CBHD-Treiber
finden, nur Geduld. CBHD kennt bisher nur 512 Byte groe Sektoren und
versteht auch (noch) kein MS-DOS-Format.

Emulatoren kommen mit dem CBHD ganz gut zurecht. Pc-ditto, PCSpeed
und Supercharger lassen sich installieren. Pc-ditto haben wir nicht
selbst ausgetestet, PCSpeed mag (obwohl das Installationsprogramm
anderes vermuten lt) sich nur auf den ersten vier Partitionen
niederlassen, Supercharger ist da nicht so zimperlich. Spectre 128
luft nach Leserberichten ebenfalls, ALADIN mindestens auf den ersten
vier Partitionen (im Platteninstallierprogramm soll man den Offset
fr erweiterte Rootsektoreintrge setzen und damit auch die erweiterten
Partitionen nutzen knnen - der Offset der zustzlichen Partitionen-
tabelle im Rootsektor ist bei CBHD $156, dez. 342).


Installation des neuen Treibers
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Wenn Sie Ihre Platte schon mit CBHD.SYS bootfhig gemacht haben,
gengt es, ihn einfach gegen den neuen Treiber auszutauschen (CBHD.SYS
von Diskette auf bootfhige Partition kopieren, alten Treiber ber-
schreiben). hnliches gilt brigens, wenn Sie Ihre Platte mit AHDI1.7
bootfhig gemacht haben und nicht mehr als vier Partitionen nutzen
wollen: Benennen Sie CBHD.SYS in SHDRIVER.SYS um und kopieren Sie
es in die Bootpartition.

Ansonsten luft die Installation ganz normal per SED ab (siehe dort).

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* CBHDINST 2.3 *
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- komplett in Assembler umgeschrieben von Markus Fritze, einem der
  Programmierer des OMIKRON.Assemblers. Dafr immerwhrenden Dank!
  Der Assemblerquelltext liegt auf der KLEISTERSCHEIBE vor (entschrftes
  OMIKRON.Assembler-Format, sollten andere Assembler auch einigermaen
  verstehen).

- RSC-Datei im Programm integriert

- belegt nur noch 10 KB auf Disk und 14 KB im Speicher (vorher schluckte
  es - weil in GFABASIC geschrieben - 130 KB als Accessory)

- Option RESET: Der Kaltstart lscht gleichzeitig den gesamten Speicher
  (klter geht's nimmer)

- grundstzlich knnen nun alle Gerte geparkt oder entparkt werden,
  auch wenn sie beim Start nicht einwandfrei erkannt wurden

- Fehlerkorrekturen, Anpassung an CBHD 3.5

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* CHECKHD V7.0 *
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- GEM-Oberflche

- luft auch als ACC (wenn's jemandem ntzt)

- Testergebnisse knnen auf Drucker ausgegeben werden

- zustzlicher Transfertest ("Transfer II"), bei dem die Zeit fr den
  Zylinderwechsel herausgerechnet wird

- zustzlicher Test fr mittlere Zugriffszeit - zu verwenden, wenn der
  normale Test bei SCSI-Platten unvernnftige Werte liefert

- Anpassung an Vortex- und SCSI-Platten: Wie auch der SED 4.0 benutzten
  alte Versionen von CHECKHD das MODE-SENSE-Kommando mit den oben
  beschriebenen, unvorhersehbaren Folgen. CHECKHD V7 hat darum einen
  speziellen Vortex-Modus. Auch SCSI-Platten werden untersttzt.
  Die Tests wurden auerdem speziell angepat an die folgenden Laufwerke:

    QUANTUM P40
    SEAGATE ST296N
    SYQUEST SQ555

  Das Quantum-Laufwerk verwendet je nach Spurzone unterschiedlich viele
  Sektoren pro Spur. Das Seagate-Laufwerk reserviert pro Zylinder einen
  Sektor fr Notflle. Das SYQUEST-Laufwerk (MEGAFILE 44!) macht sowieso
  alles anders, weswegen die Tests fr Zugriffszeiten und Transferrate
  angepat werden muten. Bei VORTEX-Platten liegt der Block 0 mitnichten
  - wie man so gemeinhin denkt - am Anfang eines Zylinders, sondern
  irgendwo, je nach BIOS-Version. Deswegen fragt CHECKHD im Vortex-Modus
  auch, welches Vortex-BIOS man verwendet (zu erfahren mit dem Vortex-
  Programm TYPGEN.TOS).

- Hinweise zur (ansonsten kinderleichten) Bedienung: Ein Klick auf die
  dritte Zeile im Hauptmen zeigt die Ergebnisse des letzten Tests noch
  einmal. Klick auf die zweite Zeile: Der DMA-Bus wird neu abgesucht.


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* STEPxy *
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- benutzt ab TOS 1.4 die neue XBIOS-Funktion Floprate (XBIOS 41, siehe
  FORMAT10.BAS)

- a bisserl krzer, knapperes Ausgabeformat


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* HYPERFORMAT 3.26 *
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- Settling delay lt sich nun wirklich einstellen (sorry)

- Lckengren verndert, insbesondere beim 11-Sektor-Format

- Ausstieg nun auch ohne Disk in A: mglich

- ACC meldet Speichermangel beim Aufruf per Alertbox

- Passiert beim Schreiben des Diskettennamens ein Fehler, erscheint
  eine Alertbox und der Mauszeiger BLEIBT AN (wow...)!

- Dem Accessory HYDSEL.ACC zum Umschalten auf HYPER DENSITY wird nun
  die Gelegenheit zum Umschalten gegeben (lief vorher nicht, weil
  HYPERFORMAT ausschlielich eigene Floppyroutinen einsetzte)

- mit F10 kann man den Zustand des Bits 6 im Port A des Soundchips
  direkt umschalten (Anzeige: "+" = Bit gesetzt, also HYPER DENSITY
  an), wenn man sich nicht auf HYDSEL.ACC verlassen will. Dadurch
  sind andererseits auch Formate mit weniger als 12 Sektoren im
  HYPER-DENSITY-Modus mglich (wer's braucht...). Das Bit wird
  beim Ausstieg aus HYPERFORMAT nicht mehr gendert, es bleibt also
  so, wie Sie's eingestellt haben.

- neue Funktionstastenbelegung:
  F1: TOS 1S, einseitiges 9-Sektor-Format
  F2: TOS 2S, zweiseitiges 9-Sektor-Format
  F3: FAT 2S, zweiseitiges 10-Sektor-Format
  F4: HYPER,  zweiseitiges 11-Sektor-Format
  F5: DOS 2S, zweiseitiges DOS-Format, 40 Spuren
  F6: 1.1 MB, zweiseitiges 13-Sektoren-Format (HYPER DENSITY)
  F7: 1.2 MB, zweiseitiges 14-Sektoren-Format (HYPER DENSITY)
  F8: AT-Fmt, zweiseitiges AT-kompatibles 15-Sektoren-Format
              (nur auf HD-Laufwerken)
  F9: 1.4 MB, zweiseitiges PS/2-kompatibles 18-Sektoren-Format
              (nur auf 3.5"-HD-Laufwerken)
  F10: HD-Flag, Umschaltung des HD-Bits im Soundchip, s.o.

- Richtig gelesen, HYPERFORMAT kann jetzt High-Density-Formate schreiben,
  die kompatibel zu den 1.2MB/1.44MB-Laufwerken der PS/2-Rechner und ATs
  sind!!!!!!! Mehr noch: Auf 5.25"-HD-Disketten passen ***17 SEKTOREN***
  (=1.4 MB bei 83 Spuren), auf 3.5"-HD-Disketten sogar ***21 SEKTOREN***
  pro Spur (=1.7 MB bei 83 Spuren)! Das geht freilich nur, wenn Sie Ihren
  Floppycontroller etwas aufrsten und ein HD-Laufwerk besitzen (z.B.
  TEAC F55GFR oder TEAC FD235HF). Wie das geht, werden wir in der
  "ST-Computer" ausfhrlich beschreiben. Die Kosten sind minimal
  (10 Mark, ohne HD-Laufwerk natrlich), und der Umbau ist SEHR einfach.
  Lassen Sie sich berraschen.

  Den Ansto fr die HD-Geschichte kommt von Joachim Bohs aus Berlin.
  Die ST-Gemeinde wird es ihm sicher danken.

  Nun knnen Sie also auf dem ST Disketten formatieren, die Sie in einem
  AT oder PS/2-Rechner ins HD-Laufwerk schieben und bearbeiten knnen.
  Umgekehrt kann der ST auch HD-Disketten der PCs lesen und schreiben.
  Und HYPERFORMAT ist - wie immer - das erste Programm, das dies
  untersttzt, und mehr noch: Damit sind auf 3.5"-HD-Disketten 1.7 MB
  unterzubringen, mehr, als das DoMeSDOS-Rechner je knnen.

  HYPERFORMAT beachtet brigens auch bei HD-Disketten die Microsoft-
  Richtlinien fr das Formatieren von MS-DOS-kompatiblen Disketten
  (auer bei ausfhrbaren ST-Bootsektoren). Wenn solche Disketten
  in PCs nicht einwandfrei laufen, liegt das NICHT am ST oder an
  HYPERFORMAT, sondern nur daran, da sich das Disketten-BIOS der
  meisten PCs sich nicht an die Microsoft-Vorgaben hlt. Auch unter
  TOS 1.4 im Desktop formatierte Disks SIND definitiv DOS-kompatibel -
  wenn's nicht luft, hat das triviale Grnde (Steprate etc.) oder
  aber das Disketten-BIOS im PC spinnt. In solchen Notfllen formatiere
  man die Disketten auf dem PC und verwende sie auf dem ST - der ist
  beim Auslesen der Bootsektorparameter DOS-kompatibler als die meisten
  PCs...

  21-Sektor-Disks laufen nicht mehr mit Interleave 1; man stelle hier
  einen Interleavefaktor 11 und Spiralfaktor 3 ein. Damit erreicht man
  immer noch eine Transferrate, die hher liegt als bei gewhnlichen
  9- oder 10-Sektor-Disketten.
 
- Default-Parameter bei HYPER-DENSITY-Formaten gendert (Steprate 6ms)

- spezielles Zusatzprogramm GAPS zur Einstellung der Lckengren in
  HYPERFORMAT V3.26 - wer selbst an den Lcken herumspielen will, kann
  das nun tun, auf eigene Gefahr selbstverstndlich. Hinweise zu
  vernnftigen Lckennderungen entnehme man dem SCHEIBENKLEISTER.
  Praktisch auch zur individuellen Anpassung des 11-Sektor-Formats
  an kritische Laufwerke. Das Programm erklrt sich selbst und ist
  (bisher) NUR fr HYPERFORMAT 3.26 gedacht!

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* CACHEADD *
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- holt sich aktuelle Sektorpuffergre nach ATARI-Richtlinien von
  AHDI 3.0x oder kompatiblem Treiber (wenn installiert)

- Sektorpuffergre auch per Dateiname einstellbar

- Option zum Entfernen der vorher installierten GEMDOS-Pufferliste
  (Achtung! Vorher Medienwechsel auf allen Laufwerken auslsen!)

- neues Dateinamen-Format:
       CACyTxxx
         ||||||
         |||---------Anzahl der zustzlichen Puffersektoren
         ||----------Puffertyp (D(ata)/F(at)/B(eide))
         |-------------"H": Puffergre = 512 Bytes bzw. von AHDI holen
         |             Ziffer von 1..7: Puffergre von Hand einstellen
         |             (1 = 512 Bytes, 2 = 1024 B., 3 = 2048 B., 4 = 4096 B.,
         |              5 = 8192 B., 6 = 16384 B., 7 = 32768 B.)
         --------------"C": alte Pufferliste einbinden
                       sonst: alte Pufferliste wegwerfen, nur neue
                       installieren

        CADHB100    100 Puffersektoren auf beide Listen verteilen, alte
                    Pufferliste entfernen
        CAD2B100    neue Pufferliste mit 100 Puffersektoren (Fat- und
                    Data-Liste zusammen) mit 1024 Bytes Gre installieren


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* KLEINIGKEITEN *
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BHDI1.2:
- luft nun komplett mit HYPERCACHE (auch ReqSense)
  (macht sich in SED und CD-Moni bemerkbar)

VARIO313:
- Fehler beim Kopieren von Partitionen in mehreren Durchgngen entfernt

FORMAT10.BAS:
- Binding fr neue XBIOS-Funktion Floprate (XBIOS 41, ab TOS 1.4)

LUFTSCHLOSS:
- Fehler bei bertragung an ungerade Adressen behoben (trat im tglichen
  Gebrauch nicht auf, sondern bisher nur bei einem Benchmark-Programm)

- Anpassung an STE


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Bei Fragen, Unklarheiten, Problemen, Rckmeldungen, Vorschlgen, Ideen
wende mensch sich an

    Claus Brod, Am Felsenkeller 2, 8772 Marktheidenfeld
oder
    Anton Stepper, Jahnstrae 5, 8772 Marktheidenfeld

