3.7.89:
-------

   - die spezialbehandlung von .\ und ..\ vom 16.5.89 hatte einen bloeden
   programmierfehler, der gerade die erwuenschte umwandlung in moeglichst
   viele signifikate buchstaben verhinderte. 

   - nachdem sich ein anwender (hallo frank!) beschwert hat, das handling
   von zoo.ttp vom desktop aus sei zu umstaendlich, wurde die initialisier-
   ungsphase von zoo.ttp ueberarbeitet:

   wird keine "ordentliche" shell gefunden, das heisst, die systemvariable
   _shell_p hat den wert NULL, wie es unter anderem beim start vom desktop
   aus der fall ist, treten folgende codeteile in kraft:

   1. bei der TOS version 1.0 (check ueber _sysbase und os_version 0x0100)
   werden die optionen eventuell zusaetzlich abgefragt, denn dieses TOS ver-
   murkst gross- und kleinschreibung in der TTP-Dialogbox. TOS 1.0 sollte
   das ROMTOS vom 6.2.86 sein, wenn nicht eine laenderspezifische variante
   oder eine variante mit dem geburtstag von h. kohl verwendet wird. die
   zusaetzliche abfrage unterbleibt, wenn auch nur ein kleinbuchstabe im
   optionstring vorkommt.

   2. ein- und ausgabeumleitung in der kommandozeile werden von zoo.ttp aus-
   gefuehrt.
        >name leitet die ausgabe in eine neu erzeugte datei name weiter
        >>name haengt die ausgabe an die datei name an
        <name liest die eingabe aus der datei name
   drucker und serielle schnittstelle lassen sich ueber prn: und aux: an-
   sprechen. 
   bsp: aI test <liste
        --------------
        archiviert in das archiv test.zoo alle dateien, deren name in der
        datei "liste" steht (ein name pro zeile)

        V test >>test.inh
        -----------------
        haengt das inhaltsverzeichnis der datei test.zoo an die textdatei
        test.inh an. 

   3. stderr wird auf die konsole (handle -1) umgeleitet.

   4. bei programmende wartet zoo.ttp nun auf einen tastendruck, damit die
   ausgabe nicht ungelesen vorbeiflitzt. wurde die ausgabe umgeleitet, ent-
   faellt natuerlich das warten ;-)

   das alles passiert NUR, wenn der inhalt von _shell_p NULL ist, bisherige
   benutzer einer shell brauchen also nicht zu befuerchten, zoo.ttp wuerde 
   sich nun anders verhalten.

 
22.6.89:
--------

   - als neuer "modifier" wurde das REKURSIVE VERPACKEN eingebaut. 

              synthax: zoo ar archiv pfadname [pfadname ...]

   wichtig ist, dass mindestens ein pfadname (endet mit '\' oder mit '/')
   angegeben wird und dass keine dateinamen erlaubt sind (sonst erfolgt
   eine warnung und die option 'r' wird ignoriert). maximal sind MAXPATHS
   pfadnamen erlaubt (zur zeit ist MAXPATHS 40) also vorsicht bei einer
   gut gefuellten platte, werden die MAXPATHS pfadnamen ueberschritten,
   werden ueberzaehlige dateien nicht ins archiv aufgenommen...

   grund fuer das zurueckweisen von dateinamen (und wildcards) ist, dass in 
   rekursiv() die argumentliste umkopiert wird, denn es kommen ja durch die 
   rekursion weitere argumente hinzu. sollten noch dateinamen beruecksichtigt 
   werden, muesste ein wesentlich groesserer platz (wieviel?) reserviert 
   werden...

   - nebenbei wurde noch ein kleiner fehler in get_dirdesc() verbessert 


13.6.89
-------

   - ein fehler in der libraryfunktion fopen.c wurde behoben. vorher wurden
   zu ueberschreibende dateien nicht auf die laenge null gekuerzt, sodass
   reste der alten datei ueberblieben, wenn die neue zu extrahierende datei
   kuerzer war.


26.5.89
-------

   - der alte bug mit x// und buserror konnte behoben werden. vorher ging
   dies schief, wenn versucht wurde dateien mit fuehrendem / auszupacken.
   x.// ging hingegen gut. siehe misc2.c


16.5.89
-------

   - die ordnernamen . und .. werden jetzt korrekt behandelt und nicht durch
   die aenderung vom 10.5.89 zu _ konvertiert. 


10.5.89
-------

   - fuer den thilo umlautbehandlung eingebaut. laut programmierricht-
   linien fuer zoo duerfen aber KEINE umlaute = zeichen ueber dem ascii-
   code 127 in das archivinhaltsverzeichnis gelangen. die deutschen umlaute 
   werden daher wie folgt umgesetzt (kleinschreibung ist zoo konvention):
   Ae, ae -> a
   Oe, oe -> o
   Ue, oe -> u
   sz     -> s
   leider unterscheidet der atari st in den umlauten bei dateinamen
   gross- und kleinschreibung, sodass obige loesung diese unterscheidung
   aufhebt. in drei faellen kann also eine im archiv befindliche datei
   ersetzt werden:
   bsp: datei atsch im archiv vorhanden
        es "passen" nun die dateien atsch = Atsch = eine datei fuer den st
                                    aetsch          eine datei fuer den st
                                    Aetsch          eine datei fuer den st

   die andere denkbare loesung wuerde entweder dateien mit grossen umlauten 
   oder kleinen umlauten nicht finden. sollte dies sich als intelligenter er-
   weisen, baue ich dies um.


   - auf verlangen des nerves :-) edgar wurde das handling ueberlanger datei-
   namen veraendert. zoo versucht nun soviele zeichen wie moeglich zu er-
   gattern, was im uebrigen auch sinnvoller ist.

   bsp: im archiv soll des.src.encryption/gnumakefile ausgepackt werden
   vorher wurde erzeugt:  DES.SRC\GNUMAKEF
   jetzt  wird  erzeugt:  DES_SRC.ENC\GNUMAKEF.ILE


26.4.89
-------

   - beim loeschen von dateien im archiv kam es zu problemen, wenn die in-
   haltsverzeichniseintraege zweier dateien dicht beieinander lagen. die 
   probleme stammen wahrscheinlich von fseek, das bei geringen aenderungen 
   (innerhalb eines puffers) nicht korrekt arbeitet. das problem ist in 1.51 
   und 2.01 drin. abhilfe in der version vom 26.4.89: in zoowrite (portable.c) 
   wurde ein fflush() eingefuegt. fseek() muss ueberarbeitet werden!

