










Version 1.02

Universelle Kommunikationssoftware

Copyright 1990 by Michael Bernards

Inhaltsverzeichnis
Kapitel 1
Vorbemerkungen		1
1.1	Was kann RUFUS?	1
1.2	Ein paar Worte zum Shareware-Prinzip	1
1.3	Rechnerkonfiguration	2
1.4	Das Handbuch	2
1.5	Lieferumfang	3
1.6	Installation	3
1.6.1	GDOS - was ist das?	3

Kapitel 2
Die Oberflche		4
2.1	Menleiste	4
2.2	Dialoge	4
2.3	Fenster	4
Kapitel 3
Die Mens		5
3.1	Das Men Datei	5
3.1.1	INF-Datei laden...	5
3.1.2	INF-Datei sichern...	5
3.1.3	Programm starten...	5
3.1.4	Shell-Aufruf	6
3.1.5	Batch starten...	6
3.1.6	Befehl eingeben	7
3.1.7	Beenden	7
3.2	Das Men Block	8
3.2.1	Block sichern...	8
3.2.2	Block senden	8
3.2.3	Kopieren aufs Klemmbrett	8
3.3	Das Men Transfer	9
3.3.1	Datei senden...	9
3.3.2	Datei empfangen...	9
3.3.3	ASCII-Datei senden	10
3.3.4	Puffer laden...	10
3.3.5	Puffer speichern	10
3.4	Das Men Parameter	11
3.4.1	RS232	11
3.4.2	Terminal	12
3.4.3	Protokoll	13
3.4.4	Modem	14
3.4.5	F'Tasten	15
3.4.6	Nummern	16
3.4.7	Puffer	17
3.4.8	Zeichensatz	18
3.4.9	Pfade	19
3.5	Das Popup-Men	19
Kapitel 4
Terminal-Emulationen		20
4.1	Die VT52-Emulation	20
4.2	Die VT100-Emulation	21
4.2.1	ANSI-Erweiterungen	22
4.2.2	VT200-Erweiterungen	22

Kapitel 5
Die Tastatur		23
5.1	Allgemeine Tasten	23
5.2	Spezielle Terminaltasten	24
5.2.1	Tastatur der VT52-Emulation	24
5.2.2	Tastatur der VT100-Emulation	24

Kapitel 6
Datentransfer		25
6.1	ASCII	25
6.2	XMODEM	25
6.3	YMODEM	26
6.4	ZMODEM	26
6.5	STREAM	26

Kapitel 7
Modembedienung		27
7.1	Die richtigen Parameter	27
7.2	Editieren der Nummern	27
7.3	Whlen einer Nummer	28
7.4	Whlen mehrerer Nummern	28

Kapitel 8
Die Programmiersprache		29
8.1	Allgemeines	29
8.2	Variablen	29
8.3	Marken und Sprnge	30
8.4	Die Befehle	30

Anhang A
Implementation der Emulationen		34

Anhang B
Tastenkombinationen		36

Anhang C
Besondere Dateien		38

Anhang D
Liste der RUFUS-Kommandos		39

Anhang E
Escape-Sequenzen der Terminal-Emulationen		41

Index		41
Kapitel 1
Vorbemerkungen

1.1	Was kann RUFUS?

Terminalprogramme gibt es fr den Atari ST seit der Rechner verfgbar
ist. Von Anfang an waren die meisten Produkte mit einer VT52- und
VT100-Emulation ausgestattet. Als bertragungsprotokolle konnten fast
alle mit XMODEM und KERMIT dienen.
Mittlerweile gibt es eine Reihe von Kommunikationssoftware die vom
Leistungsumfang her kaum Wnsche offenlt. Mit der Oberflche hat
sich allerdings kaum einer beschftigt. Zwar haben fast alle Programme einige
GEM-Elemente aufzuweisen, aber vor einer echten Einbindung in
die Oberflche des ATARI schrecken viele immer noch zurck. Die Folge ist, da
Besitzer
von Grobildschirmen und der Grafikerweiterung HYPERSCREEN ihre
Modems ausgeschaltet lassen knnen oder aber wieder auf die
Bildschirmdarstellung mit 640x400 Punkten schalten. Das zuknftige
Maschinen wie der TT nicht mehr untersttzt werden, liegt auf der
Hand.
Der Grundgedanke zu RUFUS war es, ein Terminalprogramm zu schreiben das auf
jedem Bildschirm zu Hause ist. Dabei sollte aber die Leistungfhigkeit
nicht beeintrchtigt werden.
So besitzt RUFUS eine VT52- und eine VT100-Emulation. Die VT100-Emulation
versteht auch alle ANSI-Codes und die meisten VT2xx-Befehle. Als
bertragungsprotokolle bietet RUFUS neben X-, Y- und ZMODEM auch einen
speziellen bertragungsmodus zwischen zwei Rechnern an. Eine komplexe
Modemverwaltung untersttzt die Arbeit mit Mailboxen.
Ein besonderer Clou ist der Accessory-Modus. RUFUS luft auch als Accessory
und wartet dann mit einigen neuen Funktionen, wie Hintergrundtransfer auf.
Bei der Gestaltung der Dialboxen und der Menleiste wurde auf die
Bedienungskonsistenz untereinander und zu anderen Programmen
geachtet. So ist z.B. in allen Boxen ein OK- und ein ABBRUCH-Knopf
zu finden, die unten rechts in der Ecke platziert sind. Durch diese klare
Benutzerfhrung sind die Funktionen von RUFUS leicht erlernbar.

1.2	Ein paar Worte zum Shareware-Prinzip

RUFUS wird als sogenannte Shareware vertrieben. Dies bedeutet, da
das Programm frei kopiert werden darf. Niemand mu also die
sprichwrtliche Katze im Sack kaufen. Da aber im Gegensatz zur
Public-Domain-Software alle Rechte beim Autor bleiben, darf RUFUS
nicht von diversen PD-Anbietern zur weitergabe verwendet werden.
Die regelmige Benutzung erfordert die Entrichtung einer relativ
geringen Gebhr von DM 40,- an den Autor (Adresse und
Bankverbindung unten). Zum Dank werden alle die sich erkenntlich
zeigen, registriert und erhalten bei jeden kommenden Update eine
Mitteilung. Auerdem wird auf Wunsch und der Entrichtung einer zustzlichen
Gebhr von DM 10,- das Handbuch in gedruckter Form zugesendet.
Ich hoffe sehr, da sich mglichst viele an dieses doch sehr komfortable
Konzept halten und so die mehrmonatige Entwicklung von RUFUS honorieren.
Fehlermeldungen bitte an folgende Adresse senden:

Michael Bernards
Bussardweg 1
5204 Lohmar/Geber


oder per DF:
Michael Bernards@BN im Mausnet
Michael_Bernards@SPACER im Zerberus-Netz
MEGAMAIL:M_BERNARDS im MagicNet
Fido-Net 2:244/11.4224
MICHAEL_BERNARDS;MM im PCNet
Die Bankverbindung lautet:
Raiffeisenbank Lohmar, BLZ 37069477, Konto 15490

1.3	Rechnerkonfiguration

RUFUS bentigt zum arbeiten einen Atari ST mit mindestens 512 KB
Hauptspeicher und einem Diskettenlaufwerk. Jede Grafikkarte kann
verwendet werden, solange es nur einen VDI-Treiber dafr gibt.

1.4	Das Handbuch

Das Handbuch ist untergliedert in vier Bereiche. Im ersten Teil wird der
Umgang mit RUFUS, also die einzelnen Elemente erklrt. Es folgt eine
genaue Beschreibung aller Mens und Dialogboxen und deren
Funktion. Anschlieend wird detalliert auf die komplexeren Funktionen
von RUFUS eingegangen. Im Anhang findet man Referenzen zu den
wichtigsten Fragen im berblick.

1.5	Lieferumfang

Folgende Dateien gehren zu RUFUS:

AUTO
  AMCGDOS.PRG	AMCGDOS v3.21 von Arndt Beissner
GEMSYS
  RUFUS07.FNT	Zeichensatz 7x5 Pixel
  RUFUS09.FNT	Zeichensatz 11x6 Pixel mit allen ANSI-Zeichen
  RUFUS10.FNT	Zeichensatz 14x7 Pixel mit allen ANSI-Zeichen
  RUFUS12.FNT	Zeichensatz 16x8 Pixel mit allen ANSI-Zeichen
  GEMINI.FNT	Zeichensatz 10x6 Pixel
RUF
  	verschiedene Beispielbatchdateien
MODUL
  TERM.TTP	BTX-Decoder von ...
  KERMIT.TTP	Kermit-Transferprogramm
  SZ.PRG	ZMODEM-Sendeprogramm
  RZ.PRG	ZMODEM-Empfangsprogramm
RUFUS.PRG	das Programm
RUFUS.RSC	die Resource
RUFUS.INF	Parameterdatei
RUFUS.FNT	Zeichensatz der geladen wird wenn kein GDOS resident
ist.
RUFUS.TXT	Handbuch zu RUFUS im ASCII-Format
RUFUS.CTX	Handbuch zu RUFUS im CALAMUS-Format
README	Hinweise auf Neuerungen

Alle registrierte Kunden erhalten auerdem auf Wunsch dieses
Handbuch in gedruckter Form zugesandt.

1.6	Installation

Die Installation von RUFUS ist sehr einfach. Man braucht nur die
Dateien in einen Ordner zu kopieren. Hat man kein GDOS installiert
und mchte dies nun nachholen um mit RUFUS auf alle Zeichenstze
zugreifen zu knnen, sollte man sich den nchsten Abschnitt genau
durchlesen.
Nachdem Sie RUFUS an den richtigen Platz kopiert haben, starten Sie
RUFUS.PRG. Es sollte nun ein Fenster und eine Menleiste auf dem
Bildschirm erscheinen. Stellen Sie nun unter dem Mentitel
PARAMETER alle persnlichen Parameter ein. Die meisten Optionen
sollten keine Probleme bereiten. Im Falle einer ungeklrten Frage sollten
sie sich den entsprechenden Teil im Handbuch zu Gemte fhren.
Mchte man RUFUS als Accessory laufen lassen, geht man folgendermaen vor.
RUFUS.PRG mu in RUFUS.ACC umbenannt werden und ins Wurzelverzeichnis des
Bootlaufwerks (C: bei Festplatte, A: sonst) kopiert werden. An selber Stelle
werden auch noch RUFUS.RSC und (wenn vorhanden) RUFUS.INF kopiert werden.

1.7	GDOS - was ist das?

Diese Frage mu leider immer noch zu oft hren, da Programme, die
GDOS untersttzen oft als Exoten abgetan werden.
Bei der Entwicklung des Betriebssystems lieen die Entwickler, aus
welchen Grnden auch immer, einen wichtigen Teil des GEM unter den
Tisch fallen. Spter wurde dieser Teil als eigenstndiges Programm
nachgeliefert. Ohne dieses Teil kann GEM keine Zeichenstze laden und
auch keine Peripherie ansprechen.
Da RUFUS aber auf andere Zeichenstze als den Systemfonts
angewiesen ist um 80x24 Zeichen in einem Fenster darstellen zu
knnen, liegt es auf der Hand, da RUFUS auch GDOS bentigt. Es gibt
zwar ein Hintertrchen fr solche die nicht gengend Speicher haben
um GDOS resident zu halten, zu empfehlen ist dies aber nicht. Wie
gesagt: GDOS ist ein Teil des Betriebssystems.
Um GDOS zu installieren mssen sie folgende Schritte durchfhren:
1. Ein GDOS-Programm in den AUTO-Ordner des Bootlaufwerks
kopieren. Es gibt mehrere solcher Programme. Mit RUFUS erhalten sie
AMCGDOS von Arnd Beissner.
2. Den Ordner GEMSYS ins Hauptverzeichnis des Bootlaufwerks
kopieren
3. Ins Hauptverzeichnis des Bootlaufwerks die Textdatei mit dem Namen
ASSIGN.SYS kopieren.
4. Rechner neu starten. GDOS ist jetzt installiert.
Kapitel 2
Die Oberflche

2.1	Menleiste

ber die Menleiste knnen Sie alle wichtigen Funktionen von RUFUS
erreichen. Wenn Sie den Mauszeiger in die Menleiste schieben klappt
an der Stelle ein Men runter. Mit dem linken Mausknopf knnen Sie
die gewnschte Funktion aufrufen.

2.2	Dialoge

Die Dialoge von RUFUS sehen etwas anders aus als bei den meisten
anderen GEM-Programmen. Dies liegt an den "Fliegenden Dialogen"
von Julian Reschke, die in RUFUS in ihren Dienst verrichten.
Alle Dialoge haben den gleichen Aufbau. Oben links in der Ecke ist ein
unterstrichener Text, der die berschrift darstellt. Am unteren Rand
sind die Aktionsknpfe rechtsbndig angesiedelt. Mit diesen Knpfen
verlt man den Dialog. Der fett umrandete Knopf kann mit der
RETURN-Taste ausgelt werden.
Oben rechts in der Ecke ist der Verschiebeknopf. Klickt man ihn an und
hlt den Mausknopf gedrckt kann man die Dialogbox frei auf dem
Bildschirm positionieren.
Eine weitere Besonderheit sind die sogenannten Shortcuts. berall dort wo ein
Zeichen unterstrichen ist, kann man die entsprechende Funktion mit
eben diesem Zeichen und der Alternate-Taste auslsen. So kann man
fast jeden Dialog mit ALTERNATE-A (=Abbruch) verlassen.
Taucht irgendwo ein PFEIL auf (z.B. Baudrate im RS232-Men) kann
die entsprechende Funktion auch mit den Cursortasten ausgelst
werden.

2.3	Fenster

Im Fenster laufen sowohl das Terminal als auch der View-Puffer.
Normalerweise hat das Fenster nur einen Verschiebebalken und eine
INFO-Zeile. Mit dem Verschiebebalken kann man das Fenster auf dem
Desktop frei positionieren. Im Titel steht der Name der letzten ereichten
Mailbox. In der INFO-Zeile stehen diverse Informationen ber den
Zustand des Terminals.
Links wird der Zustand des Zahlenfeldes (KEYPAD) auf der rechten
Seite Ihrer Tastatur angezeigt. Ein NUM bedeutet, da die normalen
Zeichen gesendet werden. Im Application-Modus (APPL) liefert die
Tasten die Zeichenfolgen die das emulierte Terminal senden wrde.
Nheres zu diesem Thema finden Sie im Kapitel ber die Tastatur.
Mit der rechten Maustaste kann man in den View-Puffer schalten. Das
Fenster hat nun noch einen vertikalen Schieber, mit dem man im Puffer
herumwandern kann. Mit Cursor-Hoch und Cursor-Runter kann man
ebenfalls Zeilenweise scrollen, in Verbindung mit einer Shift-Taste sogar
Seitenweise.
Schliet man das Fenster, wird im Applikationsmodus das Programm beendet.
Im Accessory-Modus wird nur in den Standby-Betrieb geschaltet. ffnet man
das Fenster wieder, baut RUFUS den alten Zustand auf.
Kapitel 3
Die Mens

3.1	Das Men DATEI

Unter dem Titel DATEI sind die Funktionen zusammengefat, die sich
mit der Ein- und Ausgabe auf Massenspeicher befat. Auerdem startet man
von hier aus auch Batches und Programme.

3.1.1	INF-Datei laden...

Mit dieser Funktion kann man INF-Dateien nachladen. In den INF-Dateien stehen
alle Parameter von RUFUS. So kann man sich verschiedene Konfigurationen anlegen
und aufrufen. Nach der Anwahl erscheint eine Dateiauswahlbox mit der sie die
INF-Datei auswhlen knnen. Der Standard-Pfad kann im Men PARAMETER-PFADE 
eingestellt werden.

3.1.2	INF-Datei sichern...

Mit dieser Datei knnen sie die aktuell eingestellten Parameter sichern.
Die folgende Dateiauswahlbox hat den in PARAMETER-PFADE eingestellten Pfad 
und RUFUS.INF als Namen vorgegeben. So kann man mit Return die Aktion schnell
abschlieen.

3.1.3	Programm starten...

Manchmal ist ganz ntzlich andere Programme aufzurufen, ohne  das
Terminalprogramm zu verlassen. RUFUS bietet mehrere Mglichkeiten
dazu. Whlt man PROGRAMME STARTEN an, erscheint eine
Dateiauswahlbox in der sie das zu startende Programm angeben
knnen. Anschlieend wird man noch nach den Parametern gefragt die
dem Programm mit bergeben werden sollen.
Hat das Programm den Suffix TOS oder TTP schaltet RUFUS in die
VT52-Emulation und das Programm luft im Fenster. Sonst wird das
Fenster geschlossen und das Programm gestartet. Anschlieend wird wieder zu
RUFUS zurckgekehrt.

3.1.4	Shell-Aufruf

Diese Funktion ist nur erreichbar wenn sie einen Kommandozeileninterpreter
installiert haben der den Shellpointer auf sich gerichtet hat. Die ist z.B.
bei GEMINI und MUPFEL von Stefan Eissing und Gereon Steffens der Fall.
Mit Shell-Aufruf kann man diesem Programm eine Kommandozeile bergeben. Die
Ausgabe der Befehle werden wahlweise im RUFUS-Fenster oder ber den ganzen
Schirm ausgegeben. Dies ist im  Men PARAMETER-TERMINAL einstellbar.

3.1.5	Batch starten...

Mit dieser Funktion kann man ein RUFUS-Programm starten. RUFUS-Programme sind
Textdateien die Befehle enthalten, die RUFUS in Aktionen umsetzen kann. Nheres
ber die Befehle und deren Syntax finden Sie im Kapitel "Die
Programmiersprache".
Auch hier erscheint eine Dateiauswahlbox mit der sie die Batchdatei angeben
knnen.

3.1.6	Befehl eingeben

Mit dieser Funktion knnen einzelne Befehle der Programmiersprache
eingegeben werden. Sie eignet sich gut zu ausprobieren.

3.1.7	Beenden

Nach einer Sicherheitsabfrage wird RUFUS beendet. Ist RUFUS als Accessory
installiert, wird nur das Fenster geschlossen.

3.2	Das Men BLOCK

Unter diesem Mentitel verbergen sich Funktionen zur
Blockbearbeitung. Blcke kann man im VIEW-Modus markieren, in
dem man auf den gewnschten Blockanfang mit der linken Maustaste
klickt, diese gedrckt hlt und mit der Maus nach oben oder unten geht.
In der Version 1.02 werden Blcke noch nicht als markiert dargestellt.

3.2.1	Block sichern...

Es erscheint eine Dateiauswahlbox in der sie den Namen angeben
knnen, unter dem der markierte Block gesichert werden soll.

3.2.2	Block senden

Der markierte Block wird ber die serielle Schnittstelle ausgegeben.

3.2.3	Kopieren aufs Klemmbrett

Der markierte Block wird aufs GEM-Klemmbrett kopiert. Ist kein
Klemmbrett vorhanden, legt RUFUS eins an.

3.3	Das Men Transfer

Unter diesem Titel finden sie Funktionen zum Dateitransfer ber die serielle
Schnittstelle.

3.3.1	Datei senden...

Eine Datei wird mit dem aktuell eingestellten Protokoll gesendet. Das
Protokoll wird im Men PROTOKOLL (Abschnitt 3.4.3) eingestellt. Die
gewnschte Datei wird mit einer Dateiauswahlbox selektiert.

3.3.2	Datei empfangen...

Es wird eine Datei mit dem aktuell eingestellten Protokoll empfangen. Das
Protokoll wird im Men PROTOKOLL (Abschnitt 3.4.3) eingestellt. Die
gewnschte Datei wird mit einer Dateiauswahlbox selektiert. Ausnahme ist das
Protokoll ZMODEM, das den Dateinamen vom Sender erhlt. Dies kann allerdings
im Men PROTOKOLL (Abschnitt 3.4.3) abgeschaltet werden.

3.3.3	ASCII-Datei senden...

Eine Datei wird ohne Protokoll gesendet. Auch hier erscheint eine
Dateiauswahlbox mit der die Datei selektiert wird. Eine Box mit einem grauen
Balken zeigt an, wie weit die bertragung ist.

3.3.4	Puffer laden...

Ermglicht das Einlesen des Capture-Puffers von Diskette. Mit einer
Dateiauswahlbox kann die Datei selektiert werden.

3.3.5	Puffer sichern...

Die im Puffer befindlichen Daten knnen mit dieser Funktion in eine Datei
gesichert werden. Die Datei wird mittels Dateiauswahlbox selektiert.

3.4	Das Men Parameter

Mit den unter diesem Titel befindlichen Menpunkten werden alle Parameter von
RUFUS eingestellt.

3.4.1	RS232

Nach Anwahl dieses Punktes erscheint eine Dialogbox, in der alle Einstellungen
fr die serielle Schnittstelle erfolgen knnen. Die normale Einstellung ist 8
Datenbits, keine Paritt, 1 Stopbit und kein Handshaking. Die Parameter sind
sowohl bei Mailboxen als auch bei Hostrechnern festgelegt und dort zu
erfahren. Meistens werden sie in Kurzform wie z.B. 2400Baud/8N1 angegeben.
Mit OK werden die Daten bernommen und mit Abbruch die nderungen verworfen.
Die linke und die rechte Cursortaste kann alternativ zur Baudrateneinstellung
verwendet werden.

3.4.2	Terminal

In der erscheinenden Dialogbox werden alle nderungen vorgenommen, die
Aussehen und Emulation des Terminals betreffen. Die erste Auswahl betrifft die
Emulation. RUFUS bietet drei Terminal-Emulationen:
1. VT52 - Dies ist eine Emulation des einfachen DEC-Terminals. Da diese auch
zu Betriebssystem des Atari ST gehrt, wird sie automatisch vor dem Start
anderer Programme aungestellt.
2. VT100 - Das Standard-Terminal von DEC. In dieser Emulation werden auch die
Codes der VT2xx-Terminals und die ANSI-Codes verarbeitet.
3. ASCII - Keine Emulation. Alle Zeichen werden ausgegeben.
Die nchste Einstellung ist der Echomodus. Vollduplex bedeutet, da alle
Zeichen von der Tastatur nur zur seriellen Schnittstelle ausgegeben werden.
Halbduplex gibt die Zeichen zustzlich ins Terminal aus und im Lokal-Modus
werden die Zeichen nur ins Terminal geschrieben.
Bei Umbruch stellt man ein, was am Ende einer Zeile im Terminal geschehen
soll. Zeichenumbruch bedeutet, da automatisch ein Zeilenvorschub und ein
Wagenrcklauf durchgefhrt wird. Wortumbruch zieht das aktuelle Wort mit in
die nchste Zeile (z.Z. nicht implementiert) . AUS bedeutet, da am Ende der
Zeile stehengeblieben und berschrieben wird.
Da das VT52 nur Inverschrift als Stilmittel besitzt, bietet RUFUS die
Mglichkeit, statt Invers Fettschrift oder Unterstrichen auszugeben.
Die Anzahl der Zeilen und Spalten des Terminals knnen in RUFUS frei
eingestellt werden. Es empfielt sich 80x24 (orig. VT100 und VT52) oder 80x25
(VT52 des TOS).
Unterhalb dieser Einstellungen sind noch sechs Schalter angesiedelt. Der erste
Schalter bestimmt ob ein empfangenes Carriage-Return durch ein Linefeed
ergnzt werden soll oder nicht.
Mit dem Zweiten kann eingestellt werden, ob nach einem Backspace das Zeichen
unter dem Cursor gelscht werden soll oder nicht. Der dritte Schalter gibt an,
ob die Ausgaben von Shell-Aufrufen ins RUFUS-Fenster geschrieben werden oder
ob sie ber den ganzen Schirm gehen.
Manche Hostrechner verwenden trotz 8 Datenbits bei der RS232-Einstellung nur 7
Bits. Das oberste Bit kann mit dem vierten Schalter ein- oder ausgeschaltet
werden. Der fnfte Schalter bestimmt, ob das Keypad im Atari-Modus oder im
Terminal-Emulationsmodus luft.
Mit dem sechsten und letzten Schalter kann man die Statuszeile verschwinden
lassen. So kann man mehr Zeilen darstellen.

3.4.3	Protokoll

Nach Anwahl dieser Option erscheint eine Dialogbox, mit der alle Parameter,
die das Datentransferprotokoll betreffen, eingestellt werden.
RUFUS bietet die Auswahl zwischen 5 Protokollen: XMODEM, YMODEM, YMODEM-G,
ZMODEM und STREAM. Die drei erstgenannten laufen wahlweise im Hintergrund.
ZMODEM ruft die Programme RZ.TTP und SZ.TTP auf. STREAM kennt (bisher) nur
RUFUS. Es eignet sich besonders zum Datenaustausch auf fehlerfreien Wegen
(Rechner<->Rechner, MNP-5), und sollten nur mit einem Handshaking gefahren
werden (XON/XOFF, RTS/CTS).
Auf der rechten Seite der Box befinden sich zwei Knpfe die nur anwhlbar
sind, wenn RUFUS als Accessory installiert ist. Mit dem ersten Knopf stellt
man ein, ob die Transfers im Hintergrund laufen sollen. Mit dem zweiten Knopf
bestimmt man, ob nach dem Ende eines Transfers wieder ins RUFUS-Fenster
zurckgekehrt werden soll.
Da ZMODEM den Dateinamen bertrgt, erscheint normalerweise keine
Dateiauswahlbox bei ZMODEM-Empfang. Wer die doch mchte, kann dies in der
Protokollbox einstellen.
Die Parameterstrings fr die ZMODEM-Programme RZ und SZ kann man in diesem
Dialog ebenfalls eingeben. Der String '-B' ist fr beide Strings als
Default angegeben.

3.4.4	Modem

Rund ums Modem gibt es viele Parameter einzustellen. Vor allem die
Steuerkommandos und die Rckgabewerte braucht RUFUS um eine effektive
Modemsteuerung zu garantieren.
Der erste String ist der Anwahlstring. Dieser mu mit einem Carriage-Return
(CTRL-M) abgeschlossen sein. Ein Doppelkreuz ('#') steht fr die einzusetzende
Telefonnummer.
Der zweite String wird vor der Anwahl als Modemreset gesendet. Auch hier mu
ein Carriage-Return abschlieen. Da die meisten Modems nach einem Reset fr
wenige Augenblicke keine Kommandos annehmen, ist es erforderlich eine Pause
einzubauen. Diese sollte als letztes im String stehen und wird erreicht mit
CTRL-I.
Der folgende String ist die Meldungs des Modems nach einer erfolgreichen
Anwahl. Die nchsten drei Strings sind die negatievn Meldungen. RUFUS
bentigt diese zur Wahlwiederholung.
Zum Schlu folgen wieder einige Schalter fr besondere Optionen. Automatische
Baudratenerkennung bedeutet, da RUFUS die Modemmeldung auswertet und ggf. die
Baudrate einstellt.
Da RUFUS eine automatische Wahlwiederholung beherrscht, ist es zum Schutze
des Modem ganz brauchbar Pausen einzulegen, damit die Relais nicht
durchschmoren. Zwischen den Versuchen kann eine Pause eingestellt werden.
RUFUS schluckt auf Wunsch die Meldungen des Modems. Zur Einstellung ist der
letzte Schalter da.

3.4.5	F'tasten

RUFUS bietet 20 frei belegbare Funktionstasten: zehn normal und zehn mit der
Shift-Taste. Eine Besonderheit ist, da man auf eine Funktionstaste den
Namen einer Batchdatei legen kann, die RUFUS sofort ausfhrt. Dabei mu das
erste Zeichen ein '&' sein, gefolgt vom Dateinamen.
Zustzlich kann man einen Befehl direkt auf eine Funktionstaste legen in
dem man ein '%' davorsetzt.
Beispiele:
%dial "1234" whlt die Nummer 1234.
&RUFUS.RUF startet die Batchdatei RUFUS.RUF.

3.4.6	Nummern

In dieser Box werden die Parameter der Mailboxen verwaltet und eine Box zur
Wahl selektiert. Auf der rechten Seite befinden sich die Namen der Boxen.
Durch einfachen anklicken mit der Maus kann man sie selektieren und
anschlieend in den Editfeldern links die Daten ndern. Mit einem Doppelklick
auf dem Namen oder durch anwhlen des Knopfes WAHL unten im Dialog startet man
die Anwahl. Alternativ kann man auch mit den Tasten F1 bis F10 und Shift-F1
bis Shift-F6 direkt eine der 16 Nummern whlen.
Da nur 8 der 16 Nummern dargestellt werden, kann mit den Scrollbalken durchs
Nummernregister gescrollt werden. Shift-Cursor-Hoch oder -Runter ist die
alternative Tastenkombination dafr.
Unterhalb der Editfelder kann man noch einstellen, ob man mehrere Nummern
selektieren mchte. Alle Nummern die jetzt angewhlt werden, whlt RUFUS
automatisch durch, bis eine Verbindung zustande kommt. Mit dem
darunterliegenden Schalter kann die automatische Wahlwiederholung
eingeschaltet werden. RUFUS whlt eine oder mehrere Nummern solange bis
eine Verbindung da ist, oder der Benutzer abbricht (oder bis sie den
Netzschalter bettigen).
Dabei gelten die Parameter zur automatischen Wahlwiederholung im Dialog
MODEM (3.4.4).

3.4.7	Puffer

Der Puffer ist jener Teil des Speichers, in dem alles das protokolliert wird,
was ber die serielle Schnittstelle kommt. In der Pufferverwaltung kann man
einstellen wie gro dieser Puffer sein soll. Darunter sind vier Schalter.
Der unterste Schalter bestimmt ob berhaupt eine Mitschrift erfolgen soll. Der
oberste Schalter bestimmt, ob vor dem Lschen eines vollen Puffers eine
Warnmeldung ausgegeben werden soll. Tritt diese Warnung auf, kann der Anwender
entscheiden ob der Puffer gelscht werden soll oder nicht oder ob der Puffer
gesichert werden soll. Soll der Puffer nicht gelscht werden, schaltet RUFUS
die Puffermitschrift aus.
Mit den mittleren beiden Schaltern bestimmt man, ob ein voller Puffer
automatisch gesichert werden soll und ob die Daten an eine bestehende Datei
angehngt werden sollen. Ist letzteres nicht aktiv, lscht RUFUS eine
eventuell bestehende Datei.
Der Namen, unter dem RUFUS automatisch sichern soll, kann ebenfalls in diesem
Men angegeben werden. Dabei kann man einige Steuercodes angeben, die in der
folgenden Tabelle aufgefhrt sind:
%a abgekrzter Wochentag             %A ausgeschriebener Wochentag 
%b abgekrzter Monatsname            %B voller Monatsname 
%c Datum und Uhrzeit                 %d Tag im Monat (1-31) 
%H Stunde (0-23)                     %I Stunde (0-12) 
%j Tag im Jahr (1-366)               %m Monat (1-12) 
%M Minute (00-59)                    %p AM/PM 
%S Sekunde (00-59)                   %w Wochentag (0-6) 
%W Woche im Jahr (0-52)              %x lokale Datumsdarstellung 
%X lokale Zeit-Darstellung           %y Jahr ohne Jahrhundert (0-99) 
%Y Jahr mit Jahrhundertangabe        %Z Name der Zeitzone (z.B. MEZ) 
%% das %-Zeichen 

So erzeugt z.B. die Eingabe RC%y%m%d.TXT am 11.11.1990 die Datei RC901111.TXT.
Der Knopf LSCHEN lschen den Puffer, whrend SICHERN den Puffer auf Disk
sichert. LSCHEN kann auch ber die Tastenkombination ALT-Y und SICHERN
ber ALT-G erreicht werden.

3.4.8	Zeichensatz

RUFUS ldt seine Zeichenstze ber GDOS. In dem Men Zeichensatz kann man die
Schrift und die Gre whlen, die man benutzen mchte. RUFUS zeigt dabei nur
die Schriften an, die nicht proportional sind. Wechselt man die Schrift im
Men, zeigt RUFUS die kleinste verfgbare Gre an.
Eine Besonderheit ist der Systemzeichensatz (6x6 Systemfont). Dahinter
verbergen sich die drei Systemzeichenstze des TOS. Mit einer Punktgre
von 8 whlt man den 6x6-Font, 9 Punkt ist der 8x8-Font und 10 entspricht
dem 16x8-Font.
Ist kein GDOS im Speicher fragt RUFUS, ob der Zeichensatz RUFUS.FNT geladen
werden soll. Wenn nein wird mit der normalen Box weitergemacht, in der sie
aber nur den 6x6-Systemfont in den drei Gren haben.

3.4.9	Pfade

RUFUS verwaltet verschiedene Pfade. Der erste bestimmt von wo RUFUS
Batchdateien laden soll. Den zweiten Pfad benutzt RUFUS wenn eine Datei
gesendet werden soll. Den Pfad fr die INF-Dateien bestimmt der dritte
Pfad. Mit dem nchsten Pfad stellt man ein, wohin der Puffer gesichert
werden soll. Mit dem fnften Pfad kann man noch betimmen wo die Programme
RZ.PRG und SZ.PRG fr den ZMODEM-Transfer zu finden sind. Der letzte Pfad
ist fr das Empfangen von Dateien gedacht.
Alle Pfade kann man wahlweise von Hand eintippen oder aber mit der
Dateiauswahlbox bestimmen in dem man auf die Knpfe neben den Pfaden klickt.

3.5	Das Popupmen

Da Accessories keine Pulldownmens haben drfen, besitzt RUFUS im
Accessory-Modus sogenannte Popup-Mens. Man erffnet das Hauptmen durch einen
Klick in Fenster oder dem Drcken der HELP-Taste. Mit dem grauen Balken kann
dies Men verschoben werden. Bei Meneintrgen, die mit einem Pfeil versehen
sind, klappen nach Berhrung die weiteren Mens herunter.

Kapitel 4
Terminal-Emulationen

4.1	VT52

VT52 ist ein einfaches Terminal. Fast alle mir bekannten Mailboxen
untersttzen das VT52. Die Codes verwendet auch das Betriebssystem
TOS zur Darstellung. Daher wird auch auf VT52 geschaltet wenn ein TOS- oder
TTP-Programm gestartet oder ein Shellaufruf gemacht wird.
Da aber die VT52-Emulation in die VT100-Emulation eingebettet ist, kennt RUFUS
noch einige Codes mehr. Auerdem ist das Keypad wie beim Original-VT52
belegbar.

4.2	VT100

VT100 ist wohl das Standard-Terminal schlechthin. Nahezu jede Mailbox und
jeder Hostrechner untersttzen dieses Terminal. Nur wenige kommerzielle
DF-Programme kommen ohne eine VT100-Emulation aus. Daher ist es
selbstverstndlich, da RUFUS dieses Terminal emulieren kann.
RUFUS ntersttzt fast alle Features des VT100, soweit diese auf einem Rechner
wie dem Atari ST sinnvoll sind. Umschalten auf Interlaced Mode ist mit einem
SM124 sicherlich nicht machbar. Genauso ist ein Selbsttest nicht angebracht.
Die Tastatur wurde der eines VT100 angepasst.

4.2.1	ANSI-Erweiterungen

ANSI ist eine amerikanische NORM (vergl. DIN in Deutschland). Auch die
Steuercodes fr Terminals wurden vor ein paar Jahren einer Normierung
unterworfen. Die ANSI-Codes sind mit denen des VT100 weitestgehend identisch.
In einigen Punkten differieren sie jedoch. Die zustzlichen Mglichkeiten sind
in RUFUS eingebaut. Die meiste Verbreitung hat ANSI im MSDOS-Bereich, da mit
dem mitgelieferten Bildschirmtreiber ANSI.SYS der PC-Schirm zum ANSI-Terminal
wird.
Passend dazu, liegen RUFUS drei Zeichenstze bei, die alle ANSI-Zeichen
beinhalten: RUFUS9, RUFUS10, RUFUS12. Die Zahlen geben jeweils die Zeichenhhe
in Punkt an. Wie alle beigefgten Zeichenstze, sind es GEM-Fonts, die
mit einem installierten GDOS geladen werden.

4.2.2	VT2xx-Erweiterungen

Nachfolger des VT100, sind die Terminals der Serie VT2xx. Wichtige Erwiterung
gegenber dem VT100 ist der 8-Bit-Modus. So wurde z.B. die Steuersequenz ESC-[
in ein Zeichen (CSI) zusammengefat. Auch hier kann RUFUS die wichtigsten
Codes umsetzen.

Kapitel 5
Die Tastatur

5.1	Allgemeine Tasten

Da Terminals mit der Tastatur bedient werden, hat auch RUFUS eine Reihe von
Tastencodes zur Steuerung anzubieten. Jedes Men von RUFUS ist ber Tastatur
zu ereichen. Auch innerhalb der Mens kommt man mit der Tastatur immer
zum Ziel. Wenn innerhalb einer Dialogbox kleine Pfeile zum Anklicken
auftauchen (ZEICHENSATZ, RS232-Baudrate) kann man dieselbe Aktion auch mit der
entsprechenden Funktionstaste auslsen. So kann man z.B. im RS232-Men mit den
Tasten Cursor-Links und Cursor-Rechts die Baudrate einstellen.
Einige Funktionen, wie Protokoll oder Baudrate sind direkt ber Tastatur
schaltbar. Die genaue Liste der Tastenkombinationen entnehmen sie bitte dem
Anhang B.
Die Kombination mit der Alternate-Taste ist ntig da die Verbindung mit der
Control-Taste wichtige Steuerzeichen fr manche Mailboxen oder Hostrechner
erzeugen (z.B. CTRL-C oder CTRL-X).
Die Funktionstasten sind frei belegbar. Wenn sie sich im Terminalmodus
befinden, gibt RUFUS beim Drcken einer Funktionstaste die ganze Sequenz aus,
die zuvor im Funktinstasten-Men definiert wurde. Ausnahme ist, wenn die
Funktionstaste mit einem Batch oder einem Befehl belegt sind.
Im Accessory-Modus bewirkt die HELP-Taste, da das oberste Popupmen
erscheint. Drckt man die UNDO-Taste, wird das Fenster geschlossen, bis zum
nchsten Aufruf.

5.2	Spezielle Terminaltasten

Um die Tastaturbedienung mglichst nahe an das emulierte Terminal
heranzubringen, ist es ntig einige Tasten umzudefinieren. So lst zum
Beispiel die Kombination ALTERNATE-ESCAPE ein Break aus.

5.2.1	Tastatur der VT52-Emulation

In der VT52-Emulation senden die Cursortasten die VT52-Codes fr die
entsprechende Cursorbewegung. Auch HOME und CLR liefern die entsprechenden
Codes.
Befindet sich das Keypad im Applikationsmodus, verhlt es sich wie ein
VT52-Keypad. Die Tasten (, ), /, * bilden die Tasten PF1-PF4.

5.2.2	Tastatur der VT100-Emulation

der VT100-Emulation senden die Cursortasten die VT100-Codes fr die
entsprechende Cursorbewegung. Auch HOME und CLR liefern die entsprechenden
Codes.
Befindet sich das Keypad im Applikationsmodus, verhlt es sich wie ein
VT100-Keypad. Die Tasten (, ), /, * bilden die Tasten PF1-PF4.

Kapitel 6
Datentransfer

6.1	ASCII

Der ASCII-Transfer ist ein Protokoll-freier Transfer, das heit, die Daten
werden ohne Rcksicht auf Verluste abgesendet. Diese Art von Transfer eignet
sich besonders, wenn man Texte vorbereitet hat, und diese einer Mailbox
bermitteln mchte.

6.2	XMODEM

XMODEM ist das wohl einfachste Protokoll zur Datenbertragung. Fast jeder
Host-Rechner und jede Mailbox bieten XMODEM an um Binrdaten zu berweisen.
XMODEM kann bei RUFUS im Hintergrund laufen.

6.3	YMODEM

YMODEM ist eine Weiterentwicklung von XMODEM. Grere Blcke und
CRC-Prfsummen sorgen fr eine schnellere und sichere Datenreise. Viele
YMODEM-Implementationen (YMODEM-Batch) knnen den Dateinamen und die Lnge
bermitteln. Ersteres lt RUFUS auch zu. Wie schon XMODEM kann auch YMODEM
im Hintergrund laufen.

6.3.1	YMODEM-G

Eine besondere Variante von YMODEM ist YMODEM-G. YMODEM-G ist schneller als
YMODEM. Dafr bricht es aber ab wenn ein Fehler auftritt. YMOPDEM-G ist fr
fehlerfreie bertragungen, wie MNP5 geeignet.

6.4	ZMODEM

ZMODEM ist das derzeit mchtigste bertragungsprotokoll und erfreut sich immer
grerer beliebtheit. RUFUS bietet dieses Protokoll ber die Programme
RZ.PRG und SZ.PRG an. Auch wenn ZMODEM nicht im Hintergrund luft, sollte man
es immer XMODEM oder YMODEM vorziehen.

6.5	STREAM

STREAM ist eine Besonderheit von RUFUS. STREAM ist besonders geeignet fr
fehlerfreie Leitungen (MNP5 oder Rechner zu Rechner).Nachteil ist, da
(bisher) nur RUFUS diese Protokoll versteht. Dafr ist es aber 20%
schneller als ZMODEM.
Kapitel 7
Modem-Bedienung

7.1	Die richtigen Parameter

RUFUS ist recht flexibel, wenn es um die Ansteuerung von Modems geht. So kann
man zum Beispiel dem Anwahlstring nicht nur ein Prfix sondern auch ein Suffix
angeben. Je mehr jedoch die Mglichkeiten zunehmen, um so komplizierter ist
die Bedienung.
Im Men MODEMPARAMETER knnen insgesamt sechs Strings eingegeben werden. Die
ersten beiden Strings enthalten die Kommandos zur Modemsteuerung. Beide mssen
mit einem Carriage Return abgeschlossen werden. Erreichen kann man dies mit der
Tastenkombination Control-M.
Bei einem Modemreset ist es bei den meisten Modems ntig eine Pause
einzulegen. Durch Drcken der Tastenkombination Control-I fgt man eine Pause
von einer halben Sekunde ein.
Der Anwahlstring kennt einen weiteren Steuercode. Das Zeichen '#' veranlasst
RUFUS die gewnschte Telefonnummer an dieser Stelle einzufgen. Zur
Verdeutlichung werden die Strings erklrt, mit denen jedes Hayes-Modem laufen
sollte.
RESET: ATZ<Control-M><Control-I><Control-I>
ATZ	Kommando fr Modemreset
<Control-M>	Return, fhrt Resetkommando aus
<Control-I>	zweimal halbe Sekunde Pause. Bei Bedarf ein paar anhngen

Anwahl: ATDP#<Control-M>
ATDP	Kommando fr Whlen
#	Nummer
<Control-M>	Befehl ausfhren

Der vierte String enthlt die Meldung, die das Modem bei erfolgreicher Anwahl
ausgibt.
In den drei folgenden Strings stehen die Meldungen, die das Modem ausgibt,
wenn keine Verbindung zustande gekommen ist (Besetzt etc.).

7.2	Editieren der Nummern

Nummer werden im Dialog NUMMERN eingegeben. Um die Daten einer Mailbox
einzugeben oder zu ndern, mu man zuerst die Nummer anklicken, die editiert
werden soll. Nun erscheinen rechts in der Box die Daten. Name, Telefonnummer
und ein Startbatch knnen angegeben werden.
Der Startbatch ist ein RUFUS-Batchprogramm welches nach einer erfolgreichen
Anwahl ausgefhrt wird.

7.3	Whlen einer Nummer

Es gibt innerhalb der Nummernbox drei Wege eine Nummer zu whlen. Man kann die
Nummer einfach anklicken und anschlieend auf den Knopf WHLEN klicken. Zweite
Mglichkeit ist ein Doppelklick auf die gewnschte Nummer. Als letztes knnen
sie auch ber Tastatur eine Nummer whlen. Die Tasten F1 bis F10 whlen die
ersten 10 Nummern, whrend dir Tastaturkombinationen Shift-F1 bis Shift F6 die
Nummern 11 bis 16 anwhlen.
Da viele Boxen mehr belegt als frei sind, und man den Moment zwischen zwei
Anrufern nicht abpassen kann, bietet RUFUS eine automatische Wahlwiederholung.
Solange eine der drei Fehlermeldungen derselben Box auftritt, versucht
RUFUS weiter anzuwhlen. Zwischen zwei Anwahlversuchen kann noch eine Pause
mit einstallbarer Lnge geschaltet werden.

7.4	Whlen mehrerer Nummern

RUFUS bietet die Mglichkeit mehrere Nummern zu whlen, bis eine Verbindung
zustande kommt. Dazu mu man in der Nummernbox den entsprechenden Knopf
eingeschaltet haben. Nun kann man die Nummern auswhlen, die durchprobiert
werden sollen. Mit einem Klick auf WHLEN startet man den Vorgang.
Ist die automatische Anwahl eingeschaltet, beginnt RUFUS nach einer
erfolglosen Anwahl aller Nummern wieder von vorne.

Kapitel 8
Die Programmiersprache

8.1	Allgemeines

RUFUS besitzt eine eigene Programmiersprache. Mit solchen Programmen knnen
viele hufig anfallende Aufgaben, wie einloggen, automatisiert werden.
Die RUFUS-Programme (kurz Batch) sind einfache ASCII-Texte in denen in
jeder Zeile ein Kommando steht. Ist das erste Zeichen in der Zeile ein
Semikolon, knnen dahinter Kommentare eingegeben werden.
Ein Batch kann mit CTRL-X abgebrochen werden. Ausnahme ist der Befelh DIAL,
der sich wie eine manuelle Anwahl mit eine der Tasten SHIFT, ALTERNATE,
CONTROL und den Maustasten abbrechen lt.Lt man Dateinamen (z.B. bei
UPLOAD) weg, gibt RUFUS eine Dateiauswahlbox aus.

8.2	Variablen

Variablen bestehen aus einem '$' gefolgt von einer ganzen Zahl zwischen
0 und 99. $0 wird automatisch verwendet, wenn keine oder eine ngltige
Variable (z.B. $100) angegeben wurde. Sie sollte nicht bewut eingesetzt
werden, da ihr Inhalt u.U. mit dem nchsten Befehl gendert wird.

Einige Sondervariablen drfen natrlich auch nicht fehlen.
$F1-$F10, $SF1-$SF10 setzen den Inhalt der entsprechenden F'taste ein.
$N1-$N16 bestimmen die Telefonnummer im RUFUS-Speicher.
$UE lt eine Box erscheinen, in der Eingaben gemacht werden knnen. Alle
$D lt eine Dateiauswahlbox (Fileselector) erscheinen.
Sonder-Variablen knnen in dieser Eingabe verwendet werden (be careful).
Strings mssen quotiert ("") sein.

$0-$99, $n1-$n16 sind numerische Variablen
$d, Sf1-$f10 und $sf1-$sf10 sind Stringvariablen.
$ue darf bei beiden verwendet werden

8.3	Marken und Sprnge

Labels oder Sprungmarken bestehen aus einer ganze Zahl zwischen 0 und 255
gefolgt von einem Doppelpunkt. GOTO, GOSUB, RETURN und IF knnen auf diese
Labels zugreifen (s.u.). Label 0 sollte nicht verwendet werden, da er fr
GOSUB-RETURN bentigt wird.

8.4	Die Befehle


ADD var value1 value2
addiert zwei Werte und legt das Ergebnis in der Variablen ab.

Beispiel: ADD $1 $2 4
Der Wert 4 wird mit dem Inhalt der Variablen 2 addiert und das Ergebnis in
der Variablen 1 abgelegt.


ALERT [var] form_string 
RUFUS gibt eine Alertbox aus. Der gewhlte Knopf wird in der ansprechenden
Variable notiert. Form_string hat das Format [Pictogramm-Nummer][text][Knpfe]

Beispiel: ALERT $4 "[3][Das ist das Ende][OK|NEIN]"
Folgende Dialogbox erscheint und legt in Variable 6 die Nummer des Knopfes ab.


BAUDRATE baudrate|var
Baudrate einstellen bzw. abfragen

Beispiele:
BAUDRATE 2400 stellt 2400 Baud ein
BAUDRATE $1 erfragt die eingestellte Baudrate und sichert sie in $1


BELL 0|1
Mit BELL kann man ein akustisches Signal erzeugen. BELL 0 ergibt ein
Klingeln, BELL 1 einen dunklen Ton.


CLEARBUFFER
Capturebuffer lschen


CLR
Fhrt einen Terminalreset durch.


CRLF
schaltet die automatische Linefeed-Ausgabe ein


DIAL [var] telefonnummer
Eine Telefonnummer aus dem Register wird gewhlt. Eingestellte Automatiken
(Wahl,Baudrate) werden durchgefhrt. Erfolg oder Mierfolg einer Wahl wird
in der angegebenen Variablen gespeichert. Dabei gibt es fnf denkbare
Rckgabewerte:
-2 = der Benutzer hat abgebrochen
 0 = Wahl erfolgreich
 1 = Fehler#1 (siehe Modemparameter)
 2 = Fehler#2
 3 = Fehler#3

Beispiel:
DIAL $N3 whlt die dritte Nummer im Verzeichnis
DIAL "0228254020" whlt die Nummer 0228254020 (Maus Bonn)


DIV var value1 value2
dividiert zwei Werte und legt das Ergebnis in der Variablen ab.

Beispiel: DIV $1 $2 4
Der Wert 4 wird durch den Inhalt der Variablen 2 dividiert und das Ergebnis in
der Variablen 1 abgelegt.


DOWNLOAD [var] dateinamen
Empfngt eine Datei mit dem voreingestellten Protokoll und liefert das
Ergebnis zurck.

Beispiel: DOWNLOAD $1 "OUTFILE.ARC"


END
Batch beenden


FILEEXIST [var] dateiname

Lschen einer Datei. Erfolg oder mierfolg wird in der Variablen
gespeichert.


FILEEXIST [var] dateiname
Ermittelt ob eine Datei existiert und schreibt das Ergebnis in die
Variable. 0 bedeutet, da die Datei nicht existiert.


GOSUB label|var
Sprung zur gewnschten Marke (siehe auch GOTO). Die aktuelle Position wird
als Label 0 gemerkt und kann mit Return wieder gesetzt werden. Gibt man
statt einer konstanten Marke eine Variable an, kann indirekt gesprungen
werden.

Beispiel:
GOSUB 3 springt zur Marke 3
GOSUB $3 springt zum Label der in $3 gespeichert ist.


GOTO label
Sprung zur gewnschten Marke existiert die Marke nicht, wird zum Ende
gesprungen. Gibt man statt einer konstanten Marke eine Variable an, kann
indirekt gesprungen werden.

Beispiel:
GOTO 3 springt zur Marke 3
GOTO $3 springt zum Label der in $3 gespeichert ist.


IF Bedingung n1 n2 label
Wenn die Bedingung erfllt ist, wird der Label angesprungen, ansonsten mit
dem nchsten Befehl fortgefahren. n1 und n2 sind numerische Ausdrcke also
Variablen oder Konstanten. Bedingung kann folgende Formen haben:
EQ      var == Konstante
NE      var != Konstante
GE      var >= Konstante
LE      var <= Konstante
GT      var >  Konstante
LT      var <  Konstante
der Sprung erfolgt mit GOTO.

Beispiel: IF EQ $1 0 4
Vergleichen ob der Inhalt von $1 gleich 0 ist. Wenn ja wird zur Marke 4
verzweigt.


LET var value
weist einer Variablen einen Wert zu.

Beispiel: LET $1 4
Schreibt in $1 eine 4 rein.


LOADINF dateiname
RUFUS-Konfigurationsdatei lesen.


MUL var value1 value2
multipliziert zwei Werte und legt das Ergebnis in der Variablen ab.

Beispiel: MUL $1 $2 4
Der Wert 4 wird mit dem Inhalt der Variablen 2 multipliziert und das
Ergebnis in der Variablen 1 abgelegt.


NOCRLF
schaltet die automatische Linefeed-Ausgabe aus.


PRINT string[-] | \nnn | var [-] |
Gibt entweder eine Zeichenkette oder Zeichen mit ASCII-Code nnn ins
Terminal-Fenster aus. Es wird automatisch ein CR gesendet, es sei denn ein
'-' ist das letzte Zeichen in der Zeile.
Es drfen auch die Variablen $ue, $d, $f1-$f10, $sf1-$sf10 und $n1-$n16
verwendet werden. Dann mu ein eventuell folgendes '-' durch ein
Leerzeichen von der Variablen getrennt sein.

Beispiel:
PRINT "HALLO" gibt HALLO im Terminal aus.
PRINT \027 schickt ein ESC ans Terminal.


PROTOKOLL protokoll
Mit diesem Befehl kann man das Transferprotokoll einstellen. Folgende
Protokolle werden akzeptiert: XMODEM,YMODEM,ZMODEM,ASCII und STREAM. Die
Angabe des ersten Buchstaben gengt.


QUIT
RUFUS wird ohne Sicherheitsabfrage verlassen.


RETURN
Rcksprung aus Unterprogramm. RETURN ist identisch mit GOTO 0.


RUN dateiname [cmdline]
Startet ein Programm.

Beispiel:RUN "TEMPUS.PRG" $ue
Startet Tempus und erfragt vorher die Parameter.


RWAIT [var] string [timeout]
RWAIT wartet bis eine bestimmte Zeichenkette empfangen wurde. Bricht nach
der mit TIMEOUT gesetzten Zeit ab. var enthlt 0 bei Erfolg, sonst einen
Wert != 0 Die genauen Fehlercodes stehen noch nicht fest. Steht ein '&' als
erstes Zeichen, wird dieses ignoriert und der Rest ohne Unterscheidung von
Gro- und Kleinbuchstaben erwartet.
Als letzter Parameter kann die Timeoutzeit angegeben werden.
Ist TIMEOUT = 0, wartet RWAIT ewig.

Beispiel: RWAIT $1 "&username" 10
Wartet maximal 10 Sekunden suf den angegebenen String, wobei Gro/Klein
ignoriert wird.


SAVEBUFFER dateinamen
sichert den Puffer in die angegebene Datei. Puffer-Optionen werden
bercksichtigt


SEND string[-] | \nnn | var [-] |
Sendet entweder eine Zeichenkette oder Zeichen mit ASCII-Code nnn. Es wird
automatisch ein CR gesendet, es sei denn ein '-' ist das letzte Zeichen in
der Zeile. Es drfen auch die Variablen $ue, $d, $f1-$f10, $sf1-$sf10 und
$n1-$n16 verwendet werden. Dann mu ein eventuell folgendes '-' durch
ein Leerzeichen von der Variablen getrennt sein. 

Beispiel:
SEND "Tagchen"
SEND \027
SEND $ue


SUB var value1 value2
subtrahiert zwei Werte und legt das Ergebnis in der Variablen ab.

Beispiel: SUB $1 $2 4
Der Wert 4 wird von dem Inhalt der Variablen 2 subtrahiert und das
Ergebnis in der Variablen 1 abgelegt.


SYSTEM command
Kommando an Shell bergeben z.B GEMINI, MUPFEL, MASTER.

Beispiel: SYSTEM "ls -l"
Gibt ein Directory aus.


TERMINAL value|var
Einstellen bzw. Abfragen der Terminalemulation. Gibt man 0=ASCII, 1=VT52
oder 2=VT100 ein, wie die entsprechende Emulation eingestellt. Gibt man
eine Variable an, erhlt man einen der obigen Werte zurck.

Beispiel:
TERMINAL 1 stellt VT52 ein.
TERMINAL $1 fragt die Emulation ab und sichert das Ergebnis in $1.


TIMEOUT sec
Timeout fr WAIT und RWAIT setzen.


UPLOAD [var] dateinamen
Sendet eine Datei mit dem voreingestellten Protokoll und liefert das
Ergebnis zurck.


WAIT [var] [konstante]
Wartet die mit TIMEOUT gesetzte Zeit. Die Zeit kann direkt gesetzt werden.

ANHANG A
Implementation der Terminalemulationen

VT52

ESC <	In VT100/ANSI-Emulation gehen
ESC =	Keypad in Applikations-Modus
ESC >	Keypad in Normalmodus
ESC A	Cursor rauf
ESC B	Cursor runter
ESC C	Cursor rechts
ESC D	Cursor links
ESC E	Terminal-Reset
ESC H	Cursor Home
ESC I	Reverse Linefeed
ESC J	Lsche bis zum Ende des Bildschirms
ESC K	Lsche bis zum Ende der Zeile
ESC L	Zeile einfgen
ESC M	Zeile lschen
ESC Y pl pc	Cursor positionieren
ESC Z	Terminal-Identifikation (RUFUS sendet ESC / Z zurck)
ESC b	Vordergrundfarbe setzen
ESC c	Hintergrundfarbe setzen
ESC d	Bis zum Anfang des Bildschirms lschen
ESC e	Cursor zeigen
ESC f	Cursor lschen
ESC j	Cursorposition speichern
ESC k	gespeicherte Position anspringen
ESC l	Zeile leeren
ESC o	Zeile bis zum Cursor lschen
ESC p	auf Invers schalten
ESC q	auf normal schalten
ESC v	Umbruch an
ESC w	Umbruch aus

VT100

ESC (A	verwende UK-Zeichensatz als G0 (*)
ESC )A	verwende UK-Zeichensatz als G1 (*)
ESC (B	verwende USASCII-Zeichensatz als G0 (*)
ESC )B	verwende USASCII-Zeichensatz als G1 (*)
ESC (0	verwende Linedraw als G0
ESC )0	verwende Linedraw als G1

ESC [2h	Tastatur gesperrt
ESC [2l	Tastatur frei
ESC [4h	Insert mode (*)
ESC [4l	Replace mode (*)
ESC [12h	Lokales Echo aus (Vollduplex)
ESC [12l	Lokales Echo an (Halbduplex)
ESC [20h	wandele CR nach CRLF
ESC [20l	CR normal

ESC [?1h	Cursortasten in Applikationsmodus
ESC [?1l	Cursortasten in Cursormodus
ESC [?2l	zur VT52-Emulation
ESC [?3h	132 Spalten-Modus
ESC [?3l	80 Spalten-Modus
ESC [?4h	Smooth-Scrolling
ESC [?4l	Jump-Scrolling
ESC [?5h	inverser Bildschirm
ESC [?5l	normaler Bildschirm
ESC [?6h	origin mode relativ (*)
ESC [?6l	origin mode absolut (*)
ESC [?7h	Umbruch an
ESC [?7l	Umbruch aus
ESC [?8h	AUTO-Repeat an (*)
ESC [?8l	AUTO-Repeat aus (*)
ESC [?9h	Interlace an (*)
ESC [?9l	Interlace aus (*)

ESC [0m	keine Attribute
ESC [1m	Fettschrift an
ESC [2m	Matte anzeige an (*)
ESC [3m	Kursiv an
ESC [4m	Unterstrichen an
ESC [5m	Blinken an (bei RUFUS hell)
ESC [6m	schnelles Blinken an (*)
ESC [7m	Invers an
ESC [8m	Abgedunkelt an (*)
ESC [22m	Fett aus
ESC [24m	Unterstrichen aus
ESC [25m	Blinken aus
ESC [27m	Invers aus
ESC [30m	Schwarzer Vordergrund
ESC [31m	Roter Vordergrund
ESC [32m	Grner Vordergrund
ESC [33m	Gelber Vordergrund
ESC [34m	Blauer Vordergrund
ESC [35m	Purpurroter Vordergrund
ESC [36m	Cyanblauerer Vordergrund
ESC [37m	Weier Vordergrund
ESC [40m	Schwarzer Hintergrund
ESC [41m	Roter Hintergrund
ESC [42m	Grner Hintergrund
ESC [43m	Gelber Hintergrund
ESC [44m	Blauer Hintergrund
ESC [45m	Purpurroter Hintergrund
ESC [46m	Cyanblauerer Hintergrund
ESC [47m	Weier Hintergrund
ESC [48m	tiefstellen
ESC [49m	hochstellen

ESC [ pn A	Cursor hoch pn Zeilen
ESC [ pn B	Cursor runter pn Zeilen
ESC [ pn C	Cursor rechts pn Zeilen
ESC [ pn D	Cursor links pn Zeilen
ESC [ pl ; pc H	Cursor Positionieren
ESC [ pl ; pc f	Cursor Positionieren
ESC D	Index
ESC M	Reverse Index
ESC E	Nextline
ESC 7	Cursorposition speichern
ESC 8	Cursor auf gespeicherte Position setzen

ESC H	Horizontalen Tab setzen
ESC [g	Tab lschen
ESC [0g	Tab lschen
ESC [3g	alle Tabs lschen

ESC #3	doppelte Hhe, obere Hlfte
ESC #4	doppelte Hhe, untere Hlfte
ESC #5	einfache Hhe, einfache Breite
ESC #6	doppelte Breite (*)

ESC [K	Cursor bis Ende der Zeile lschen
ESC [0K	Cursor bis Ende der Zeile lschen
ESC [1K	Cursor bis Anfang der Zeile lschen
ESC [2K	ganze Zeile lschen

ESC [J	Cursor bis Ende des Bildschirmes lschen
ESC [0J	Cursor bis Ende des Bildschirmes lschen
ESC [1J	Cursor bis Anfang des Bildschirmes lschen
ESC [2J	ganzen Bildschirm lschen

ESC c	Terminal Reset

ESC [5n	Status erfragen
ESC [6n	Cursorposition abfragen
ESC [c	Welches Terminal bin ich denn?
ESC [0c	   "
ESC Z	   "

ESC [ pt ; pb r	Scrollregion setzen

ESC [0q	alle LED's aus
ESC [ ps q	LED ps an

ESC [ pn P	Zeichen lschen
ESC [ pn L	Zeilen einfgen
ESC [ pn M	Zeilen lschen

ESC [s	Speichern der Cursorposition
ESC [u	Cursor auf gespeicherte Position setzen

Auerdem wird der Control-Code CSI als ESC [ interpretiert, so da eine
VT2xx-Kompatibilitt gewhrleistet ist.

ANHANG B
Tastaturcodes

ALT-A           ASCII-Datei senden
ALT-B           Batchdatei ausfhren
ALT-C           Block kopieren aufs Klemmbrett
ALT-D           Pfade einstellen
ALT-E           Datei empfangen mit aktuellem Protokoll
ALT-F           Funktionstastenbelegung ndern
ALT-G           Sichern des Puffers
ALT-H           Auflegen, DTR wird getoggled
ALT-I           Sichern von Parameter
ALT-J           Sichern des Blocks 
ALT-L           Parameter laden 
ALT-M           Modemparameter 
ALT-P           bertragungsprotokoll einstellen 
ALT-Q           RUFUS verlassen 
ALT-R           RS232 einstellen 
ALT-S           Datei senden mit aktuellem Protokoll 
ALT-T           Terminaleinstellungen 
ALT-U           ber RUFUS 
ALT-V           Shell-Kommando ausfhren 
ALT-W           whlen einer Telefonnummer 
ALT-X           Programm starten 
ALT-Y           Puffer lschen 
ALT-Z           Zeichensatz auswhlen 
ALT-1           1200 Baud 
ALT-2           2400 Baud 
ALT-3           300 Baud 
ALT-4           4800 Baud 
ALT-9           9600 BAUD 
ALT-ESCAPE      kurzes Break 
SHIFT-ESCAPE    CSI 
SHIFT-ALT-B     Batch-Kommando ausfhren 
SHIFT-ALT-M     STREAM einstellen 
SHIFT-ALT-P     Puffer-Verwaltung 
SHIFT-ALT-S     Senden des Blocks 
SHIFT-ALT-U     Wrapmode (Umbruch) einstellen 
SHIFT-ALT-V     Terminalemulation einstellen 
SHIFT-ALT-X     XMODEM und CHKSUM einstellen 
SHIFT-ALT-Y     YMODEM und CRC einstellen 
SHIFT-ALT-Z     ZMODEM einstellen 

ANHANG C
Besondere Dateien

RUFUS.RUF - findet RUFUS diese Datei im RUF-Ordner, wird sie nach dem Start
als Batch gestartet.
RUFUS.FNT - diesen Zeichensatz ldt RUFUS wenn kein GDOS installiert ist. Der
Zeichensatz mu im GEM-Fontformat vorliegen und unproportional sein.
SZ.PRG und RZ.PRG sind die Programme die ZMODEM ermglichen. Bei RZ sind
folgende Parameter zulssig:
SZ kennt ein paar Parameter mehr:

KERMIT ist ein bertragungprotokoll, das besonders an Grorechnern
verbreitet ist. KERMIT.TTP ermglicht die Kommunikation mit diesem
Protokoll.
TERM.TTP ist ein einfacher BTX-Decoder, der mit BTX.RUF gestartet im
RUFUS-Fenster luft.
ANHANG D
Liste der RUFUS-Kommandos

ADD var value1 value2
ALERT [var] form_string
BAUDRATE baudrate|var
BELL 0|1
CLEARBUFFER
CLR
CRLF
DIAL [var] telefonnummer 
DIV var value1 value2
DOWNLOAD [var] dateinamen 
END
FDELETE [var] dateiname
FILEEXIST [var] dateiname
GOSUB
GOTO label 
IF Bedingung n1 n2 label 
LOADINF dateiname
MUL var value1 value2
NOCRLF
PRINT string[-] | \nnn | 
PROTOKOLL protokoll 
QUIT
RETURN
RWAIT [var] string [konstante]
RUN dateiname [cmdline] 
RWAIT [VAR] string [timeout]
SAVEBUFFER dateinamen 
SEND string[-] | \nnn | 
SUB var value1 value2
SYSTEM command 
TERMINAL 0|1|2|var
TIMEOUT sec 
UPLOAD [var] dateinamen 
WAIT [var] [konstante] 
INDEX

Accessory-Modus
ANSI
Batch
BTX
Funktionstasten
GDOS
Kermit
Modem
Multitasking
Pfade
Puffer
RS232
Shareware
STREAM
Tastenbelegung
Terminal
VT100
VT52
XMODEM
YMODEM
YMODEM/G
Zeichensatz
ZMODEM
