Im folgenden bedeutet [filename.ext] folgendes :
------------------------------------------------

filename kann ein Dateiname mit max.  8 Zeichen sein, ext ist eine 
Extension  mit max.  3 Zeichen.  Innerhalb von filename sowie  ext 
kann  als Ersatz fr einen Buchstaben ein '?' als Platzhalter  ge-
setzt werden.

     Z.B. das Kommando DIR A:FI?E.PRG knnte die Files

                         FILE.PRG
                         FIVE.PRG
                         FIAE.PRG   etc.

     anzeigen, natrlich nur, wenn sie sich auf der Diskette
     befinden.

Weiter kann man fr ganze Buchstabengruppen innerhalb von filename 
oder ext ein '*' - so genannte Wildcards - setzen.

     Z.B. das Kommando DIR B:FILE.* knnte die Files

                         FILE.PRG
                         FILE.TOS
                         FILE.TXT
                         FILE.ABC   etc.

     anzeigen, natrlich auch nur dann, wenn sie sich auf der
     Diskette befinden.



Ausgabeumlenkung :
------------------

Ein  sehr ntzliches Feature von COMMAND ist es,  die  Ausgabe  in 
eine Datei oder auf den Drucker umzuleiten.
Dies ist recht ntzlich um sich z.B. eine Hardcopy von einer Datei 
zu erstellen.

Um die Ausgabe in eine Datei umlenken zu knnen, mssen Sie an das 
Ende  des  Befehls  eine spitze Klammer ('>')  gefolgt  von  einem 
Dateinamen anfgen.  Die spitze Klammer ist fr das Betriebssystem 
ein Zeichen dafr,  da die Ausgabe umgelenkt werden  soll.  Geben 
Sie statt einer spitzen Klammer zwei an ('>>') und verwenden  dann 
einen Dateinamen,  den es schon gibt, dann wird die Ausgabe an das 
Ende  der alten Datei angehngt.  Existiert die Datei noch  nicht, 
wird sie ganz normal neu erffnet.

Um  die Ausgabe auf den Drucker umzulenken geben Sie  statt  eines 
Dateinamens einfach PRN:  ein.  Dabei reicht es, wenn Sie nur eine 
spitze Klammer verwenden.


Batch-Dateien :
---------------

In  einer Batch-Datei sind ein oder mehrere Kommandos von  COMMAND 
oder  Programmaufrufe  enthalten.   Eine  solche  Datei  mu   die 
Extension  BAT haben.  So lassen sich mehrere  Arbeitsschritte  in 
einem durchfhren  (z.B.  Compileraufrufe,  Linkeraufrufe,  etc.). 
Wenn innerhalb der Batch-Datei Programme aufgerufen werden,  denen 
beim  Aufruf Parameter bergeben werden,  knnen  diese  Parameter 
durch  %0 bis %9 ersetzt werden.  Wenn die Batch-Datei  aufgerufen 
wird, werden dann die Parameter mit angegeben. 
Innerhalb  von Batch-Dateien drfen keine  weiteren  Batch-Dateien 
aufgerufen werden,  der Rechner bedankt sich an sonsten mit  einem 
Absturz.

Beispiel :

Sie  haben  sich mit Ihrem Editor folgende kurze  Batch-Datei  ge-
schrieben :

COPY %1 C:
C:
ED %1

Die Batch-Datei hat von Ihnen den Namen BATCH1.BAT erhalten.  Wenn 
Sie  nun  die Datei mit BATCH1 TEST.C aufrufen,  wird  zuerst  die 
Datei  TEST.C  auf  das Laufwerk C  kopiert.  Danach  wird  C  zum 
aktuellen  Laufwerk gemacht.  Wenn dies getan ist wird ein  Editor 
gestartet,  der  sich  dann  gleich die  Datei  TEST.C  in  seinen 
Arbeitsspeicher liest.  Wie Sie sehen fungiert der Platzhalter  %1 
in der Batch-Datei stellvertretend fr den Dateinamen  TEST.C.  So 
lt sich dieser Arbeitsvorgang mit mehreren Dateien wiederholen.



CD [pfadname]

Funktion :
----------

Mit  Hilfe  dieses Befehls kann man ein  Teilverzeichnis,  das  in 
pfadname angegeben wird,  zum aktuellen Verzeichnis  machen.  D.h. 
alle  Befehle  die ein Laufwerk  ansprechen,  sprechen  nicht  das 
Wurzelverzeichnis sondern das Teilverzeichnis an.
Innerhalb  von pfadname kann auch ein Ordner in einem  Ordner,  in 
einem   Ordner   u.s.w.    angegeben   werden.    Die    einzelnen 
Teilverzeichnisse werden dann durch ein '\' getrennt. 

Wird pfadname nicht angegeben,  wird das aktuelle Verzeichnis aus-
gegeben.

Mit  'CD ..' kann man von einem Teilverzeichnis ins nchst  hhere 
aufsteigen,  denn  '..' ist der relative Name  ves  Vaterverzeich-
nisses.

Um wieder in das Wurzelverzeichnis zu gelangen reicht die  Eingabe 
'CD \'.

Beispiel :

{b}cd b:\auto\boot

Nach  diesem Befehl laufen smtliche Arbeiten bei denen  der  Pfad 
nicht mit angegeben wird ber das Teilverzeichnis BOOT im Teilver-
zeichnis AUTO.  Wenn Sie nun also DIR eingeben,  wird Ihnen  nicht 
das Inhaltsverzeichnis des Laufwerks angezeigt,  das das Prompt am 
Anfang der Zeile enthlt, sondern das des Teilverzeichnisses BOOT.


CHMOD filename.ext modus

Funktion :
----------

So ist es Ihnen mglich die Statusinformationen zu einer Datei  zu 
ndern.

modus kann dabei folgende Werte annehmen :

     -n  lscht alle Attribute
     -o  setzt R/O (Read/Only)
     -p  setzt UNS (unsichtbar)
     -q  setzt R/O UNS
     -r  setzt SYS (Systemfile)
     -s  setzt R/O SYS
     -t  setzt UNS SYS
     -u  setzt UNS SYS R/O

Eine Datei mit dem Attribut R/O kann weder umbenannt noch gelscht 
werden.

Beispiel :

Nehmen  wir  an die Datei FILE.PRG hat den Status  000,  also  den 
normalen Dateistatus - lesen und schreiben ist mglich. Nun wollen 
wir diese Datei vor versehentlichem berschreiben  schtzen.  Also 
mu sie dem Status 001 erhalten. Dies erreichen wir durch folgende 
Eingabe :

{a}chmod file.prg -o

Wenn Sie sich nun im Directory die Datei FILE.PRG ansehen,  werden 
Sie feststellen, da sich der Status auf 001 gendert hat. 


CLS

Funktion :
----------

Lscht den Bildschirm,  bringt jedoch den Cursor nicht wieder  zum 
Vorschein, wenn er vorher ausgeschaltet wurde.


COPY source [destination]

Funktion :
----------

Mit  diesem Kommando lassen sich Dateien kopieren.  Aber man  kann 
noch mehr damit anstellen :  Es lassen sich z.B.  in einem  Rutsch 
Dateien  kopieren  und umbenennen !  Pfadangaben sind  bei  diesem 
Befehl   erlaubt  und  auch  recht  hilfreich.   Fr  source   und 
destination  gilt das Selbe wie fr filename.ext.  Die Angabe  von 
destination  kann  unterbleiben,   wenn  das  Zielverzeichnis  das 
aktuelle  Verzeichnis ist und die Kopie den Namen der  Quelle  be-
hlt.

Beispiel :

{a}copy a:\ordner3\dir_d.txt a:\ordner3\a.bcd 
a:\ordner3\DIR_D.TXT to a:\ordner3\a.bcd
Done.

Der  oben  angegebene Befehl kopiert die Datei DIR_D.TXT  aus  dem 
Teilverzeichnis  ORDNER3 in das Teilverzeichnis ORDNER3  und  gibt 
der Kopie den Namen A.BCD.

{a} copy a:dir*.txt a:\ordner3\ 
a:DIR.TXT to a:\ordner3\DIR.TXT
a:DIR_ORD.TXT to a:\ordner3\DIR_ORD.TXT
a:DIR_ORDT.TXT to a:\ordner3\DIR_ORDT.TXT
a:DIR_D.TXT to a:\ordner3\DIR_D.TXT
Done.

Mit  diesem Befehl lassen sich alle Dateien die mit  DIR  anfangen 
und  die  Extension  TXT  haben  in  das  Teilverzeichnis  ORDNER3 
kopieren. Sie sehen, es lassen sich mit einer Eingabe auch mehrere 
Dateien kopieren.

Wenn  Sie  sich in Laufwerk A befinden,  dann kopiert  der  Befehl     
COPY  B:FILE.TXT  die  Datei FILE.TXT automatisch  auf  A  in  das 
aktuelle Verzeichnis.


DEL filename.ext

oder

RM filename.ext

oder

ERA filename.ext

Funktion :
----------

Mit  diesem Kommando ist es mglich eine oder mehrere  Dateien  zu 
lschen.
Es   ist  auch  zulssig  Pfadnamen   anzugeben,   um   z.B.   ein 
Teilverzeichnis vollstndig zu lschen.
Mit DEL *.* lschen Sie alle Dateien im aktuellen Verzeichnis.

Beispiel :

{a}del a:\ordner3\d*.txt 
a:\ordner3\DIR.TXT
a:\ordner3\DIR_ORD.TXT
a:\ordner3\DIR_ORDT.TXT
a:\ordner3\DIR_D.TXT
Done.

Dies  ist  z.B.  eine  Mglichkeit smtliche  Dateien  die  mit  D 
anfangen  und  die  Extension TXT haben  aus  dem  Teilverzeichnis 
ORDNER3 zu lschen.

Mit   DEL   \pfadname\*.*  lassen  sich  alle  Dateien   aus   dem 
Teilverzeichnis pfadname lschen (z.B.  um das Teilverzeichnis  zu 
lschen).


DIR [filename.ext] [/f] [/d] [/t]

oder 

LS [filename.ext] [/f] [/d] [/t]

Funktion :
----------

Mit  diesem Command lt sich ein (Teil-)  Inhaltsverzeichnis  an-
zeigen.  Wird der Parameter filename.ext nicht angegeben, wird das 
gesamte aktuelle Verzeichnis angezeigt.

Mit  dem  Parameter  /f kann man sich  nur  die  Dateien  anzeigen 
lassen,  der  Parameter /d zeigt einem nur  die  Teilverzeichnisse 
(Ordner),  und der Parameter /t zeigt die Kurzform,  d.h.  nur die 
Namen.  Die Parameter drfen auch zusammen verwendet werden  (z.B. 
'DIR /f /t').

Weiter kann man sich,  wenn man als Prompt Laufwerk {a}  hat,  mit 
DIR B: das Directory von Laufwerk B ansehen.

Eine  Ausgabeumlenkung ist bei diesem Befehl mglich und  manchmal 
auch recht ntzlich.

Beispiel :

{a}dir b:

Directory of B:\

COMMAND1.TXT   10/12/86  20:45:48  020     981
SHOW.TXT       10/12/86  20:46:14  000     158
DIR.TXT        02/06/86  00:19:46  000       0
EDIT.PRG       02/06/86  00:01:48  020   22026
C_DIR.TXT      02/06/86  00:16:18  000     692
ORDNER1        02/06/86  00:16:46  010       0
ORDNER2        02/06/86  00:18:04  010       0
Done.

gibt das gesamte Directory der Diskette in Laufwerk B aus.

Die  erste Spalte gibt den Dateinamen an,  die zweite  Spalte  das 
Erstellungsdatum, die dritte Spalte die Uhrzeit am Erstellungstag. 
In  der vierten Spalte steht hexadezimal dargestellt  die  Status-
information  der  Datei (siehe auch Data Becker ATARI  ST  intern, 
Seite 156) und in der letzten Spalte steht die Anzahl der von  der 
Datei belegten Bytes.

Nun wollen wir uns nur die Teilverzeichnisse ansehen :

{a}dir b: /d

Directory of B:\

ORDNER1        02/06/86  00:16:46  010       0
ORDNER2        02/06/86  00:18:04  010       0
Done.

Wir  sehen,  da wir zwei Teilverzeichnisse auf  unserer  Diskette 
haben. Uns interessiert der Inhalt von ORDNER1 :

{a}dir b:\ordner1

Directory of B:ORDNER1\

.              00/12/115  03:08:04  010       0
..             00/12/115  03:08:04  010       0
COMMAND1.TXT   02/06/86  00:17:38  020     981
C_DIR.TXT      02/06/86  00:17:42  020     692
Done.

Lassen  Sie sich nicht durch die beiden ersten  Files  irritieren. 
Der  '.'  ist ein Verweis des Verzeichnisses auf sich  selbst  und 
'..'  ist ein Verweis auf das Vaterverzeichnis,  das Sie sich  mit 
'DIR  ..' anzeigen  lassen  knnen,  wenn B:\ORDNER1 das  aktuelle   
Verzeichnis ist.

Da  wir neugierig sind wollen wir auch wissen,  was denn  wohl  in 
ORDNER2 fr Dateien untergebracht sind. Dabei interessiert uns nur 
der Name :

{a}dir b:\ordner2 /t

EDIT.PRG

In  diesem Teilverzeichnis steht nur eine Datei.  Bei  Angabe  des 
Parameters '/t' werden die Verweise nicht mit angezeigt.


ECHO ["string"]

oder 

REM ["string"]

Funktion :
----------

Ausgabe  der Zeichenkette string auf dem Bildschirm bzw.  auf  dem 
Drucker mit Hilfe der Ausgabeumlenkung.

Mit diesem Befehl ist dem Anwender eine Mglichkeit gegeben,  z.B. 
innerhalb von Batch-Dateien,  Meldungen auszugeben.  Leider  haben 
diese Meldungen nur informatorischen Wert,  d.h. der Benutzer kann 
nicht darauf reagieren.


ERR

Funktion :
----------

Mit  diesem Befehl lt sich der 'Completion Code' fr das  letzte 
gerufene Programm/Kommando anzeigen. 

Beispiel :

{a}dir """
Directory of A:\

File Not Found.
{a}err
Competion code for previous command = 0FFFF


Die Fehlermeldung 'File Not Found', wird im Rechner als Fehlerkode 
0FFFF  an COMMAND bergeben,  d.h.  die Routine DIR wurde mit  dem 
Fehlerkode 0FFFF beendet.
          

EXIT

Funktion :
----------

Mit diesem Command knnen Sie COMMAND verlassen und landen im GEM.


INIT [drive:]

Funktion :
----------

Radikales lschen der Diskette.
Diesen   Command  sollten  Sie  so  schnell  wie  mglich   wieder 
vergessen.  Der Effekt ist der Selbe wie DEL *.*, aber INIT lscht 
fein suberlich die gesamte FAT. Somit sind Ihre Dateien unwieder-
bringlich weg.


MD teilverzeichnis

Funktion :
----------

Mittels  dieses Befehls lt sich ein neues Teilverzeichnis -  ein 
neuer Ordner - im aktuellen Verzeichnis anlegen.
Das Kommando wirkt sich nur innerhalb des aktuellen Verzeichnisses 
aus, man kann also nicht durch Angabe eines Zugriffspfades mehrere 
Teilverzeichnisse auf einmal kreieren.


MOVE source [destination]

Funktion :
----------

Dieser Befehl bewirkt eigentlich das Selbe wie COPY,  nur da  an-
schieend die Quelldatei gelscht wird. MOVE ist wie COPY plus DEL 
(und ggf. REN).

Beispiel :

Nach Eingabe des Befehls MOVE A:\TEXTE\BRIEF.TXT  B:\BRIEF\NEU.TXT 
erscheint im Teilverzeichnis BRIEF in Laufwerk B die Datei NEU.TXT 
und die Datei BRIEF.TXT im Teilverzeichnis TEXTE in Laufwerk A ist 
gelscht.

{a}move com.du a:\ordner3\command.dmp 
a:COM.DU to a:\ordner3\command.dmp
Done.

So  lt  sich  die Datei COM.DU in  das  Teilverzeichnis  ORDNER3 
kopieren,  wo  sie  dann den Namen COMMAND.DMP  erhlt.  Nach  dem 
kopieren wird die Datei COM.DU gelscht.


NOWRAP

Funktion :
----------

Schaltet die Wirkung von WRAP (s. u.) wieder aus.


PATH [;[pfadname]...]

Funktion :
----------

Mit  diesem  Befehl knnen Sie den aktuellen  Zugriffspfad  setzen 
oder sich den aktuellen Zugriffspfad ansehen.
Diese  Pfadnamen bestimmen,  in welcher Reihenfolge das  Betriebs-
system nach einer Batch- bzw.  Programmdatei sucht.  Normalerweise 
sucht  das Betriebssystem nur in dem  aktuellen  Verzeichnis.  Mit 
diesem Befehl aber kann man es dazu veranlassen,  auch in  anderen 
(Teil-) Verzeichnissen danach zu suchen.

Wenn Sie z.B.  die Zugriffspfade A:\,  B:\ und A:\AUTO mittels des 
Befehls  PATH  A:\;B:\;A:\AUTO setzen,  sucht  das  Betriebssystem 
zunchst im Wurzelverzeichnis von Laufwerk A, dann, wenn bis dahin 
nicht fndig geworden,  im Wurzelverzeichnis von Laufwerk  B,  und 
wenn  es  bis  dorthin  immer noch nichts  gefunden  hat  noch  im 
Teilverzeichnis  AUTO in Laufwerk A.  Erst dann sucht es  noch  im 
aktuellen Verzeichnis.
Wie Sie sehen, lassen sich mehrere alternative Suchpfade durch ein 
Semikolon trennen.

Geben  Sie PATH alleine ein,  bekommen Sie den aktuellen  Suchpfad 
angezeigt.

Wird nur das Semikolon als Parameter eingegeben, wird der Suchpfad 
gelscht und TOS sucht wieder nur im aktuellen Verzeichnis.

Beispiel :

{a}path a:\;b:\;a\auto 
{a}path 
A:\;B:\;A:\AUTO

Wir haben COMMAND ber PATH ...  einen Suchpfad gegeben,  den  wir 
mit PATH immer wieder abfragen knnen.


PAUSE

Funktion :
----------

Gibt  die Meldung 'CR to continue ...' aus und wartet auf das  Be-
ttigen der Return-Taste.
Ntzlich ist dieser Befehl nur in Batch-Dateien um die Abarbeitung 
zu unterbrechen und dem Benutzer z.B. Zeit zum Diskettenwechsel zu 
geben.

Beispiel :

{b}pause
CR to continue...


RD pfadname

Funktion :
----------

Wenn Sie mit MD ein Teilverzeichnis eingerichtet haben, knnen Sie 
dies  mit RD wieder lschen.  Dabei knnen Sie immer sicher  sein, 
da Sie nicht aus Versehen ein paar wichtige Dateien mit  lschen. 
RD lscht nur Teilverzeichnisse, die leer sind, also keine Dateien 
mehr enthalten.
Um den Inhalt des Teilverzeichnisses zu lschen,  brauchen Sie nur 
DEL  \pfadname\*.* einzugeben.  Das Teilverzeichnis  pfadname  ist 
dann leer.
Bei Angabe eines Zugriffspfades wird nur das letzte  Teilverzeich-
nis  gelscht.  Man  mu sich also nicht im  Vaterverzeichnis  des 
Teilverzeichnisses befinden.


REN source destination

Funktion :
----------

Die Datei mit dem Namen source erhlt den Namen destination. Dabei 
sind keine Pfadnamen erlaubt.  Das Kommando wirkt nur im aktuellen 
Verzeichnis.  Die Datei source mu natrlich vorhanden sein, damit 
sie umbenannt werden kann.

Beispiel :

{a}ren prg_a.pas prg_a.bak 
PRG_A.PAS to prg_a.bak
.Done.

Die Datei PRG_A.PAS erhlt den Namen PRG_A.BAK.


SHOW [drive:]

Funktion :
----------

Mit diesem Befehl knnen Sie sich Belegungsinformationen ber  das 
angegebene  Laufwerk bzw.  - falls keins angegeben ist - ber  das 
aktuelle Laufwerk anzeigen lassen.
In  der Statusanzeige ist von Units,  Sectors und Bytes die  Rede. 
Was  ein  Byte ist drften Sie wohl wissen.  Ein  Sektor  ist  ein 
Bereich auf der Diskette,  der genau 512 Bytes umfat.  Eine  Unit 
nun  besteht aus 2 Sektoren.  D.h.  eine Unit hat 1024 Bytes  also   
ein KB.

Beispiel :

{b}show a:

Allocation Information: Drive A:

Total Units on Drive      711
Free Units on Drive       388
Sectors per Unit            2
Bytes per Sector          512

Insgesamt stehen auf der Diskette in Laufwerk A 711 Units zur Ver-
fgung, d.h. 711 KByte. Unbelegt sind davon noch 388 KByte.


TYPE filename.ext

oder 

CAT filename.ext

Funktion :
----------

Ausgabe des Inhalts einer Datei auf dem Standard-Ausgabekanal.

So lassen sich Inhalte von Dateien ansehen.  Bei diesem Befehl ist 
die  Ausgabeumlenkung auf den Drucker recht sinnvoll um sich  eine 
Hardcopy von der Datei zu erstellen.


Beispiel :

{a}type prg_a.pas

program test;

begin
  writeln('Dies ist ein Test !');
end.

  Oder mit 'type prg_a.pas >prn:' die Ausgabe auf den Drucker
  umlenken.


VERSION

Funktion :
----------

Gibt die Versionsnummer des Betriebssystems aus.


WRAP

Funktion :
----------

Dieser Befehl ermglicht einen Zeilenumbruch.  Wenn Sie sich  z.B. 
Informationen ber den Bildschirm ausgeben lassen, die nicht durch 
einsprechende CR-LF-Sequenzen fr ein anstndiges Aussehen  sorgen 
kleben Ihnen bei Erreichen des 80. Zeichens alle folgenden Zeichen 
am  uersten  rechten Bildschirmrand.  Mit WRAP knnen  Sie  dies 
abstellen.



