

  GGGGG   UU  UU    CCCC    KK  KK          VV  VV     11            777777
 GG       UU  UU   CC  CC   KK KK           VV  VV    111                77
 GG       UU  UU   CC       KKKK            VV  VV     11               77
 GG GGG   UU  UU   CC       KKK             VV  VV     11              77
 GG  GG   UU  UU   CC       KKKK            VV  VV     11             77
 GG  GG   UU  UU   CC  CC   KK KK            VVVV      11      ..     77
  GGGGG    UUUUU    CCCC    KK  KK            VV     111111    ..     77


  1988-1990 by Marcel Waldvogel

 (Wer diesen Text schon einmal gelesen hat, findet am Schluss eine
 Zusammenfassung von Neuerungen und einen Abschnitt ber Problemlsungen.
 Insbesondere die im Inhaltsverzeichnis mit einem Stern ("*"), Plus ("+")
 oder Doppelkreuz ("#") versehenen Kapitel werden dem Leser empfohlen, da
 sich in ihnen entweder wichtige Informationen befinden (Stern), oder sie
 sich in der letzten Zeit stark gendert haben (Plus) oder neu dazugekommen
 sind (Doppelkreuz).)



 Inhaltsverzeichnis
 ==================

  1.     Die Idee
  2.     Die Fhigkeiten
  2.1    Textmodus
  2.1.1  WP-Modus
+ 2.1.2  Der Dump- und der XDump-Modus
+ 2.1.3  Tastenbelegung im Textmodus
  2.1.4  Maustasten
+ 2.1.5  Ausdrucken
  2.2    Grafikmodus
  2.2.1  Untersttzte Bildformate
+ 2.2.2  Tastenbelegung im Grafikmodus
  2.2.3  Maustasten
# 2.3    Editoraufruf
# 2.4    Die Eingabezeile
+ 3.     INSTGUCK oder Wie konfiguriere ich GUCK
  3.1    Erklrung des Autostarts
  4.     Die Funktionen von SETUP
  5.     Kurzinstallation fr eilige Floppybesitzer
  6.     Kurzinstallation fr eilige Harddiskbesitzer
  7.     Kurzinstallation fr die Benutzer von GEMINI
  8.     Probleme und ihre Lsung
  9.     Technische Daten fr Interessierte
  10.    Technische Daten fr Uninteressierte
+ 11.    Sichtbare Verbesserungen in den letzten Versionen
  12.    Bugs (Fehler und Unschnheiten)
  13.    Ich mchte folgenden Leuten danken
+ 14.    Liste der Dateien
* 15.    Copyrightbestimmungen



 1. Die Idee
 ===========

 Die Idee zu GUCK stammt von R. Fuchs, dessen VIEW 1.1 mir einmal zwischen
 die Finger geriet. Doch bald begann ich mich an einzelnen Unzulnglich-
 keiten des Programms zu stren. Also gab es fr mich nur eine Lsung:
 selbst so etwas zu schreiben. Die hier vorliegende Version von GUCK ist das
 (vorlufige) Resultat meiner Anstrengungen.



 2. Die Fhigkeiten
 ==================

 Es kann jede beliebige Datei, die vollstndig in den Hauptspeicher ihres
 Atari ST passt, einlesen und auch anzeigen. Dabei wird je nach Dateiart
 eine der folgenden Darstellungsarten gewhlt:

 - Textmodus
 - Grafikmodus

 Diese beiden Modi mchte ich nun gerne beschreiben:


 2.1 Textmodus
 -------------
 Dabei werden alle Zeichen angezeigt, die Ihr Atari besitzt, also z.B. deut-
 sche Umlaute, griechisches Alphabet und LCD-Ziffern.
 Folgende Zeichen werden jedoch speziell behandelt:

 - [NUL] (ASCII 0): Sieht im Original-ST-Zeichesatz genau gleich aus wie das
   Leerzeichen. Deshalb kann es je nach Lust und Laune als von links oben
   nach rechts unten laufende Zeichenfolge "NUL" oder "00" dargestellt wer-
   den. Dies ist mit der Taste [0] umschaltbar.
 - [TAB] (ASCII 8): Wird wahlweise expandiert, so dass die nchste Cursor-
   position wieder durch 2, 4 oder 8 ohne Rest teilbar ist. Standardmssig
   sind 8er-Tabulatoren eingestellt.
 - [LF] (ASCII 10): Der Text geht am Anfang der nchsten Zeile weiter
   (Zeilenende).
 - [CR] (ASCII 13): Wenn es unmittelbar vor einem LF steht, wird es nicht an-
   gezeigt, sonst aber ist es die schrge Zeichenfolge "CR".
 - Falls das letzte Zeichen einer Datei ein [Ctrl-Z] (ASCII 26) ist, wird es
   nicht angezeigt; der Rest des Textes ist davon nicht betroffen.

 Im 1st-Word-Modus werden einige Spezialzeichen lesbar dargestellt bzw.
 unterdrckt, whrend im Dump-Modus (ausser [NUL]) keine Zeichen
 interpretiert werden.


 2.1.1 WP-Modus
 
 Der 1st-Word-Modus (kurz WP-Modus) wird automatisch eingeschalten, wenn
 das erste Zeichen den ASCII-Wert 31 hat (dies kennzeichnet bei 1st Word
 (Plus) den Anfang einer Spezialzeile, wie z.B. Lineal oder Formatangabe).
 Er kann jedoch manuell mit der Taste [W] ein- und ausgeschalten werden.
 Dort gelten folgende nderungen:

 - [FF] (ASCII 12, fester Seitenumbruch) wird nicht dargestellt.
 - Das Zeichen nach ASCII 11 bzw. [ESC] wird, wie auch jenes selbst, nicht
   angezeigt. (Diese kennzeichenen fr 1st-Word die Lnge eines Absatzes,
   der nicht umbrochen werden soll, bzw. eine Attributumschaltsequenz)
 - ASCII 25 (weicher Trennstrich) wird wie in 1st Word mit der Wellenlinie
   dargestellt.
 - ASCII 28 ist ein Leerzeichen, welches nur zur Formatierung eingefgt
   wurde (sogenanntes "Stretch Space"). Dieses erscheint als Leerzeichen.
 - ASCII 30 kennzeichnet ein verlngerbares Leerzeichen und wird auch als
   normales Leerzeichen ausgegeben.


 2.1.2 Der Dump- und der XDump-Modus
 
 Im sogenannten Dump-Modus erfolgt kein Zeilenumbruch und ausnahmslos ALLE
 Zeichen werden dargestellt (ASCII 0 weiterhin in eigener Manier). Deshalb
 hat auch die Taste [T] (Tabulatorbreite) keine Bedeutung. Dieser Modus
 lsst sich an der anders aufgebauten Titelzeile erkennen. Er wird auto-
 matisch eingeschaltet, wenn eine Zeile (der Abstand zwischen zwei LF-
 Zeichen (ASCII 10)) lnger als 300 Zeichen ist. Falls die Dateilnge noch
 genau 32000 Bytes betrgt, wird die Datei als Bild im Bildschirmformat
 angesehen und im Grafikmodus dargestellt. Falls das ausnahmsweise nicht die
 richtige Entscheidung sein sollte, gelangen Sie durch Drcken von [Tab]
 (Details dazu siehe Kapitel 2.1.3 bzw. 2.2.2) in den Textmodus.

 Seit GUCK V1.6a wird der Dump-Modus nicht mehr automatisch aktiviert. An
 seine Stelle trat der neue XDump-Modus. Vom XDump-Modus gelangt man mit
 [X] in den Dump-Modus und von dort auch wieder in den XDump-Modus zurck.
 Der XDump-Modus unterscheidet sich vom Dump-Modus nur darin, dass nur die
 Zeichen im ASCII-Bereich 32..160 (Buchstaben, Zahlen, hufige Sonderzeichen
 und Umlaute) dargestellt werden. Alle anderen werden durch ein feines hoch-
 gestelltes "x" ersetzt. Der Vorteil dieses Modus besteht darin, dass man
 ASCII-Texte schneller findet.

 In allen Textmodi werden Zeilen, die breiter als der Bildschirm sind,
 einfach abgeknickt und in der nchsten Bildschirmzeile weitergefhrt.
 Der Zeilenzhler zhlt die Textzeilen (Line Feeds) und nicht die
 Bildschirmzeilen.


 2.1.3 Tastenbelegung im Textmodus
 
 Im Textmodus kann wie folgt herumgefahren werden: ([AB] ist Pfeil nach
 unten, [AUF] ist Pfeil nach oben)

 - Anfang der Datei: [Home]
 - Seite nach oben:  [Ctrl-AUF], [Shift-AUF]
 - Zeile nach oben:  [AUF]
 - Zeile nach unten: [AB]
 - Seite nach unten: [Ctrl-AB], [Shift-AB]
 - Ende der Datei:   [Ctrl-Home], [Shift-Home], [Alt-E]

 Zur Kompatibilitt mit der Anzeigeroutine des Desktop sind auch folgende
 Tasten zulssig:

 - [Return] geht eine Zeile nach unten
 - [Space] rollt zwanzig Zeilen nach unten

 Zum Ausgleich fr [Space] und fr alle LED-Benutzer gibt es neu auch

 - [Backspace] rollt zwanzig Zeilen nach oben

 Fr dBMan-Freunde wurden folgende Tastenkombinationen eingefhrt:

 - [Ctrl-U] geht eine Seite nach oben (UP)
 - [Ctrl-D] geht eine Seite nach unten (DOWN)

 Zustzlich ist das numerische Tastenfeld analog einer IBM-Tastatur belegt:

        +-------+-------+-------+
        | 7     | 8     | 9     |
        |       |       |       |
        | Home  | ^     | PgUp  |
        +-------+-------+-------+
        | 4     | 5     | 6     |
        |       |       |       |
        | <     |       | >     |
        +-------+-------+-------+
        | 1     | 2     | 3     |
        |       |       |       |
        | End   | v     | PgDn  |
        +-------+-------+-------+

 Die weiteren Funktionen im Textmodus sind:

 - [P] (Print) druckt die gesamte Datei mit Zeichenwandlung aus.
 - [Ctrl-P] druckt die gesamte Datei ohne irgendwelche Zeichenwandlung aus.
 - [B] (Block Print) druckt die Datei beginnend mit der aktuellen Zeile (das
   ist diejenige, die sich direkt unter der Statuszeile befindet) mit
   Zeichenwandlung aus. Nheres dazu in "2.1.5 Ausdrucken".
 - [Ctrl-L] (Laserdrucker, ASCII-Code von FormFeed) fhrt auf dem Drucker
   einen Seitenvorschub durch. Diese Funktion wurde fr die Besitzer von
   Laserdruckern eingebaut, kann aber auch von allen anderen benutzt werden.
 - [0] schaltet zwischen den beiden Darstellungsformen des ASCII-Zeichens NUL
   um (eingebaut, da sich unter den regelmssigen Anwendern fanatische An-
   hnger sowohl der einen wie auch der anderen Form befinden).
 - [W] wechselt zwischen WP-Modus und reiner Textdarstellung. Das Einschalten
   dieses Modus schaltet den Dumpmodus aus.
 - [D] wechselt zwischen Textdarstellung und Dump-Modus. Das Einschalten
   dieses Modus schaltet den WP-Modus aus. In diesem Modus spielt die Ein-
   stellung der Tabulatorexpansion (siehe unten) keine Rolle.
 - [X] wechselt bei eingeschaltetem Dump-Modus zwischen dem neuen XDump-Modus
   (welcher voreingestellt ist) und dem altbekannten Dump-Modus.
 - [I] invertiert den Bildschirm (siehe auch Bildmodus).
 - [T] wechselt zyklisch zwischen den Tabulatorgrssen 2, 4 und 8 und
   ausgeschalteter Tabulatorexpansion (Default ist 8).
 - [G] springt eine Zeile (bzw. im (X)Dumpmodus ein bestimmtes Byte) an
   (siehe auch Kapitel 2.4). Falls die Eingabe leer sein sollte, bleibt
   der Cursor in der aktuellen Zeile.
 - [Ctrl-F] sucht nach einer Zeichenkette. Es wird ab der aktuellen Text-
   stelle vorwrts gesucht (siehe auch Kapitel 2.4).
 - [Ctrl-G] sucht weiter nach der unter [Ctrl-F] eingegebene Zeichenkette.
 - [Tab] wechselt in den Grafikmodus.
 - [Ctrl-E] ruft den Texteditor auf (siehe Kapitel 2.3).
 - [N] wechselt zur nchsten Datei (falls auf der Kommandozeile mehrere
   Dateien angegeben sind).
 - [Q], [Esc], [Undo] oder [Ctrl-Q] beenden das Programm (es hat fr jeden
   etwas). Fr Maustasten siehe weiter unten.

 Natrlich ist dies ein vorbildliches Programm. Somit gelangen Sie durch
 Drcken der Taste [Help] in den kontextsensitiven Helpscreen (tnt gut,
 nicht?). Das heisst, je nach eingeschaltetem Modus sieht der Hilfeschirm
 anders aus. Im Hilfebildschirm fr den Textmodus sind alle aktiven
 Umschalter ("W", "D", "I") mit einem Haken versehen, so dass mit einem
 Blick der augenblickliche Stand der Dinge erfasst werden kann. Hinter
 "Tabulatorgrsse" steht in Klammern die augenblickliche Tabulatorgrsse
 ("-" bedeutet Tabulatorexpansion aus, "2", "4", "8" stehen fr die
 entsprechende Grsse).

 Im Textmodus gibt es noch einen zweiten Hilfeschirm, in dem alle
 Cursorfunktionen aufgefhrt sind. Zu ihm gelangt man vom ersten Hilfeschirm
 durch Drcken einer beliebigen Taste (ausser [Undo]).


 2.1.4 Maustasten
 
 Die linke Maustaste hat dieselbe Funktion wie [AB], also eine Zeile nach
 unten. Die rechte Maustaste fhrt hingegen nach oben, whrend das Gedrckt-
 halten beider Tasten wie [ESC] die aktuelle Funktion bzw. das Programm
 beendet. Diese Maustastenbelegung gilt im ganzen Programm.

 Die Maustasten haben eine "Tastenwiederholung", jedoch nicht das Drcken
 beider Maustasten.

 Somit lsst sich eine Textdatei mit fnf Mausklicken komplett ansehen:
 - Doppelklick links auf die Datei, um GUCK zu starten,
 - Gedrckthalten der linken Taste, um den Rest des Dokumentes zu sehen,
 - Drcken von beiden Tasten, um GUCK zu beenden.


 2.1.5 Ausdrucken
 
 Alle Druckvorgnge (Datei drucken mit/ohne Zeichenwandlung und Block
 drucken) lassen sich mit [ESC] oder beiden Maustasten unterbrechen.

 Falls der Drucker einmal whrend 10 Sekunden kein Zeichen mehr annimmt
 (Timeout ist eingetreten), erscheint in der Statuszeile eine Abfrage, ob
 weiter gedruckt oder aufgehrt werden soll. Sollte binnen 20 Sekunden
 niemand reagieren, so versucht GUCK den Drucker erneut anzusprechen. Diese
 Funktion ist ntzlich, wenn ein langes Dokument in Abwesenheit ausgedruckt
 werden soll und der Drucker nicht nachkommt (was besonders bei komplizierten
 PostScript-Dokumenten fters auftreten soll).
 
 Zum Ausdrucken eines Blockes bestimmt man vorher die Zeilennummer bzw.
 die Bytenummer, an der der Ausdruck beendet werden soll. Danach geht man
 an den Anfang des auszudruckenden Teiles und startet den Druckvorgang.
 Sobald nun die gewnschte Zahl in der Anzeige auftaucht, drckt man [ESC].
 Zugegeben eine etwas barbarische Methode. Aber diese Funktion bentige ich
 so selten (eigentlich habe ich sie noch nie gebraucht, nur getestet, ob
 sie auch luft...)

 In den beiden Druckformen mit Zeichenwandlung ([P] und [B]) wird die mit
 INSTGUCK definierte Druckerkonfigurationsdatei zu laden versucht. Falls
 mit INSTGUCK kein Name definiert wurde, wird der Text ohne Zeichenwandlung
 ausgedruckt. Sollte beim Laden ein Fehler auftreten, erscheint eine Fehler-
 meldung und es wird nichts ausgedruckt. Danach werden bis zum Programmende
 alle Ausdruckvorgnge ohne Zeichenwandlung vorgenommen.

 Falls die Zeichenwandlung aktiv ist, wird vor dem Drucken die Drucksequenz
 $20 (Vertikale Initialisierung) gesendet, nach dem Drucken wird die Sequenz
 $21 (Druckende) gesendet. Genaueres entnehmen Sie bitte den beiligenden
 .HEX-Dateien. So erstellte .HEX-Dateien knnen Sie z.B. mit INSTALL.PRG aus
 dem 1st-Word-Paket oder mit MAKE_CFG.PRG aus dem TurboAss-Paket bersetzen
 (bei letzterem sollten Sie auf Grossschrift bei den Steuersequenzen achten).



 2.2 Grafikmodus
 ---------------
 Der Grafikmodus wird automatisch angewhlt, wenn die geladene Datei einem
 der nachfolgenden Grafikformate entspricht. Zur Feststellung dienen die
 Extension und die Lnge (falls es sich um ein unkomprimiertes Format han-
 delt). Bei einem komprimierten Format wird auf die Extension und allfllige
 "Magic Numbers" geachtet.

 Im folgenden kurz die Bearbeitungsschritte eines Bildes:

 Zuerst wird es (falls ntig) dekomprimiert. Danach gibt es zwei Flle:
 a) Das Bild ist in der richtigen Auflsung. Dann wird es ganz einfach
    angezeigt.
 b) Das Bild ist nicht in der richtigen Auflsung. Dann wird es, falls es
    nicht bereits monochrom ist, in ein monochromes Bild gewandelt.
    Dieses Bild wird dann unter Ausnutzung bloss einer Farbebene angezeigt.

 Falls das Bild grsser als der Bildschirm ist, kann mit der Maus im Bild
 gescrollt werden. Das Bild folgt einfach der Maus, d.h. wenn die Maus z.B.
 in der linken oberen Bildschirmecke ist,  wird auch der linke obere Bildteil
 angezeigt.


 2.2.1 Untersttzte Bildformate
 
 Extension      Lnge (Bytes)   Beschreibung

 .DOO, .PIC     32000           monochrom, Screenformat
 .PI3           32034/32066     monochrom, Degas (Elite)
 .PC3            ---            monochrom, Degas Elite komprimiert
 .IMG            ---            monochrom, komprimiert
 .IMG            ---            monochrom, Calamus-Page-IMG
 .CRG            ---            monochrom, Calamus-Rastergraphik
 .PAC            ---            monochrom, STAD komprimiert

 .PI2           32034/32066     mittlere Auflsung, Degas (Elite)
 .PC2            ---            mittlere Auflsung, Degas Elite komprimiert

 .PI1           32034/32066     niedrige Auflsung, Degas (Elite)
 .PC1            ---            niedrige Auflsung, Degas Elite
 .NEO           32128           niedrige Auflsung, Neochrome

 .GEM            ---            Metafiles


 - Bilder der niedrigen Auflsung (.PI1, .PC1, .NEO) werden fr die
   Darstellung in nicht-niedriger Auflsung errordiffundiert. Dies ergibt
   sehr natrliche Grauwerte, jedoch dauert diese Umwandlung ca. 5 Sekunden.
   Der Betrachter wird jedoch mit einem sehr ansprechend aussehenden Bild
   belohnt.
 - .PI2-Bilder knnen nur in der mittleren Auflsung betrachtet werden.
 - .PC2-Bilder knnen auch in anderen Auflsungen betrachtet werden. Dabei
   werden sie nach einem usserst einfachen Prinzip (sie werden wie ein .PC3-
   Bild dekomprimiert) nach monochrom gewandelt.
 - Da es bei STAD-Bildern neben der Extension ".PAC" noch viele andere (z.B.
   ".SEQ") gibt und es die eindeutigste dieser "magischen Zahlen" hat, wird
   nur noch auf diese und nicht mehr auf die Extension getestet.
 - Metafiles werden in allen Auflsungen dargestellt. Damit das Bild richtig
   angezeigt wird, sollte in der Datei die maximale Ausdehnung korrekt
   angegeben sein. Manche Programme lassen diese auf 0, weshalb GUCK sie
   nicht anzeigt (alle Koordinaten werden durch 0 dividiert).
 - Dateien, die genau 32000 Bytes lang sind und nicht als reinen Text identi-
   fiziert wurden (weil mindestens eine "Zeile" lnger als 300 Bytes ist),
   werden wie Bilder im Screenformat behandelt.
 - Falls bei unbekanntem Bildformat in den Bildmodus geschalten wird, wird
   von einem monochromen Bild von 640 Pixeln Breite ausgegangen. Die Hhe
   bestimmt sich aus der Dateilnge.


 2.2.2 Tastenbelegung im Grafikmodus
 
 Die Tastatur ist im Vergleich zum Textmodus mager belegt, trotzdem folgt
 hier die bersicht:

 - [I] invertiert den Bildschirm (fr alle, die lieber weiss auf schwarz
   arbeiten, bei Bildern aber nicht invers denken wollen).
 - [S] speichert den aktuellen Bildschirm im Degasformat. Der Name ist mit
   dem der geladenen Datei identisch, aber mit der Endung .PI1, .PI2 oder
   .PI3; so wird also "C:\BILDER\TEST.NEO" zu "C:\BILDER\TEST.PI3". Falls
   die Datei bereits existiert, sehen Sie eine entsprechende Fehlermeldung.
   Die Mglichkeit Bilder abzuspeichern ist vor allem bei Metafiles und
   Bildern aus der niedrigen Auflsung interessant. (Beide Ideen sind von
   Martin Leidig). Diese Funktion (wie auch [Ctrl-S] weiter unten) ist
   nur in den ursprnglichen 3 Bildschirmmodi (low, medium, high) mglich.
 - [Ctrl-S] speichert den aktuellen Bildschirm im Degasformat. Hier wird eine
   bereits existierende Datei gleichen Namens jedoch gnadenlos berschrieben.
 - [Alt-Help] ist eigentlich keine eingebaute Funktion, drfte aber trotzdem
   von manchem Anwender benutzt werden.
 - [Ctrl-E] ruft den Grafikeditor auf (siehe Kapitel 2.3).
 - [N] zeigt die nchste Datei an, falls auf der Kommandozeile mehrere
   Dateien angegeben wurden.
 - [Q], [Esc], [Undo], [Ctrl-Q] beenden das Programm (eine dieser Tasten
   reicht!).


 2.2.3 Maustasten
 
 Die Maustasten sind wie im Textmodus belegt. Siehe deshalb 2.1.4



 2.3 Editoraufruf
 ----------------

 Mit INSTGUCK knnen zwei Editoren definiert werden, je einer fr den Text-
 und den Grafikmodus. Diese werden durch Drcken von [Ctrl-E] aufgerufen.
 Der Editor wird mit shel_write() gestartet, danach kehrt man also nicht mehr
 zu GUCK zurck. Der Aufruf mit shel_write() funktioniert nicht aus allen
 Shells (alternative Benutzeroberflchen) heraus, er ist jedoch ntig, da
 sonst kein GEM-Editor aufgerufen werden knnte.



 2.4 Die Eingabezeile
 --------------------

 Zur Eingabe der Zeilen- bzw. Bytenummer bei [G] und zur Eingabe des Such-
 strings wird eine eigene minimale Kommandozeile benutzt. Hier einige
 Hinweise zu deren Benutzung:

 - [ESC] lscht die ganze Eingabezeile.
 - [Backspace] lscht das Zeichen links vom Cursor.
 - [Return] verlsst die Eingabezeile.
 - Controlzeichen (ASCII 0 bis 31) knnen nicht eingegeben werden.
 - Bei der Eingabe einer Nummer knnen nur Ziffern eingegeben werden.



 3. INSTGUCK oder Wie konfiguriere ich GUCK
 ==========================================

 Eilige Anwender sollten dieses Kapitel berspringen und direkt das
 entsprechende Kapitel aus der Serie "Kurzinstallation fr Eilige"
 lesen.

 Menpunkte werden in der Form <Titel/Eintrag> angegeben. So bezeichnet
 <Datei/Beenden> den Eintrag "Beenden" im Men "Datei".

 Zuerst machen Sie sich ein Backup von allen Dateien. Falls sie eine Harddisk
 besitzen und GUCK auf die Harddisk installieren mchten, kopieren Sie alle
 Dateien in einen Ordner GUCK auf ihrer Harddisk. Danach starten Sie (mit
 Doppelklick) INSTGUCK.PRG (dieses befindet sich im Ordner GUCK, falls Sie
 eine fachgerechte Kopie erhalten haben).
 Wenn Sie Lust haben, knnen Sie im <INSTGUCK/ber INSTGUCK>-Dialog ein
 bisschen herumspielen, danach geht es aber an die eigentliche Installation:

 - Sie gehen auf <Datei/Suche GUCK>.
 - Im Dateiauswahldialog (hbsches Wort, nicht??) suchen Sie GUCK. Falls es
   GUCK.TTP heisst (Voreinstellung), drcken Sie einfach <Return> oder be-
   treten diesen Dialog gar nicht erst.
 - Sie gehen auf <Datei/Kopiere GUCK nach>.
 - Sie knnen dort das Laufwerk, den Ordner und den Dateinamen whlen. Nach-
   dem Sie OK gedrckt haben, werden Sie nach den Pfaden fr die beiden
   Editoren und die .CFG-Datei gefragt. Sobald Sie diesen Dialog verlassen,
   wird GUCK dorthin kopiert. (Um ein bereits kopiertes GUCK mit anderen
   Editoren oder einem anderen Druckertreiber zu versehen, kopieren Sie GUCK
   einfach auf sich selbst (das heisst, dass Pfad fr "Kopiere GUCK"
   derselbe ist, wie den, den Sie bei "Suche GUCK" eingestellt haben.)

   Durch Doppelklick auf die 3 Pfadzeilen erscheint ein Dateiauswahldialog
   (Nein! Nicht schon wieder dieses Monsterwort!), in dem Sie die Datei oder
   das Programm suchen knnen. Die Maximallnge der Pfade betrgt 31 Zeichen.
   Falls ein Editorpfad leer sein sollte, ist kein Editor definiert.
   Ist jedoch der Pfad des Druckertreibers leer, wird ohne Zeichen-
   wandlung gedruckt.

 - Falls Sie GUCK noch nie installiert haben oder das neue GUCK an einen
   anderen Ort kopiert haben, whlen Sie aus dem Men "Installieren" den
   Ihnen zusagenden Eintrag:
   * <Installieren/auf Disk> trgt die Position des kopierten GUCK in der
     Datei DESKTOP.INF auf Ihrem Bootlaufwerk ein. Das Bootlaufwerk ist jenes
     Laufwerk, mit dem Sie das System gestartet haben. Bei allen Besitzern
     einer Harddisk (auch Wechselplatte usw.) drfte dies C:, bei den anderen
     meist A: sein. Diese nderung wird erst nach dem nchsten RESET wirksam.
     Falls INSTGUCK kein DESKTOP.INF finden sollte, mssen Sie GUCK mit dem
     nchsten Menpunkt im Speicher installieren und dann mit der Funktion
     <Extras/Arbeit sichern> des DESKTOP ein DESKTOP.INF anlegen (in welchem
     GUCK dann bereits installiert ist).
   * <Installieren/im Speicher> trgt die Position des kopierten GUCK in der
     vom DESKTOP im Speicher gehaltenen Kopie des DESKTOP.INF ein. Dies ist
     fr diejenigen, die GUCK nur "mal kurz" ausprobieren mchten. Falls es
     dann trotzdem gefallen sollte, kann es auf dem DESKTOP mit <Extras/
     Arbeit sichern> gesichert werden.
   * <Installieren/Speicher und Disk> trgt die Position des kopierten GUCK
     an den beiden oben erwhnten Stellen ein und verbindet so die
     Annehmlichkeiten beider Lsungen.
   * <Installieren/berall entfernen> entfernt GUCK und andere, in analoger
     Weise installierte, Programme aus dem Speicher und aus dem DESKTOP.INF,
     das mit <Installieren/auf Disk> verndert wurde (oder wrde). Fr
     Details sehen Sie bitte in der Beschreibung zu diesem Menpunkt nach.
 - Sie verlassen jetzt INSTGUCK.PRG und doppelklicken auf einige Dateien, um
   GUCK auszuprobieren. Programme werden natrlich noch normal gestartet!
   Falls Sie aber trotzdem ein Programm mit GUCK ansehen wollen, knnen Sie:
   - Das Programm umbenennen, so dass es nicht mehr auf .PRG, .APP, .TOS oder
     .TTP endet und dann doppelklicken. Vergessen Sie nicht, dem Programm
     anschliessend wieder seinen alten Namen zu geben.
   - GUCK.TTP anklicken und in der erscheinenden Dialogbox den Pfad und Namen
     des "Opfers" eintragen.

 Falls Sie einem anderen Programm die "Autostart"-Fhigkeiten von GUCK bei-
 bringen wollen, starten Sie INSTGUCK.PRG und whlen mit <Datei/Suche GUCK>
 diese Applikation aus. Danach whlen Sie einen der ersten drei Eintrge
 im "Installieren"-Men.

 Falls Sie besonders viel Musse haben sollten, geniessen Sie doch den
 Bildschirm von INSTGUCK einige Sekunden lang und sehen Sie dem Mauszeiger
 zu, wie er so ruhig auf dem grauen Desktop sitzt.


 3.1 Erklrung des Autostarts
 ----------------------------

 Wie Sie sicher bereits bemerkt haben, kann man Programme auf beliebige
 Dateien anmelden. Diese Dateien werden meist aufgrund ihrer Extension
 ausgewhlt. Im DESKTOP.INF existiert jedoch ein weiterer Eintrag, der
 sagt, welches Programm bei allen nicht anderweitig angemeldeten Dateien
 gestartet werden soll. Da hier im Normalfall kein Dateiname eingetragen
 ist, wird dann eine interne Funktion des DESKTOPs gestartet: Der DESKTOP
 meldet sich mit dem bekannten Dialog "Diese Datei kann nur angezeigt oder
 gedruckt werden: Anzeigen, Drucken, Abbruch".

 INSTGUCK.PRG ndert nun diesen Eintrag, so dass er auf ein beliebiges
 Programm (meist GUCK.TTP) zeigt. Dieses wird dann anstelle dieser Funktion
 des DESKTOPs gestartet.

 Dieser Eintrag meldet GUCK.TTP (oder sonstwas) auf *.*, also alle Dateien,
 an. Dadurch, dass dies der erste Eintrag ist, wird er jedoch nur beachtet,
 falls nicht einer der anderen Eintrge zutrifft (z.B. Anmeldung von
 WORDPLUS.PRG auf *.DOC). Somit hat dieser Eintrag die niedrigste Prioritt.

 Sollten Sie jedoch GUCK.TTP mit <Extras/Anwendung anmelden> auf den Dateityp
 "*" anmelden (gehen sie _NICHT_ auf <Extras/Arbeit sichern>!), dann knnen
 Sie keine Programme mehr starten, da diese alle als zu GUCK gehrende
 Dokumente angesehen wrden. Der letzte Eintrag hat also die hchste
 Prioritt und kann alle anderen Anmeldungen blockieren.



 4. Die Funktionen von SETUP
 ===========================

 Erst mit SETUP knnen Sie die Geschwindigkeit von GUCK (und auch TEMPUS)
 voll geniessen: Es stellt die Tastaturwiederholungsrate auf den hchstmgli-
 chen Wert ein. Weiterhin stellt es den Druckertyp auf "Epson" ein, so dass
 Hardcopies in ihrer vollen Pracht erstrahlen. Darberhinaus schaltet es den
 lstigen Tastenklick aus. Bis hier macht es nichts, das das "Kontrollfeld"-
 Accessory nicht auch knnte; SETUP belegt aber nach dem Aufruf aus dem AUTO-
 Ordner keinen Speicherplatz oder Accessoryeintrag.

 Es hat jedoch noch einen weiteren Vorteil: Wenn Sie whrend dem Aufstarten
 die Taste [Control] gedrckt halten und im Hauptinhaltsverzeichnis ihres
 Bootlaufwerkes (in dem der AUTO-Ordner liegt) eine Datei namens COMMAND.TOS
 liegt, so wird diese gestartet. Diese Funktion brauche ich jeweils, falls
 (wieder) einmal irgend ein Accessory oder AUTO-Programm, welches nach SETUP
 im AUTO-Ordner gestartet wrde, abstrzen sollte - weil es sich zum
 Beispiel nicht mit einem anderen vertrgt - knnen sie im COMMAND.TOS (einem
 beliebigen GEM-unabhngigen Kommandointerpreter) diese Dateien umbenennen
 oder lschen, so dass sie nicht mehr gestartet werden. Dies erspart Ihnen
 vor allem beim Arbeiten mit einer (oder auch mehreren) Harddisk viel Mhe.

 Die Reihenfolge, in der die AUTO-Ordner-Programme gestartet werden, ent-
 spricht der Reihenfolge, in der die Eintrge im Inhaltsverzeichnis vor-
 handen sind. Diese hat im allgemeinen nichts mit der Anzeige im DESKTOP
 gemeinsam, bei einigen alternativen Benutzeroberflchen (z.B. GEMINI) knnen
 Sie jedoch auf unsortierte Darstellung umschalten. Um SETUP als erstes
 Programm in den AUTO-Ordner zu befrdern, gibt es einen einfachen Weg: Sie
 kopieren den ganzen Ordner an irgendeinen anderen Ort, lschen dann seinen
 Originalinhalt und kopieren SETUP.PRG als erstes wieder hinein. Danach
 kopieren Sie die restlichen Dateien aus dem gesicherten Ordner wieder in
 den AUTO-Ordner.

 Neuere SETUPs lschen auch den sogenannten Shell-Pointer (_shell_p). Dieser
 wird im Zusammenhang mit verschiedenen Kommandooberflchen (MUPFEL, GULM
 etc.) bentigt, beim RESET vom TOS jedoch nicht richtig gelscht. So macht
 SETUP das Programm SHELL0 (liegt bei GEMINI/MUPFEL bei) berflssig.



 5. Kurzinstallation fr eilige Floppybesitzer
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 So eilig knnen Sie es eigentlich gar nicht haben, sonst htten Sie sich
 schon lange eine Harddisk gekauft! Falls doch, beachten Sie folgendes:

 Sollten Sie bereits eine RAM-Disk besitzen, die ausgewhlte Dateien beim
 Systemstart automatisch hineinkopiert, so kopieren Sie den Ordner GUCK oder
 zumindest GUCK.TTP auf ihre Bootdiskette und stellen den Autokopiervorgang
 so ein, dass GUCK mit in die RAM-Disk kopiert wird. Wie Sie dies einstellen
 knnen, steht in der Beschreibung zu Ihrer RAM-Disk.
 
 Falls Sie keine derartige RAM-Disk besitzen, sollten Sie sich eine solche
 zulegen, oder mindestens nach einem externen Programm Ausschau halten, das
 automatisch Dateien kopieren kann.



 6. Kurzinstallation fr eilige Harddiskbesitzer
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 Kopieren Sie sich den ganzen Ordner GUCK irgendwo auf die Harddisk und
 starten Sie danach INSTGUCK.PRG. Danach klicken Sie auf den Menpunkt
 <Installieren/Speicher und Disk> oder drcken [F3] und verlassen danach
 das Programm. Dies war dann auch schon alles!



 7. Kurzinstallation fr Benutzer von GEMINI
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 GEMINI ist ein sehr guter alternativer Desktop von Gereon Steffens und
 Stefan Eissing. Er ist Shareware und die Version 1.0 ist unter anderem
 in der Mailbox "Maus Mnster" (Telefon neu +49-251-77261) als GEMINI10.ZOO
 zu erhalten. Diese Beschreibung bezieht sich auf Version 1.1, welche den
 registrierten Benutzern zugeschickt wird. Die Installation bei V1.0
 ist ganz hnlich.

 Nachdem Sie GUCK auf Ihre Arbeitsdiskette bzw. Harddisk kopiert haben,
 melden Sie GUCK.TTP mit "Applikation..." bei GEMINI an. In der dort
 erscheinenden Dialogbox geben Sie einen Stern ("*") ein. Darunter whlen
 Sie zustzlich zu "Immer Parameter bergeben" noch "Vorher alle Fenster
 schliessen" und "Es ist eine GEM-Anwendung" an. Danach gehen Sie auf
 <Extras/Status sichern>.

 Falls dies nicht Ihre erste Anmeldung war, ffnen Sie nun die Datei
 "GEMINI.INF" (liegt im selben Verzeichnis wie GEMINI selbst) mit einem
 Texteditor (z.B. 1st Word (Plus) mit ausgeschaltetem WP-Modus). Nach der
 Zeile, die mit "#I" beginnt, folgen mehrere Zeilen, die mit "#R" beginnen.
 Nach diesen kommen die uns interessierenden Zeilen: "#A". Sorgen Sie nun
 dafr, dass die Zeile, in der GUCK.TTP steht, die erste dieser "#A"-Zeilen
 wird (am besten nehmen Sie dazu die Blockoperationen Ihres Texteditors).
 Das war's schon! Speichern Sie nun den Text, es geht gleich weiter:

 Falls Sie ab&zu auch MUPFEL verwenden, sollten Sie in der Datei MUPFEL.MUP
 folgende Zeile einfgen (die Stelle ist beliebig, sinnvollerweise aber
 in der Nhe der anderen setenv-Befehlen):

 setenv GUCK_TTP B:Y,W:Y



 8. Probleme und ihre Lsung
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 - GUCK strzt ab
   SOFORT(!) mit mir Kontakt aufnehmen, ausser Sie haben eine der folgenden
   bekannten Problemflle:
   * Die Fileselectorbox von M. Patzel (z.B. Version 4/1989) befindet sich
     im AUTO-Ordner und das "New Fileselector"-Accessory von C. Allan ist
     auch installiert.
     In diesem Falle sollten Sie eine der beiden Fileselectorboxen entfer-
     nen, oder GUCK.TTP in GUCK.PRG umbenennen, bevor Sie es (nochmals)
     installieren.
   * Falls Sie die Fileselectorbox von M. Patzel zusammen mit dem xVT52-
     Emulator verwenden sollten, knnen Sie berhaupt keine TOS- und TTP-
     Programme mehr aufstarten. Dies hat nichts mit GUCK zu tun; um GUCK
     aber trotzdem verwenden zu knnen, sollten Sie es wie oben angegeben
     umbenennen oder auf eines der beiden AUTO-Ordnerprogramme verzichten.
   Dass die Fileselectbox von M. Patzel beide Male hier auftaucht, hat nichts
   mit einer allflligen Abneigung meinerseits zu tun! Es liegt einfach in
   der Natur der Dinge, dass es schwer ist, im AES-/VDI-Vektor drinzubleiben,
   da er vom Betriebssystem beim Start und Ende eines TOS-Programmes
   verndert wird. Und sobald zwei Programme sich dort einhngen, fhrt dies
   automatisch zu Problemen, und GUCK als hufig gestartetes TTP-Programm
   zeigt diese auf.

 - Ein mit einem Fontwechselprogramm genderter Systemfont wird von GUCK
   ignoriert
   Verwenden Sie einen Font Changer, der auch beim Start von TOS- und TTP-
   Programmen den genderten Zeichensatz beibehlt, oder ndern sie den
   Namen von GUCK (siehe weiter oben).

 - Der Bildschirm sieht schrecklich aus
   Es knnte sein, dass sich Ihr Geschmack berhaupt nicht mit meinem deckt,
   oder es liegt daran, dass die entsprechende Auflsung nicht untersttzt
   wird.


 Soweit mir bekannt ist, bestehen ansonsten keine Probleme mit irgendwelchen
 Programmen oder TOS-Versionen, GUCK luft sogar unter OverScan und auf dem
 Atari TT.
 Die verschiedenen Vorgngerversionen dieses GUCK wurden und werden seit
 ber zwei Jahr ohne Probleme auf den unterschiedlichsten Computern der
 Atari-ST-Serie verwendet.



 9. Technische Daten fr Interessierte
 =====================================

 Die aktuelle Versionen von GUCK und AusGUCK wurden mit dem Turboass von
 Markus Fritze entwickelt. Die Source zu GUCK umfasst 120K, aufgeteilt auf
 5000 Zeilen.

 INSTGUCK, das Installationsprogramm, wurde mit Turbo C von Borland entwik-
 kelt und besteht aus 930 Zeilen, die 22K fllen. Hinzu kommt noch eine
 Resourcedatei von ber 6K Lnge.



 10. Technische Daten fr Uninteressierte
 ========================================

 (keine)



 11. Sichtbare Verbesserungen in den letzten Versionen
 =====================================================

 Dieser Abschnitt ist fr alle die gedacht, die bisher schon mit GUCK
 zufrieden waren, und nur wissen wollen, was ich in der Zwischenzeit alles
 getan habe. Wer allerdings mehr als ungefhr 0.3 Versionen im Rckstand
 ist, tut gut daran, die ganze, unterdessen mehrfach berarbeitete Dokumen-
 tation nochmals zu lesen.

 - V1.3:  Bilder speichern.
          Bildschirm invertieren (fr alle, die weiss auf schwarz arbeiten).
          Schon seit lngerer Zeit vorhanden, aber nicht dokumentiert:
          GUCK verkraftet auch unvollstndige Dateinamen, sogenannte
          Wildcards. So zeigt "*.PI3" das erste Bild im aktuellen Ordner an
          (natrlich nur, wenn es auch dort auch ein Bild gibt, das auf .PI3
          endet).
 - V1.3c: Beim Speichern eines Bildes wird dorthin gespeichert, von wo auch
          die aktuell angezeigte Datei kam. Es werden dabei keine Dateien
          berschrieben, ausser Sie drcken [Ctrl-S].
 - V1.3d: Invertieren ist jetzt auch im Textmodus mglich. Der aktuelle
          Zustand wird auch im Hilfetext angezeigt (wie alle anderen Flags)
 - V1.4:  Hintergrundprogramme (z.B. Wecker und Terminalprogramme als ACC)
          sollten jetzt auch whrend GUCK weiterarbeiten knnen. Daher kommt
          auch der kaum merkliche Ruck nach dem Scrollen von jeweils 16
          Zeilen.
 - V1.4a: Tastendrcke kommen sofort. GUCK kann nicht mehr mit [Ctrl-C]
          verlassen werden, dafr gibt es neu [Ctrl-Q].
 - V1.4c: Die Textdarstellung wurde angepasst, so dass sie jetzt in allen
          Auflsungen (gering, mittel, hoch, Overscan, Grossmonitor, ...)
          funktionieren sollte.
 - V1.4d: Zum Abbrechen des Ausdruckes kann (und soll) man die [ESC]-Taste
          lnger drcken. Sobald die Zeile "Drucke ..." verschwindet, kann
          man sie loslassen (kann man natrlich schon frher).
 - V1.4e: Tabulatorbreite whlbar: AUS (Anzeige als hrchen), 2, 4 oder 8.
 - V1.4f: [Ctrl-L] sendet einen FormFeed an den Drucker.
 - V1.5:  bersichtlichere Hilfeseite.
          Die Bilder sollten (endlich!) in allen Auflsungen laufen.
          Die Bildformate .PI2 und .PC1 werden neu untersttzt.
          In zu grossen Bildern kann man (endlich!) scrollen.
 - V1.5a: Ein Fehler in der STAD-Dekompression behoben.
          Mit [Backspace] kommt man 20 Zeilen nach oben.
 - V1.5b: Luft nun auch auf dem Matrix-Grossbildschirm (die Treibersoftware
          setzte eine Systemvariable nicht bzw. falsch).
 - V1.5c: Der Druckertimeout wurde auf 10 Sekunden erhht, damit auch
          langsame Einzelblatteinzge mitkommen.
 - V1.6:  Neue Bildformate: Calamus-Rastergraphik und -Page-IMG.
          20 Sekunden nach einem Druckertimeout versucht GUCK den Drucker
          erneut anzusprechen, falls der Benutzer keine Taste drckt.
 - V1.6a: Die Dateigrsse wird anders bestimmt, so dass auch Dateien geladen
          werden knnen, die erst beim Laden entpackt werden.
          GUCK wartet auf das Loslassen von [Ctrl-L], bevor der Formfeed
          verschickt wird (sonst gibt es Probleme mit Laserbrain).
          XDumpmodus eingebaut (siehe Kapitel 2.1.2)
 - V1.6b: Neue Funktionen: Goto Line/Byte und Find String/Find Same.
          Beim Umschalten zwischen Textmodus und WP-Modus bzw. beim Wechseln
          der Tabulatorgrsse bleibt der Text jetzt am selben Ort stehen.
          AusGUCK gibt es nicht mehr, da die meisten Benutzer von GUCK, die
          nicht ber eine Harddisk verfgen, zumindest im Besitze einer
          guten RAM-Disk sind.
 - V1.7:  Aus GUCK heraus ist ein Editor aufrufbar (je einer fr Text- und
          Graphikmodus).
          Beim Ausdrucken knnen die Zeichen optional ber eine CFG-Datei
          im 1st-Word-Format gewandelt werden.
          Falls in der Kommandozeile mehrere Dateinamen bergeben werden,
          kann man mit [N] zur jeweils nchsten Datei wechseln.

 Des weiteren wurden noch einige kleinere Fehlerkorrekturen und grssere
 interne Umstrukturierungen vorgenommen.



 12. Bugs (Fehler und Unschnheiten)
 ===================================

 - Bilder speichern funktioniert nur in den ursprnglichen 3 Bildschirm-
   auflsungen.
 - Die Helpseite ist nur mit mindestens 80x25 Zeichenpositionen lesbar.
 - Metafiles werden nur richtig angezeigt, falls im Header auch die minimalen
   und maximalen Bildkoordinaten richtig angegeben sind.



 13. Ich mchte folgenden Leuten danken
 ======================================

 (Wer sich nicht auf dieser Liste wiederfindet, sich aber trotzdem hier
 erwhnt sehen mchte, soll sich vertrauensvoll an mich wenden)

 Die Reihenfolge ist (in etwa) chronologisch.

 - Stefan Herzer und Peter Melzer fr die STAD-Dekompression
 - Bernhard Bayer fr den Algorithmus zum Darstellen der Metafiles
 - Urs Mller fr die Errordiffusion
 - Diversen Mitgliedern des ACC Zrich fr ihre stndige Testerei
 - Markus Fritze und Sren Hellwig fr ihr Gespann TurboAss/Bugaboo
 - Tim Fuhrmann, Laurenz Prssner und vielen anderen fr ihr stndiges
   Drngen nach einer Farb- bzw. OverScan-Version
 - Hansjrg Brgler fr das Zur-Verfgung-Stellen seines Farbmonitors
 - Martin Wunderli fr das Zur-Verfgung-stellen-Wollen seines Farbmonitors
   (er rief zehn Minuten spter an)
 - Raymond Stofer fr seine allgemeine Degas-Dekompression
 - Karsten Isakovic fr sein OverScan, ohne das GUCK wahrscheinlich
   weiterhin nur in 640x400 monochrom laufen wrde
 - Christof Wyss fr sein nettes Titelbild



 14. Liste der Dateien
 =====================

 GUCK.TXT                       Dieser Text
 GUCK.TTP                       Darum gings in diesem Text: das Hauptprogramm
 INSTGUCK.PRG                   Installationsprogramm fr GUCK.TTP
 SETUP.PRG                      Hilfsprogramm fr den AUTO-Ordner
 SETUP.S                        Die Source dazu



 15. Copyrightbestimmungen
 =========================

 GUCK ist seit V1.3 ein Shareware-Programm von

        Marcel Waldvogel
        Hgetstalstr. 37
        CH - 8610  Uster

 Unter der Voraussetzung, dass immer alle Dateien im Ordner GUCK (siehe
 Kapitel 15) ungendert kopiert werden, darf GUCK von privaten Anwendern
 beliebig ausprobiert und kopiert werden. Das Programm darf und soll auch
 ber Mailboxsysteme verbreitet werden. Dazu sollten alle Dateien im Ordner
 GUCK in einem Archiv (LHARC oder hnlich) zusammengefasst werden.

 Nun ist das aber kein PD-Programm, sondern Shareware. Das heisst, wer das
 Programm regelmssig benutzen will, hat die Arbeit, die dahinter steckt,
 (das sind unterdessen ber zwei Jahre) mit 20 DM oder sFr. zu entlhnen,
 wodurch er erst das Recht erhlt, GUCK regelmssig zu benutzen. Dafr
 erhlt man auch mindestens ein Update (entweder sofort, oder sobald sich
 etwas wichtiges an GUCK gendert hat). Diese Geld nehme ich ber mein
 Konto oder auch als Bargeld. Schecks bitte ich zu vermeiden, da beinahe
 die Hlfte des Beitrages als Bearbeitungsgebhr an die Bank fliesst.

 Der Erwerb irgendwelcher Disketten, auf welchen GUCK als Zugabe
 mitkopiert wird, (z.B. die TurboAss-Diskette von Markus Fritze oder die
 Diskette zur Ausgabe 9/90 der Zeitschrift TOS) zieht alleine noch kein
 Recht zu regelmssigen Nutzung nach sich, da der Autor (also ich) vom Erls
 aus dem Verkauf dieser Disketten keinen mden Franken/keine mde Mark zu
 sehen bekommt.

 Wer GUCK kommerziell benutzen will, hat sich vorher mit dem Autor in
 Verbindung zu setzen.

 Fr Probleme, Wnsche und anderes bin ich auch ber folgende elektronische
 Wege erreichbar:

 FidoNet:       Marcel Waldvogel (2:302/802.26)
 MagicNet:	Trendbox;26:Voegi
 UUCP:          mwaldvog@iiic.ethz.ch

 Fr Geldberweisungen bin ich ber folgende Bankverbindung zu erreichen:

 Zrcher Kantonalbank, CH-8610 Uster, Kto. 1130-0810.618

 Ich kann keine Haftung fr irgendwelche direkten oder indirekten Schden -
 einschliesslich aber nicht beschrnkt auf materielle oder finanzielle -
 bernehmen, die durch die Benutzung von GUCK oder die Untauglichkeit
 von GUCK fr einen bestimmten Zweck entstehen.

 Einige Produktebezeichnungen, die in diesem Text erwhnt werden, sind
 (eingetragene) Warenzeichen und sollten als solche betrachtet werden.
