DiskFiler V2.30        (c) 01.07.1991 by Jrgen Meyer     Public-Domain
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Dieses Programm ist Public-Domain (PD). Es darf von Jederman/frau
beliebig oft kopiert & eingesetzt werden.


BITTE BEACHTEN :

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* PD-Vetriebe,  PD-Haendler  und  sonstige Unternehmen jeder Rechtsgruppe, *
* die   mit   Public-Domain   Software  (oder Software, die diesem Konzept *
* entspricht)   auf   Gewinnbasis   arbeitet,  ist  die Verbreitung dieses *
* Programmes  untersagt.   DiskFiler   darf  nur  absolut kostenlos an den *
* Interessierten   weitergegeben  werden.  Die Verbreitung ueber Mailboxen *
* oder   sonstige  elektronische  Medien ist nur dann gestattet, wenn fuer *
* den  Benutzer  dieses  elektronischen Systems (ausser den Telefonkosten) *
* keine   Gebuehren   fuer   die  Nutzungsberechtigung  abverlangt werden. *
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Update V2.30 - nderungen gegenber der V2.21 - Version :

- Es ist nun auch mglich, HD-Disketten mit DiskFiler zu packen. DiskFiler
  erlaubt  nun alle Disketten mit bis zu 86 Tracks sowie von 8 bis 20 Sek-
  toren  pro Track. Da weiterhin ber TOS-Routinen formatiert wird, gelten
  die folgenden Einschrnkungen :

  8, 9  und  10  Sektor-Disks (DD, also normale Dichte) knnen geschrieben
  werden. 11-Sektoren 'Hyperformat' Disks weiterhin nicht.

  Alle  Disketten  ber  10  Sektoren,  die im HD-Verfahren (erfordert ein
  HD-Laufwerk  sowie  ein  HD-'Kit')  gespeichert  sind, knnen mit bis zu
  20 Sektoren ohne Probleme verwendet werden.

- Da  bei  HD-Disketten  und der Option "Disk ---> Programm" das auszufh-
  rende  Programm  grer  als 1 MByte wird und damit nur auf Rechnern mit
  mehr  als  1  MByte RAM gestartet werden kann, ist es jetzt mglich, mit
  der  Funktion "File ---> Disk" nicht nur DFW-Files zu schreiben, sondern
  auch  als  Programm  'verpackte' Disks zu schreiben, da DiskFiler selbst
  weiterhin unter einem 1 MByte-Rechner luft.

Hinweis !

Solltest  Du  Hypercache  oder andere 16 MHz-Speeder in Deinem Rechner
installiert  haben,  so gibt es beim Schreiben resp. Formatieren einer
Diskette immer einen Fehler. Hierfr gibt es mittlerweile Patches (fr
TOS  1.4).  Im betreffenden Fall einfach nur das Schreiben nochmal be-
ginnen,  solange sich der Motor des Laufwerkes (also die Drive-Select-
LED  leuchtet)  noch  dreht. Ansonsten vor der Benutzung von DiskFiler
oder  als Programm 'verpackten' Disks den Cache ausschalten, dann gibt
es  diese  Probleme  auch  nicht. Dieser Effekt tritt brigens nur bei
Fremdlaufwerken, nicht aber bei Atari-Originallaufwerken auf.


Update V2.21 - Aenderungen gegenueber der V2.xx - Versionen :

- Ein Fehler beim Ansehen des Inhaltsverzeichnisses einer als File gespei-
  cherten Disk wurde behoben. Die Funktion <F4> (Inhaltsverzeichnis einer
  .DFW-Datei)  wurde  derart erweitert, dass nun auch als Programm (.TOS)
  gespeicherte Disks erkannt werden und man somit auch von diesen Dateien
  sich die Haupt-Directory ansehen kann.


Update V2.20 - Aenderungen gegenueber der V2.10 / V2.11 - Version :

- Beim  Abspeichern einer Disk als File oder Programm (Funktion <F1> oder
  <F2>  im  Hauptmenue)  kann man nun waehlen, ob der Bootsektor der Disk
  ausgewertet werden soll (so wie bisher), oder ob man die Formatierungs-
  Information  selbst  eingeben  will (Anzahl der Seiten, Anzahl der Sek-
  toren  pro  Spur,  Anzahl  der Spuren). Auf diese Weise lassen sich nun
  auch  z.B.  Spectre-Disketten  mit  DiskFiler versenden. Vielen Dank an
  M. Fritze fuer diesen Tip.



DiskFiler  ist  ein  Utility,  dass  es ermoeglicht, komplette, nicht kopier-
geschuetzte  Disks  als  einzelnes  File  zu speichern, damit diese dann z.B.
mit Datenfernuebertragung (DFUe) transferiert werden koennen.

Das   Programm   kann   jede   beliebige  Disk in einem File abspeichern, die
Disk   darf   bis   zu   86   Tracks und 10 Sektoren haben, 11 Sektoren-Disks
werden   nicht   akzeptiert.  DiskFiler  erkennt  automatisch, wieviel Tracks
die Disk hat; auch ob die Einseitig oder Zweiseitig ist, wird erkannt.

DiskFiler   benoetigt  mindestens  ein  Megabyte  RAM Hauptspeicher, um seine
Funktion   ausfuehren   zu   koennen,   andernfalls  erhaelt man eine Fehler-
Meldung.   DiskFiler   laesst   sich   im   Normalfall unter jeder Aufloesung
benutzen,   nur   sollte   diese   im   TOS-Applikations-Modus mindestens die
ueblichen 80 x 25 Zeichen zur Verfuegung stellen.


Nach dem Starten des Programmes hat man folgende Moeglichkeiten :


<F1> :

 Hiermit  wird  eine  Disk  komplett  eingelesen  und  als File (durch Auswahl
 in   der  Fileselektorbox)  gespeichert.  Die  Extension  muss  in jedem Fall
 .DFW   lauten.   DiskFiler  liest  den  Bootsektor  der  Disk und stellt dem-
 entsprechend   die   benoetigen  Parameter  ein.  Vor  dem  Einlesen der Disk
 wird  noch  geprueft,  ob  auf  dem  Ziellaufwerk  (fuer das File) ueberhaupt
 noch  genuegend  Speicherplatz  verfuegbar  ist.  Bevor  die  Disk eingelesen
 wird,  kann  man  noch  einen  Disk-Namen  (max.  30 Zeichen) fuer diese Disk
 eingeben,  welcher  dann  im  .DFW-File  mit  abgespeichert  wird. Somit kann
 man  leichter  herausfinden,  welche  Daten  dieses  File  enthaelt. Ist z.B.
 bei Disks wichtig, die keine uebliche Directory haben.


<F2> :

 Diese   Funktion  liest  genauso  wie  die  vorherige  Funktion eine Disk ein
 und   speichert   diese  als  File.  Das  gespeicherte  File hat hierbei aber
 die   Endung   .TOS  und  kann  vom  Desktop  aus gestartet werden. DiskFiler
 schreibt  vor  den  eigentlichen  Disk-Daten  ein  kleines  Programm (weniger
 als   1200   Bytes),   welches   aus   dieser   Datei   dann wieder eine Disk
 erzeugt.   Die  Funktionsweise  ist  diegleiche  wie  in  folgender Funktion,
 nur   mit   dem   Vorteil,   dass   zum  "Auspacken"  des Files der DiskFiler
 selbst   nicht   mehr   benoetigt  wird.  Auch  hier  laesst sich ein max. 30
 Zeichen langer Disk-Name eingeben.


<F3> :

 Mit   dieser   Funktion  kann  man  ein  File  (*.DFW) wieder in eine "echte"
 Disk   zurueckkopieren.   Dazu   waehlt   man   das   File   aus und legt auf
 Verlangen   des   Programmes  eine  leere  Disk  ein.  Die Disk wird nun ent-
 sprechend    den   gespeicherten   Parametern   formatiert  und  beschrieben.
 Nach   diesem  Vorgang  ist  die  Disk  wieder  in ihrem Urzustand. Bevor die
 Disk  formatiert  &  beschrieben  wird,  erhaelt  man  die Parameter der Disk
 sowie dessen Disk-Namen (wenn einer eingegeben wurde) angezeigt.


<F4> :

 Sollte   man   einmal   wissen  wollen,  welche  Disk  ein gespeichertes .DFW
 File   enthaelt,  kann  man  sich  mit  diesem  Punkt eine Directory ausgeben
 lassen.   Dazu  braucht  man  nur  das  gewuenschte  .DFW File anwaehlen. Man
 erhaelt  jetzt  auf  dem  Bildschirm  eine  Uebersicht  der Rootdirectory der
 gespeicherten   Disk.    Das   Anschauen   von   Ordnerinhalten   ist   nicht
 moeglich.   Bei   Disks,   die  keine  gueltige  Directory  haben, koennte es
 sein,   dass   wirre   Zeichen   auf   dem   Bildschirm   erscheinen. Einfach
 ignorieren ...

 Diese  Funktion  erkennt  uebrigens  ab  der  V2.21  auch  Disketten, die als
 Programm gespeichert wurden (Endung .TOS).


<F5> :

 Entspricht   der   Funktion   <F3>  in  allen  Details,  mit dem Unterschied,
 dass   mit   dieser   Funktion  die  alten  DiskFiler  V1.0 - Dateien (Endung
 ist .DFR) zurueckkopiert werden koennen.


<F6> :

 Entspricht   der   Funktion   <F4>  in  allen  Details,  mit dem Unterschied,
 dass   mit   dieser   Funktion  eine  Directory-Anzeige  von  alten DiskFiler
 V1.0 - Dateien (Endung .DFR) moeglich ist.


! Alle  Formatier-,  Schreib-  und  Leseoperationen  von/auf  die  Disk koennen
! mit der ALTERNATE-Taste abgebrochen werden (Sicherheitsabfrage).


Manchen  kann  evtl.  nicht  ganz klar sein, wofuer es eigentlich noetig sein
soll, eine ganze Disk einzupacken. Nun, dazu ein Beispiel.

Manche   Disks,   insbesondere  Demos,  sind  zwar  nicht  kopiergeschuetzt,
haben  jedoch  keine  korrekte  Directory.  Andere  haben  nur  das Startfile
(LOADER.PRG  etc.)  in der Hauptdirectory, alle anderen Files sind unsichtbar
oder  garnicht  existent,  weil  das betreffende Programm seine Daten sektor-
weise, und nicht fileweise nachlaedt.

Ein  anderes  Beispiel  sind  z.B.  die Grafik- und Sounddemos von der Gruppe
TEX,  wie  z.B.  die  Amiga-Demo  oder  die B.I.G. Demo. Beide Demos befinden
sich  auf  ungeschuetzten,  einseitigen Disks. Man kann diese zwar problemlos
kopieren,  jedoch,  da  keine  Files  vorhanden  sind, kann man sie nicht mit
einem Cruncher wie ARC oder LHArc verpacken und per DFUe versenden.

In  solchen  Faellen  kommt  der  DiskFiler  zum  Zuge. Man liest eine solche
Disk  komplett  ein  und  speichert  sie  als  File  ab.  Dann  kann  man das
abgespeicherte  .DFW  File,  dass die Disk enthaelt, mit LHArc oder sonstigen
Crunchern  komprimieren  und  ueber  den  heissen  Draht  senden. Ein anderer
User,  der  sich dann dieses File aus irgendeiner Mailbox downloadet, braucht
es  nur  wieder  zu  entcrunchen  und  mit  dem  DiskFiler  kann er dann eine
originalgetreue Kopie der Disk anfertigen.


Weitere Hinweise :

DiskFiler  richtet  sich  nach  den  Angaben  im  Bootsektor.  Es gibt leider
einige  Disks,  insbesondere  Spiele,  die  laut  Bootsektor  mit  80  Tracks
formatiert  sind,  in  Wirklichkeit  aber  den  81.  und/oder  den  82. Track
mitbenutzen.  Solche  Dinge  kann  der  DiskFiler  natuerlich nicht erkennen.
Aber  da  die  Verbreitung  solcher  Spiele  bekanntlicherweise verboten ist,
ist diese Einschraenkung von geringerer Bedeutung.

Ein  vernuenftiges  Arbeiten kann man eigentlich nur mit Hilfe einer Harddisk
oder  RAM-Disk,  die gross genug fuer die speichernde Disk ist, ermoeglichen.
Fuer  Benutzer,  die  weder  noch  ueber  2 Megabyte  RAM  oder eine Harddisk
verfuegen,   aber  ein  zweites  Laufwerk  besitzen,  sei  dieser  Ratschlag.
Angenommen,  man  moechte  eine  doppelseitige  Disk  mit  10 Sektoren in ein
File  wandeln,  so  formatiert  man  eine  Disk  auf dem zweiten Laufwerk mit
11  Sektoren.  Dann  passt  die  abzuspeichernde  10-Sektoren  Disk auf jeden
Fall  rauf.  Bei  einer  9-Sektoren  Disk  formatiert man die Disk im zweiten
Laufwerk  eben  auf  10  Sektoren.  Bei  dieser Methode hat man nie Probleme,
ein abzuspeicherndes .DFW File zu sichern.


Fuer  Verbesserungsvorschlaege,  Kritik etc. bin ich unter dem Usernamen
Juergen Meyer@HH2 im Maus-Netz erreichbar.

