Installation:
das INSTALL.PRG ist so angepat worden, da die Installation nun von
beiden Laufwerken mglich ist. Beachten Sie, da hierfr unbedingt die
Orginaldiskette notwendig ist. Die Installation mu auch bei Updates
erneut durchgefhrt werden.


IBM-KOMPATIBEL im Hauptdialog:
ist dieser Knopf aktiv, so sind nur noch kompatible Formate mglich.
Dies sind:  Spuren   :  40 oder 80
            Sektoren :  8,9,15,18 oder 36
            Seiten   :  1 oder 2
            Cl-Gre :  1 oder 2

Ein Hinweis fr alle Anwender, die Disketten und Daten auch auf anderen
Rechnern verwenden wollen oder mssen: Achten Sie darauf, bei der Namens-
gebung fr Dateien KEINE Sonderzeichen wie z.B. , , , +, -, ect. zu
verwenden, da bei DOSen das Laden solcher Dateien nur zu merkwrdigen
Fehlermeldungen fhrt.
PS: Falls Sie sich wundern sollten, da bei DD-Disketten zwei Sektoren
    pro Cluster IBM-KOMPATIBEL sind, so schliee ich mich dem an, aber
    es ist wirklich so.


SCHNELLADEFORMAT im Men Einstellungen, Formatierparameter:
hinter diesem Menypunkt verbergen sich die ehemaligen ADDITIONAL HEADERS.
Siehe auch Hanbuch Seite 23.


AUTOMATISCHE STEPRATE im Men Einstellungen, Floppyparameter:
bei Aktivierung dieses Option erfolgt die Einstellung der Steprate von
E-Copy automatisch wie folgt: DD = 3ms, HD = 6ms und ED = 12ms. Das
ist nur dann sinnvoll, wenn keine Stepratenanpassung von der Hardware
erfolgt, z.B. beim HD-Betrieb im MegaSTE, TT und FALCON. Sie erkennen
die eingeschaltete automatische Steprate von E-Copy im Hauptdialog daran,
da Sie gar keine geringere Steprate (z.B. 2 ms) mehr anwhlen knnen.
Gute HD- und ED-Module passen die Steprate automatisch per Hardware an,
so da Sie die Steprate immer auf 3 ms stehen lassen knnen. Eine zu groe
Steprate erkennt man brigens an dem erhhten Lrm bei Diskettenzugriffen,
aber keine Angst, die Hardware leidet nicht darunter.


LESEGESCHWINDIGKEIT im Men Aktionen, Disk testen:
Beim Anzeigen der Lesegeschwindigkeit knnen Sie mit einem normalen ST(E)
ohne Hardwarebeschleuniger kann es zu greren Differenzen zwischen Anfangs-
wert und dem Durchschnitt kommen. Dies liegt dann an dem zu langsamen TOS.
Abhilfe schafft hierbei teilweise die Verwendung von NVDI, oder aber ein
Hardwarebeschleuniger.


IM HINTERGRUND ARBEITEN in Einstellungen, Benutzeroberflche:
macht in erster Linie nur beim Betrieb als Accessory Sinn. Wird whrend der
Hintergrundarbeit ein anderes Programm beendet oder gestartet, so wird
hierdurch auch E-Copy beendet. Die Ursache hierfr liegt beim Betriebs-
system. Erst unter Multitaskingsystemen (MultiTOS, MagiX, ...) kann diese
Option ihre volle Wirkung entfallten, weil obige Einschrnkungen wegfallen.


EINSTELLUNGEN SICHERN in Einstellungen:
die Einstellung der Standart-Knpfe, sowie die verschiedenen Parameter und
Optionen sind fr den Anwender individuell nderbar. Beim Sichern legt
E-Copy die momentane Konfiguration im selben Verzeichnis, aus dem es
gestartet wurde, in einer INF-Datei ab. Diese wird dann beim nchsten Start
automatisch mitgeladen. Sie knnen spter jederzeit die Standardeinstellungen
zurckerhalten, indem Sie E-COPY.INF wieder lschen.
ACHTUNG: Verwenden Sie auf keinen Fall die INF-Datei einer alten Version
         kleiner 1.5 zusammen mit dem neuen E-Copy.



Hier mchte ich auf ein paar besondere Anwendungen von E-Copy eingehen.

1. Kopieren systemfremder Disketten:
E-Copy ist in der Lage, Disketten zu kopieren, die nicht durch
das TOS lesbar sind, wie z.B. Spectre-Disketten. Hierzu men
Sie jedoch wissen, welches Format die jeweilige Diskette besitzt.
Im Spectre-Fall sind das 10 Sektoren und 80 Spuren. Stellen Sie
nun dieses Format per Hand im Hauptdialog ein (Clustergre ist
hierbei nicht relevant, da die FAT nicht analysiert werden mu).
Dann sollten Sie noch "Disktyp lesen" deaktivieren, um zu ver-
hindern, da E-Copy versucht, die Verwaltungssektoren zu analy-
sieren. Dadurch wird automatisch auch "Benutzte" deaktiviert und
nun knnen Sie die Diskette kopieren. "Umkopieren" ist hierbei
leider nicht mglich, da E-Copy die Aufteilung der Diskette nicht
verndern kann/darf.

2. Finden des physikalischen Aufbaus einer systemfremden Diskette:
Hierzu kann die Aktion "Disk testen" benutzt werden. "Disktyp lesen"
abschalten und ein Format per Hand vorgeben. Dann "Disk testen"
aufrufen und wenn die erste Spur korrekt gelesen werden konnte, mit
[Esc] abbrechen und die Sektorzahl um eins erhhen, bis ein Fehler
gemeldet wird. Das gleiche kann anschlieend mit der Seitenzahl,
sowie der Anzahl der Spuren gemacht werden, bis man das Format hat.

