Handbuchnderungen an der Version ADITALK ST 2.3
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INIT 2.3:
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4.10. Benutzer- und Zugriffsrechte

Es  ist  mglich,  die Datenbank vor dem  unbefugten  Zugriff  zu 
sichern.  Um dies zu bewerkstelligen,  knnen bis zu 16  Benutzer 
definiert  werden,  die Zugriff auf die Datenbank  haben  knnen.  
Diesen   Benutzern kann man noch ein Passwort zuweisen,  das  sie 
dann  beim Arbeiten mit EXEC immer mit  angeben  mssen.  Stimmen 
Passwort und/oder Benutzer nicht berein,  kann mit der Datenbank 
nicht gearbeitet werden.

Des weiteren ist es mglich,  einzelne Dateien und sogar einzelne 
Merkmalsfelder   fr   bestimmte  Benutzer  und   fr   bestimmte  
Funktionen ("Eingeben", "ndern", "Lschen", "Anzeigen") zu sper-
ren.


4.10.1. Benutzer definieren

Um  neue  Benutzer  zu  definieren,   whlt  man  den   Menpunkt 
"Benutzer" im Men "Optionen". Es erscheint eine Dialogbox.

In den 16 Zeilen knnen jetzt Benutzer eingetragen oder  gelscht 
werden.  Dazu  trgt man in die Spalte "Benutzer" den Namen  oder 
ein  Krzel fr den Benutzer ein.  Jedem Benutzer kann dann  noch 
optional  ein Passwort  gegeben  werden.   In  obiger   Abbildung  
wurde der Benutzer "HANS" mit Passwort "JANUS" eingetragen.  Beim 
Laden dieser Datenbank von EXEC mu er dann jedesmal seinen Namen 
und  sein Passwort angeben,  wenn er mit der  Datenbank  arbeiten 
will.

Ein  "Superuser"  ist ein spezieller Benutzer.  Nur  er  hat  die 
Mglichkeit im INIT nderungen an der Datenbank  vorzunehmen.  In 
obiger  Abbildung sind die Benutzer "JG" und "RM"  Superuser.  Um 
einen  Superuser zu definieren,  selektiert man mit der Maus  das 
Feld  "SuperUser"  in der  entsprechenden  Zeile.  Beim  nchsten 
Bearbeiten  der  Datenbank im INIT-Modul wird nach  Benutzer  und 
Kennwort gefragt.  Wer Superuser ist,  kommt in die  Datenbankbe-
schreibung  und  kann sie ndern.  Alle anderen  Benutzer  werden 
abgewiesen.

Ist kein einziger Superuser definiert, so kann jeder Anwender, ob 
er  als  Benutzer definiert wurde oder  nicht,  die  Datenbankbe-
schreibung ndern.


4.10.2. Dateischutz

Jede  der 32 logischen Dateien kann einzeln vor dem  Zugriff  von 
Benutzern  gesichert  werden.  Um eine  Datei  zu  schtzen,  mu 
zunchst die Datei  im  Datenbank-Fenster  mit  der  Maus  selek-
tiert  werden.   Anschlieend mu der Menpunkt  "Zugriffsrechte" 
im Men "Optionen" angewhlt werden. Es erscheint eine Dialogbox.

Im Kopf wird der Dateiname fr die zu schtzende Datei  angegeben 
(in  obiger Abbildung fr die Datei Adressen).  Unter der  Spalte 
"Benutzer" erscheinen alle Benutzer,  die vorher,  wie in 4.10.1. 
beschrieben, definiert wurden.

Fr  eine  Datei  knnen  die  Attribute  "Eingeben",   "ndern",  
"Lschen"  und "Ausgeben" dadurch vergeben werden,  da  mit  der 
Maus das entsprechende Feld selektiert wird.  Auf obiges Beispiel 
angewendet heit dies:

Benutzer JG darf mit Datei Adressen alles tun.
Benutzer DG darf in Datei Adressen nur eingeben.
Benutzer RM darf mit Datei Adressen keinerlei Funktionen ausfhren.
Benutzer HANS darf in Datei Adressen nichts eingeben.

Im EXEC werden die entsprechenden Funktionen eines Benutzers grau 
dargestellt,  so da sie nicht anwhlbar sind. Im Falle "RM" wird 
die Datei ADRESSEN auf dem EXEC-Desktop nicht dargestellt.


4.10.3. Merkmalsschutz

Jedes  der 1024 Merkmalsfelder kann einzeln vor dem  Zugriff  von 
Benutzern  gesichert  werden.  Um ein Merkmal  zu  schtzen,  mu 
zunchst  das Merkmal im Masken-Fenster mit der  Maus  selektiert 
werden.  Anschlieend mu der Menpunkt "Zugriffsrechte" im  Men 
"Optionen" angewhlt werden. Es erscheint eine Dialogbox.

Im  Kopf  wird  der Merkmalsname fr das  zu  schtzende  Merkmal 
angegeben (in obiger Abbildung fr das Merkmal  Namensschlssel). 
Unter der Spalte "Benutzer" erscheinen alle Benutzer, die vorher, 
wie in 4.10.1. beschrieben, definiert wurden.

Fr  ein Merkmal knnen die Attribute  "Lesen",  "Schreiben"  und 
"ndern" dadurch vergeben werden,  da mit der Maus das  entspre-
chende Feld  selektiert  wird.  Dabei  ist  folgendes  zu  beach-
ten:   Die  Prioritt nimmt von "Lesen", "Schreiben" bis "ndern" 
zu.  D.  h.,  wenn ein Benutzer ein Merkmalsfeld ndern darf,  so 
darf er es auch lesen und schreiben. Ein Selektieren von "ndern" 
impliziert  also  automatisch  ein Selektieren  von  "Lesen"  und 
"Schreiben".

Darf  er es nicht lesen,  so darf er auch nicht  "Schreiben"  und 
"ndern".  In diesem Fall,  wenn also keines der Felder  "Lesen", 
"Schreiben" oder "ndern" selektiert ist,  ist das Merkmal in der 
Maske unsichtbar, wenn der Benutzer im EXEC arbeitet.

Auf  obiges Beispiel angewendet heit dies fr  das  Merkmalsfeld 
Namensschlssel:

Benutzer JG darf lesen, schreiben und ndern.
Benutzer DG darf nur lesen und schreiben, aber nichts ndern.
Benutzer RM darf nur lesen.
Benutzer HANS darf lesen und schreiben.

***** WICHTIG *****

Es  knnen  maximal  128 Merkmalsfelder  pro  Benutzer  geschtzt 
werden.


ADITALK 2.3:
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Auf  der  Diskette  ADITALK  ST  2.3  befindet  sich  die   Datei 
LIESMICH.TXT,  die  zustzliche Informationen zum  neuen  ADITALK 
enthlt.

Jetzt folgen die nderungen,  die an der Version 2.3 durchgefhrt 
wurden:

1. Schalter
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ERRORMSG
          ON:  Fehlermeldungen whrend eines Programmablaufs wer-
          den  automatisch in der obersten Zeile  angezeigt.  Die 
          Programmausfhrung wird asbgebrochen.

          OFF:  Die automatische Fehleranzeige im  Programm-Modus 
          ist ausgeschaltet.

LOCKING (nur bei Multiuser-Version!)
          ON:  Bei  jedem lesenden/schreibenden Zugriff sind  die 
          Datenstze gegen einen anderen Zugriff geschtzt.

          OFF:  Die  Datenstze knnen nur  gelesen  werden,  fr 
          einen Schreibenden Zugriff mu LOCKING auf ON  gestellt 
          werden.

INPUT     Siehe LIESMICH.TXT

SOFT
          ON:  Bei den Befehlen EDIT und READ werden die von TALK 
          definierten Funktionstasten angezeigt und ausgewertet.

          OFF:  Die  Funktionstastenzeile wird nicht  automatisch 
          angezeigt  und gedrckte Funktionstasten  knnen  nicht 
          von  den Funktionen ausgewertet  werden.  Statt  dessen 
          liefert  die  Funktion  LASTKEY  die  letzte  gedrckte 
          Taste; diese kann dann im Programm ausgewertet werden.


2. Funktionen
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ERRORRES (TRUE/FALSE)

Liefert die Nummer des letzten aufgetretenen Fehlers.  Wird  beim 
Aufruf TRUE bergeben, so wird der Fehlerstatus auf den Wert Null 
zurckgesetzt.  Wird  der  Wert  FALSE  bergeben,  so  wird  der 
Fehlerwert weiter im Speicher behalten.


ERRORSTR()

Liefert fr den von der Funktion ERRORRES ausgegebenen Fehlerwert 
die passende Zeichenkette als Fehlermeldung.

Bsp: IF ERRORRES (FALSE))
       ? ERRORSTR (ERRORRES (TRUE))
     ENDIF


LASTKEY()

Liefert  die  zuletzt gedrckte Funktions- oder  Steuertaste  als 
Zeichenkette  zurck.  Wenn  die zuletzt  gedrckte  Taste  keine 
Steuer-  oder Funktionstaste war,  wird ein  Leerzeichen  (Space) 
zurckgeliefert. LASTKEY kann folgende Werte annehmen:

BACKSP, BACXKTAB, BREAK, CR, DELCHAR, DELLINE, DOWN, ESCAPE, F01-
F10,  INSCHAR,  INSLINE,  Leerstelle,  LEFT,  PAGEDOWN,  PAGEEND, 
PAGEHOME, PAGEUP, RIGHT, TAB, UP.

Bsp: STORE LASTKEY () TO Letzte_Taste

ber  die Funktion HELP kann man sich ber die  neuen  Funktionen 
weitere Hiife abrufen.

