                                                 Eltville, den 24.Mai 1986


                                WICHTIGE HINWEISE

        Jetzt ist das Handbuch noch ganz druckfrisch, und schon mssen wir
        den INFO-Ordner mit einer Datei fllen.

        Zum einen wollen wir Ihnen mitteilen, da zwar der Compiler des neuen
        ST Pascal plus vollstndig kompatibel zum alten ST Pascal ist, nicht
        jedoch die Bibliotheken. Der folgende Abschnitt bezieht sich nur auf
        GEM-Applikationen. Bei TOS-Applikationen gibt es berhaupt keine
        Kompatibilittsprobleme. Haben Sie also einen Quelltext fr eine
        GEM-Applikation, den Sie mit ST Pascal geschrieben haben, und wollen
        diesen nun mit ST Pascal plus verarbeiten, so mssen Sie wie folgt
        verfahren:

        1.) Schalten Sie im Dialog Compiler-Optionen den automatischen Aufruf
            des LINKERS aus. Die restlichen Einstellungen knnen Sie nach
            Belieben vornehmen.


        2.) Starten Sie wie im Handbuch beschrieben den Compiler. Nach dem
            Compilierungsvorgang finden Sie auf der Diskette eine *.O Datei
            Ihres Quelltextes. Diese Datei mu nun mit dem LINKER in eine
            ausfhrbare Programmdatei umgewandelt werden.

        3.) Stellen Sie im Dialog Linker-Optionen die Option "Programm fr"
            so ein, da der LINKER glaubt, Sie wollten eine TOS-Applikation
            linken. Dies ist notwendig, damit nicht die PASGEM-Bibliothek
            eingebunden wird. Tragen Sie dann in dem vorgesehenen Bereich
            "Zustzliche Link-Dateien:" folgende Bibliotheksnamen ein:

                AESBIND, VDIBIND, PASGRA.O

            Geben Sie entsprechend Ihrer Diskettenorganisation eventuell die
            Laufwerkskennung vor jedem Namen ein.
            Diese drei Bibliotheken befanden sich auf der frheren ST Pascal
            Programmdiskette. Sollten Sie diese Dateien nicht mehr besitzen,
            so setzen Sie sich mit uns in Verbindung, bzw. senden Sie uns eine
            Leerdiskette, auf der wir Ihnen umgehend die genannten Bibliotheken
            zurcksenden.


        4.) Wenn alle Einstellungen vorgenommen wurden, knnen Sie den LINKER
            starten. Die Objekt-Datei Ihres Quelltextes sollte ohne Probleme
            und Fehler verarbeitet werden. Wenn der LINKER seine Arbeit beendet
            hat, sollten Sie auf der Diskette eine Datei *.TOS vorfinden.

        5.) Da Sie ja eine GEM-Applikation geschrieben haben, mssen Sie als
            letzten Arbeitsschritt noch den Extender *.TOS des fertigen Pro-
            grammes in den Extender *.PRG umbenennen. Verwenden Sie hierzu
            den Dialog INFO ANZEIGEN auf dem GEM-Desktop.


        Wenn Sie in der oben beschriebenen Art verfahren, sollte es keinen
        mit ST Pascal erstellten Quelltext geben, den Sie nicht mit ST Pascal
        plus verarbeiten knnen.








                                NOCH EIN HINWEIS

        Jetzt kommen wir zu unserer zweiten Anmerkung, die im Handbuch nicht
        dokumentiert ist. Es handelt sich um die Erstellung eines Sicherungs-
        duplikates nach der Installation. Im Vorwort des Buches weisen wir zwar
        extra darauf hin, aber leider vergaen wir, da die Anfertigung einer
        Kopie nicht so ohne weiteres mglich ist. Die Dateien auf der Diskette
        sind zwar problemlos kopierbar, nicht aber die komplette Diskette.
        Die beste Vorgehensweise wre wie folgt:

        1.) Sie formatieren eine Leerdiskette ein- oder zweiseitig, je nachdem
            was fr ein Laufwerk Ihnen zur Verfgung steht.
        2.) Kopieren Sie anschlieend alle auf der Originaldiskette befind-
            lichen Dateien einzeln auf Ihre gerade formatierte Leerdiskette.
        3.) Verwahren Sie die Originaldiskette als Sicherungsduplikat bzw.
            Master-Diskette an einem sicheren Ort.
        4.) Fertigen Sie sich von der erstellten Kopie eine zweite Kopie. Diese
            Kopie knnen Sie dann ja auch problemlos als Einheit kopieren, also
            nicht mehr jede Datei einzeln.




                            DRITTER UND LETZTER HINWEIS

        Kurz nach Fertigstellung der Master-Diskette ST Pascal plus sowie des
        Handbuches bemerkten wir, da es da noch die ESC-Sequenzen gibt, die
        bei der Programmierung sehr ntzlich sein knnen. Irgendwie waren die
        bei uns in Vergessenheit geraten - zum Glck nicht ganz.

        Wer bisher bereits mit ST Pascal gearbeitet hatte, kennt sicher die
        Datei mit dem Namen SCREEN.INC. In dieser Datei sind alle ESC-Sequenzen
        aufgefhrt, die z.B. GOTO X,Y ermglichen usw. Da die einzelnen
        Sequenzen sowie die Handhabung der Datei SCREEN.INC innerhalb der
        Datei selbst gut dokumentiert sind, belassen wir es an dieser Stelle
        bei dem Hinweis, da sich die Datei im Ordner DEMOS auf der
        ST Pascal plus Diskette befindet.








        Das waren jetzt endlich alle Anmerkungen, die wir bisher noch vergessen
        hatten.

        Was uns jetzt noch als allerletzte Anmerkung bleibt, ist, Ihnen viel
        Erfolg bei der Arbeit mit ST Pascal plus zu wnschen


                                        CCD, im Mai 1986












