                  p -soft's TurboAss V1.7.6 q                   07.05.91

Version 1.7.6:
 TurboAss:
 - Es  wird  eine  Meldung ausgegeben, wenn KAOS installiert ist, da es
   Probleme geben kann.
 - Die  MacTraps-Makros  sind nicht mehr drin. Das spart etwa 10KB. Wer
   sie unbedingt braucht, kann eine solche TurboAss-Version bekommen.
 - .DCB, .DCB.B, .DCB.W und .DCB.L werden vom Assembler nun erkannt und
   in DCB, etc. konvertiert.
 Bugaboo:
 - Es  wird  eine  Meldung ausgegeben, wenn KAOS installiert ist, da es
   Probleme gibt!
 - SYSINFO wurde erweitert. Es wird nun die SFP004 (68881 fr 68000er),
   sowie ein 68881/2 erkannt. Spectre-GCR-Erkennung an den TT angepat.
 - Der 68040 wird erkannt.
 - Da die Variablen REZ und COLORS entfallen sind, gibt es endlich eine
   Art  Ersatz:  Die  Variable USERSCR zeigt auf die Struktur des aktu-
   ellen  Bildschirms,  INITSCR  zeigt  auf die Stuktur des Bildschirms
   beim  Aufruf  des  Debuggers.  Ich  glaube, da man nun wieder genug
   Unsinn mit den Bildschirmseiten treiben kann...

   Hier nun noch die Struktur:
                   RSRESET
   scr_colors:     RS.W 16         ;die 16 Farben
   scr_adr:        RS.L 1          ;die Videoadresse
   scr_offset:     RS.B 1          ;Offset to next line (STE)
   scr_hscroll:    RS.B 1          ;Horizontal Bit-wise Scroll (STE)
   scr_rez:        RS.B 1          ;die Video-Auflsung
   scr_sync:       RS.B 1          ;das Sync-Bit des Shifters
   scr_moni:       RS.B 1          ;der Monitor ($00:s/w $40:Farbe)
   scr_overscan:   RS.B 1          ;OverScan ($00:Ja $FF:Nein)

Version 1.7.5:
 TurboAss:
 - Nach  dem Speichern wird wieder die Cursorposition vor dem Speichern
   angesprungen.
 - Um  PARTs  einzuklappen  kann  man  nun  auch  auf  den ENDPART Help
   drcken.  Auch  kann  ein PART eingeklappt werden, der in der ersten
   Sourcetextzeile anfngt.
 - Der TurboAss hat nach Shift-F6 gefragt: "Sourcetext lschen?". Dabei
   hat  er  allerdings  "JA"  und "NEIN" vertauscht! Sagte man NEIN, so
   wurde  der  Source gelscht. Ein sehr peinlicher Fehler. Wann der in
   den Code hineingekommen ist, ist mir ein Rtsel...
 - Die  Macintosh-Trap  Macros  sind erstmal wieder gestrichen. Wer sie
   will,  kann  sie erhalten. Aber sie haben 11KB Speicher gekostet und
   fr die allermeisten User nix gebracht.
 - a EQU 8:lsl.l  #a,D1 => Es wurde falscher (zuflliger) Code erzeugt.
   Sollte  jetzt  richtigen  Code  erzeugen.  ADDQ,  SUBQ,  sowie  alle
   Verschiebebefehle (ASL,LSL,ROL,ROXL, etc.) waren davon betroffen.
 Bugaboo:
 - Die Variable TRACE wurde wieder eingefhrt. Nheres siehe Anleitung.
   Die Variable ist irgendwann einmal "verloren" gegangen.
 - SYSINFO  erkennt  nun  auch,  wenn eine IMP-MMU im Rechner vorhanden
   ist. SYSINFO teilweise korrigiert (Taktanzeige, TT-Info, etc).
 - Der Bugaboo luft noch NICHT auf dem Grobildschirm vom TT!
 Sonstige Programme:
 - Zustzlich  zu  MODULE.SRC  gibt  es  nun auch RBMODULE.SRC von Ralf
   Biedermann.  Man  kann  damit  neben SMALLDRI (siehe Anleitung) auch
   SMALLGST erzeugen, um z.B. Assembler-Module in Fortan eionzubinden.
 - TURBOASS.DAT bzw. MODULE.SRC: Bei Modula-Modulen werden nicht mehr
   doppelt soviele Words erzeugt, wie das Programm lang ist. Wer kein
   TDI-Modula hat ( CODE( Hexcodes ) ), der sollte MODULE.SRC neu
   assemblieren, wobei vorher das Flag TDI_MODULA = 0 zu setzen ist.
   Dann wird INLINE( Hexcodes ) erzeugt.

Version 1.7.4:
 TurboAss:
 - Angepat an den Bugaboo V1.7.4. Um den Debugger nachladen zu knnen,
   mu  man  unter  "Informationen" und "Reorganisieren" nun mindestens
   250000  Bytes eintragen. Davon bleiben dann (wie gehabt) 40000 Bytes
   brig.   Diese  Vergrerung  war  ntig,  weil  das  Nachladen  von
   BUGABOO.SYM einen Absturz bei zu wenig Speicher bewirken konnte.
 - Funktioniert  nun auch im TT-FastRam. Malloc() darf sich auch Blcke
   aus  dem  FastRam  holen. Der Assembler wird somit nochmal ein Stck
   schneller.  Bei  Problemen (ich habe keinen TT, s.u.) evtl. die Bits
   dafr  lschen.  Wenn der Fehler dann nicht mehr auftritt => Fehler-
   meldung an mich!
 - XBRA-ID "TASS" fr alle benutzten Vektoren.
 Bugaboo:
 - Angepat an den TT.
   Da  ich  selbst  keinen  TT  habe, kann ich Fehler bzgl. des TT auch
   nicht  ohne weiteres erkennen bzw. nachvollziehen. Falls es Probleme
   gibt,  bitte  ich  um  eine genaue Fehlerbeschreibung (mglichst mit
   Beispiel).
 - Neues Exception-Handling.
  . Exception-Texte nun englisch
  . Anpassung an den TT
  . Es werden nun alle unbenutzten Vektoren von 2 bis 63 abgefangen.
  . kleinere Unschnheiten korrigiert
 - SYSINFO an den TT angepat
 - Symbole  werden  in  der Symboltabelle nun auf 32 Bit verglichen und
   nicht  mehr  mit  nur 24 Bit. Ausnahme: Das HiWord (Bits 16-31) wird
   wenn  es  gleich  $FF  ist, auf $FFFF erweitert. Dies ist bei Short-
   Adreierung auf den I/O-Bereich sinnvoll.
 - XBRA-ID "BUG1" fr alle benutzten Vektoren.
 Sonstige Programme:
 - CALL.PRG, CALL.SRC : Anpassung an den Bugaboo V1.7.4
   Der  Bugaboo V1.7.4 wird durch das alte CALL.PRG nicht mehr erkannt!
 - umsortiert  und  neu geordnet. Dies war ntig, da das TOOL-Archiv so
   gro  war,  da  es  entpackt nichtmal mehr auf eine Diskette pate.
   Im TOOLS-Archiv sind nun nur noch 3 Ordner: PACKER, TOSPATCH und neu
   dazugekommen ist: MIDIMAZE.2

Version 1.7.3:
 TurboAss:
 - Symbolsuche im Block strzt nicht mehr ab, wenn das Symbol auerhalb
   des Blockes definiert ist, aber im Block nicht vorkommt.
 Bugaboo:
 - nix neues

Version 1.7.2:
 TurboAss:
 - assembliert nun auch auf dem TT
 - funktioniert auch in der Bildschirmauflsung TT-mittel
 - kann Symboltabelle wieder an den Debugger bergeben (Fehler war seit
   Version 1.7.1 drin)
 - Wenn  man  ein  SRC-File  durch  Doppelklick  auf dem Desktop in den
   TurboAss  geladen  hat, wurde der Filename stets auch an den Bugaboo
   weitergereicht,  wenn  dieser z.B. nach der Assemblierung aufgerufen
   wurde. Dies ist nun behoben! (Fehler  war seit ARGV-Commandline-Aus-
   wertung durch den TurboAss drin)
 Bugaboo:
 - nix neues

Einige nderungen vom TurboAss V1.26 zur Version V1.7.1:

ACHTUNG!!! Wichtige nderungen im Debugger (siehe unten) !!!

Noch  ein  paar  in  der  Version  V1.70  nicht vorhandene, aber in der
Anleitung aber schon beschriebene, Features:

-lokale Symbole sind immer noch NICHT implementiert
-PC-relative  Optimierungen ber Segmentgrenzen knnen immer noch NICHT
 wieder in absolute Adressierungen zurckgewandelt werden
-Absolut-Long  kann  immer  noch  NICHT  automatisch nach Absolut-Short
 optimiert werden
-Absolut-Short  kann  immer  noch  NICHT  automatisch nach Absolut-Long
 zurckgewandelt werden


Allgemeines:
-Der  TurboAss und Bugaboo sollten auf ALLEN ST bzw. STE funktionieren.
 Lediglich  eine  Anpassung an den TT lt noch auf sich warten, da ich
 noch  keinen  TT  habe.  Der Bugaboo in der Version V1.26 funktioniert
 nicht auf Rechnern mit IMP-MMU. Der Fehler ist ebenfalls raus.
-Der  Debugger  untersttzt jetzt OverScan, d.h. er arbeitet zwar immer
 noch  auf dem kleinen Bildschirm, kann aber auf den OverScan-Modus um-
 schalten. Der TurboAss nutzt nun auch eine erhhte Auflsung, z.B. von
 OverScan, Maxon-MGE (s/w-Modus), Atari-Grobildschirm.
-Ich  habe  eine  neue  Versionsnummern-Zhlung  eingefhrt, also nicht
 verwirren  lassen:  V1.7.0  steht  fr Version 1, 7.Erweitung im Funk-
 tionsumfang  und 0.Bugfix der 7.Erweiterung. Wen diese Versionsnummer-
 ierung  an  Apple erinnert, der hat recht (aber nicht weitersagen...).
 Ich kann nun die Versionen etwas genauer auseinander halten.

Erweiterungen des Assemblers:
-ASCII-Laden ist nun etwa 1.5 bis 4 (!) mal schneller.
-Bei ADDQ bzw. SUBQ ist kein # mehr ntig. Der Assembler ergnzt es nun
 automatisch (wie bei MOVEQ und TRAP auch).
-Wenn  man  mit SHIFT-F2 die Accessory-Leiste aufgerufen hat, kommt man
 mit UNDO oder ESC wieder zurck zum Assembler.
-Mit  dem  Pseudo-Opcode  BREAKPT  'String'  kann  man einen speziellen
 Breakpoint   bereits  im  Assembler  einsetzen.  Der  Unterschied  zur
 ILLEGAL-Directive  ist der anzugebende String. Dieser String wird beim
 Erreichen  des  Breakpoints  vom  Debugger  nmlich  als  Befehlszeile
 angesehen,  d.h. der String wird vom Debugger sofort ausgefhrt. Somit
 kann  man  sich  beim  Erreichen  der Directive z.B. automatisch einen
 Speicherdump  o..  ausgeben  lassen.  Der  String  darf sogar mehrere
 Befehle  enthalten,  welche  mit  ':'  zu trennen sind (':' entspricht
 somit  RETURN,  wenn man selbst tippt). Folgt dem ':' noch ein '-', so
 wird  der  Befehl  nicht ausgegeben. Ein abschlieendes ':' ist jedoch
 nicht ntig.

 Beispiel: BREAKPT '"Speicherberlauf":-M ^A0#4:L PC#4'

 Der   Text  'Speicherberlauf'  wird  bei  Erreichen  des  Breakpoints
 ausgegeben.  Dann  werden 4 Zeilen ab A0 als Memorydump ausgegeben. Ab
 Abschlu  werden  noch  4  Zeilen  ab  PC  (der automatisch hinter die
 Directive gesetzt wird) gelistet.
-Beim  Laden von ASCII-Sourcetexten (mit F8) bzw. beim Zuladen wird nun
 die  Lnge  der  Datei in kb, sowie die schon gelesenen kb ausgegeben.
 Dies  ermglicht  endlich  ein  Abschtzen  der  Ladezeit  bei  groen
 Dateien.
-Symbol  ersetzen  (Ctrl-E)  hat  nun eine weiter SEHR (!!!) praktische
 Mglichkeit  ganze Symbolgruppen umzubenennen. Jeder, der schon einmal
 ein  reassembliertes Programm dokumentiert hat, kennt das Problem: Man
 hat ein Unterprogramm (nennen wir es "draw_shape") mit etwa 30 Labeln.
 blich   ist   wohl  die  Bezeichnung  der  Label  mit  "draw_shape1",
 "draw_shape2", etc. statt der vorgegebenen Bezeichnung "Lxxxx" o.. Ab
 sofort  ist  dies  kein  Problem  mehr:  Das  Unterprogramm  als Block
 markieren,  als  zu  suchendendes  Symbol  "~"  eingeben  und  als  zu
 ersetzendes Symbol (in unserem Beispiel) "draw_shape". Nun OK drcken.
 Das  erste  Symbol  im  Block heit nun "draw_shape"; die Folgesymbole
 sind  aufsteigend  numeriert.  Diese Funktion nennt sich "Umbennen von
 Symbolen",   d.h.   wenn   ein   Symbol  zweimal  existiert  (doppelte
 Deklaration), wird es, obwohl es sich nicht mehr im Block befindet, an
 beiden  Stellen  umbenannt (denn intern es es ja dasselbe Symbol). Wer
 dies  Vermeiden will, kann nur zu "Symbol ersetzen" bergehen und dort
 im Block ersetzen.
-Wieder  habe  ich mich dazu herabgelassen einige weitere Optimierungen
 zu  implementieren.  Diesmal  bringen  die  Optimierungen  zwar keinen
 Speicherplatz,  dafr  werden pro Opcode 4 Takte eingespart. Es werden
 Folgende Befehle optimiert:
  CLR.L Dx      in MOVEQ #0,Dx
  LSL.x #1,Dx   in ADD.x Dx,Dx  (ACHTUNG: V-FLAG WIRD VERNDERT!)
  ASL.x #1,Dx   in ADD.x Dx,Dx
  ROXL.x #1,Dx  in ADDX.x Dx,Dx
  ADDA.W #xx,Ay in LEA xx(Ay),Ay
 Die   Optimierungen   knnen   mit  CTRL-O  ausgefhrt  werden  (siehe
 Meneintrag "Assembler" und dort unter "Optimierungen").
-Der  Assembler  kennt  nun  smtliche  Toolbox  und  OS-Traps des Mac.
 Inklusive  der  evtl.  Parameter.  Da  wohl  die wenigsten einen Apple
 Macintosh haben, profitieren wohl lediglich Sren und ich davon...
-Die  HELP-Taste  zum Einklappen von PARTS funktioniert nun anders. Man
 erinnert sich: PART in eine Zeile, ENDPART irgendwo dahinter. Wenn man
 nun auf dem PART stand und HELP gedrckt hat, dann wurde der Textblock
 eingeklappt,  bzw.  mit CTRL-HELP auch alle folgenden Blcke. Nun wird
 HELP folgendermaen behandelt: HELP sucht nun ab der Cursorzeile einen
 PART  (aufwrts!),  wird  ein  PART gefunden, so wird der Block einge-
 klappt.  Man erspart sich also das Suchen von der PART-Directive. Beim
 Ausklappen  von  einem PART wird die Zeile mit dem Part nun auch auto-
 matisch auf dem Screen (vertikal :-) zentriert.
-Mit  CTRL-SHIFT-U werden unbenutzte Symbole entfernt. Dies ist fr die
 Leute  praktisch,  welche die List-Ausgabe in eine Datei umlenken, mit
 einem Texteditor nachbearbeiten und nun in den Assembler laden. CTRL-U
 markiert  weiterhin  alle unbenutzen Symbole als Warnungen, welche man
 ja mit ALT-W an/ausschalten kann.
-Der TurboAss kennt jetzt auch die ARGV Parameterbergabe.


Erweiterungen des Debuggers:
-Einige neue Tastenkombinationen (hnlich dem MonST2):
 CTRL-Y : F1 - aktuellen Befehl tracen
 CTRL-S : F5 - aktuellen Befehl berspringen
 CTRL-A : F2 - Breakpoint hinter den aktuellen Befehl + GO (!)
-Wenn  der  Debugger  die  Datei  "BUGABOO.SYM"  findet  (dort  wo auch
 "BUGABOO.INF"  gesucht  wird),  wird diese Datei geladen (ach nee) und
 der Disassembler wird alle absolut short bzw. long Adressierungen ber
 diese  Tabelle  laufen  lassen.  Soll heien, wenn in der Tabelle z.B.
 _sysbase  =  $4f2  steht,  wird  der  Disassembler bei allen Befehlen,
 welche  auf diese Adresse mit obigen Adressierungsarten zugreifen, die
 Adresse  durch den Symbolnamen "_sysbase" ersetzen. Eine "BUGABOO.SYM"
 Datei  befindet  sich  (mit Sourcetext) bereits im LIBRARY-Ordner. Die
 SYM-Dateien lassen sich mit F1 erzeugen (siehe Anleitung).
-Ich habe vergessen zu erwhnen, da man ohne den Debugger zu verlassen
 nun  einen Blick in den Sourcecode werfen kann, wenn man vom Assembler
 aus  in  den  Debugger  gesprungen  ist.  Also:  wenn man irgend- wann
 whrend  des  Debuggens  nicht  mehr  wei  wo  man sich im Source be-
 findet;  einfach  F6  drcken.  Dann kann man die aktuelle Position im
 Sourcecode  sehen.  ndern  kann  man  da natrlich nix. Noch was: Der
 Blick  in den Sourcecode kostet KEINEN (!) Speicherplatz, nicht einmal
 die  Symboltabelle  ist ntig, da der Assembler die Adressen umrechnen
 kann.  Die  Adressen  am  linken  Rand sind brigens alle gleich, dies
 liegt  daran,  da  Sren  und  ich noch keine Mue gefunden haben den
 Sourcecode-Teil  auch  nur  irgendwie  zu  optimieren (Wenn der Source
 lnger  als  10000  Zeilen  ist, wird's ziemlich langsam). Aber besser
 langsam  und unflexibel, als gar nix. (P.S. Welcher Assembler-Debugger
 hat schon einen solchen Debugger?)
-Bei  Bedingungen der Befehle: Scc, Bcc und DBcc ndert sich der "" am
 Zeilenanfang  in  ein  "", wenn die Bedingung erfllt ist! Allerdings
 nur am aktuellen PC.

ACHTUNG! NEUHEITEN IM DEBUGGER:
-Smtliche  Filenamen  und Pfade (z.B. LOAD, DIR, etc.) MSSEN jetzt in
 Anfhrungszeichen  (") eigeschlossen werden. Dies ist zwar lstig, ist
 aber durch eine Umstellung der internen Strukturen ntig geworden.
-Bisher  konnte  man ja dem Debugger in der Commandline einen Filenamen
 oder  einen  Befehl bergeben (mit "@" davor). Dies kann man nun auch,
 wenn man mit dem CALL.PRG den residenten Debugger aufruft.
-Man  kann  nun soviele Befehle pro Zeile angeben, wie ntig. Dazu sind
 die  Befehle durch einen ":" zu trennen (deswegen mu man die Pfade in
 Anfhrungszeichen angeben).
-Auch  in  der  oben erwhnten Commandline kann man nun mehrere Befehle
 angeben.  Zu  beachten  ist  auch,  da  bei der BREAKPT-Directive des
 Assemblers  nun  auch Doppelpunkte, anstellen von "|" zur Trennung der
 Befehle verwandt werden mssen.
-Das  Scrolling  im  Debugger verhlt sich etwas anders als vorher. Das
 "ruhige"  Scrolling  ohne  Flackern  der  untersten  Zeile  mute dran
 glauben (an was, kommt spter).
-Auf  allgemeinen  Wunsch  hin, funktioniert: DIR ".." auch ohne "\" am
 Ende  wieder  (fr Unwissende, damit kommt man ein Verzeichnis zurck,
 d.h. eine Ordnerebene nach oben).
-Wenn   bis   hierher   irgendwelche  Probleme,  Ungereimtheiten,  etc.
 auftreten, bitte sofort bei mir melden!
-Man  kann  nun  mit "#load "Filename.Bug" " eine ASCII-Datei einlesen.
 Was  das soll? Nun, die Datei kann beliebig Befehle enthalten. Zeilen,
 welche mit einem "%" anfangen werden ignoriert. Mal sehen, was sich in
 Zukunft bei den Batch-Dateien ergibt (ich bitte um Vorschlge!).
 Achtung: Die  Befehle  DIR,  FOPEN,  FCLOSE  und  FORMAT sind in einer
          Batch-Datei nicht mglich.
-Der  KEY-Befehl  wurde  ersatzlos gestrichen. Da die Tastaturmakros im
 Debugger diesen berflssig machen.
-Neue Variablen im Debugger:
 MIDI    :<>0  =>  Scancodes  ber  MIDI werden ignoriert, sonst werden
          diese als Tastencodes interpretiert (fr PC-Tastaturen)
 CACHE   :Inhalt des CACR-Registers bei 68020 oder hher
 MEMCHECK:<>0  =>  Speichertest  entfllt.  Ein  Dump  wrde dann statt
          "--"-Zeichen einfachen einen Busfehler ergeben.
 ALL     :Setzt  alle Register (D0-A6) auf den gleichen Wert. Praktisch
          zum Lschen o.. (die Variable kann man natrlich nur setzen)
 SYMFLAG :<>0  =>  interne Symboltabelle (BUGABOO.SYM) nicht benutzen
 SYMTAB  :Zeiger auf die interne Symboltabelle (0=keine vorhanden)
-Vor  dem  Verlassen  des  Debuggers, wird getestet, ob an Adresse $40C
 eine  gltige  Adresse steht. Wenn dem so ist, springt der Bugaboo den
 Vektor  an.  Wofr das gut ist? Nun, so kann man noch auf die Schnelle
 seine  Workstation  schlieen  o..  Man braucht nur ein Unterprogramm
 einklinken, da all solche Dinge tut. Damit kann man dann ein Programm
 beliebig abbrechen (und wieder in den Assembler zurck), ohne da beim
 nchsten   Start   das  VDI  abstrzt  (weil  eine  Workstation  nicht
 geschlossen wurde).
-Mit  dem  neuen  Befehl  COOKIE  kann  man sich das aktuelle CookieJar
 ansehen  (wenn  vorhanden).  Damit  folge auch ich der Modeerscheinung
 stets  jeden  Kleinkram in den Debugger einzubauen (zumal man sich das
 CookieJar mit "m.l {5a0}.l" ausgeben lassen konnte).
-Ich  habe  noch  einige  Vorschlge von Thomas Waldmann bercksichtigt
 (auch wenn in Deinem Brief das Gegenteil steht, Thomas):
 .Wenn   man   die   (neue)   Variable  RING  auf  1  setzt,  wird  der
  Ring-Indikator-IRQ  nicht  mehr  angeschaltet.  Das werden Modem-User
  wohl zu schtzen wissen. Default: RING=0
 .Die  Variable SAVEAREA ist jetzt auch unter dem Namen S zu erreichen.
  Der lange Name hat mich auch schon immer gestrt.
 .Beim DIR-Befehl wird jetzt vor Programmen mit der Extension PRG, TOS,
  TTP,  APP,  ACC,  PRX  und ACX automatisch LE als Default vorgegeben.
  Auch  dies  sollte  wohl sinnvoll sein, da man Programme zum Debuggen
  sowieso mit LE laden mu.
 .Hat  eine  GEMDOS-, (X)BIOS-Funktion einen bergabeparameter, welcher
  ein  Langwort  ist,  wird das Langwort (wenn >0) als Zeiger aufgefat
  und  der  String  auf  den  er  zeigt  ausgegeben  (maximal jedoch 32
  Zeichen).  Damit kann man sofort sehen, welche Datei z.B. bei Fsfirst
  gesucht wird. Leider kann man auch sehen, welchen Speicherblock (bzw.
  welchen  Inhalt) man freigibt. Lt sich leider nicht einfach ndern.
-Und wieder einige Vorschlge von Thomas Waldmann:
 .Die nachgeladene Symboltabelle "BUGABOO.SYM" kann man nun auch selbst
  nutzen. Man kann z.B. ?{.phystop}.l eintippen, um phystop auszulesen.
  Der  Debugger  nutzt  jedoch weiterhin zuerst die Symbole der Tabelle
  des  nachgeladenen  Programms.  Wenn  dort  das Symbol nicht gefunden
  wurde, wird in "BUGABOO.SYM" gesucht.
-Wenn  man  OverScan  im  Debugger nutzen will, mu man zuerst die neue
 Variable  OVERSCAN auf 1 setzen und die Einstellungen sichern. Ab dann
 erkennt  der  Debugger  OverScan  beim Umschalten. Diese Erkennung hat
 aber  einen Nachteil: Der Bildschirm flackert beim Tracen ("wie Sau").
 Dies  liegt  daran,  da zur Erkennung vom aktivierten OverScan min. 2
 VBLs  gebraucht  werden und somit die Umschaltung der Bildschirmseiten
 auffllt.  Wenn  man  als OverScan-User die Variable auf 0 setzt, kann
 man  den Debugger nur in normalen Modus benutzen. Mit dem neuen Befehl
 OVERSCAN  kann  man  den  User-Screen  zwischen normaler Auflsung und
 OverScan Auflsung umschalten. Dies wird mit dem entsprechenden XBIOS-
 Befehl  aus  dem  OverScan Treiber getan. Somit wird also auch das GEM
 umgeschaltet.
 Halt,  halt, halt: Das mit dem Flackern gibt's nicht mehr! Es ist doch
 zu  lstig. Dafr merkt der Debugger allerdings das Umschalten von den
 Auflsungen  nicht mehr. Da sowas aber nur selten getraced werden mu,
 kann man (so glaube ich (und auch Karsten Isakovic)) darauf verzichten
-Die  Variable  REZ  (und  andere, die mit dem Bildschirm zu tun haben)
 sind erstmal ersatzlos entfallen.
 

Sonstiges:
-Andreas  Alich  hat uns freundlicherweise ein Programm names RSC2S zur
 Verfgung  gestellt.  Dieses Programm ermglicht es RSC-Dateien direkt
 in den Assemblerquelltext einzubinden. Nheres im RSC2S-Ordner.


        Markus Fritze

