

                       GENERAL MIDI PROGRAM CHANGER



Mit dem GM-Standard haben die namhaften Hersteller von MIDI-steuerbaren 
Klangerzeugern eine Basis genormt, auf der Sequenzerdaten, die auf 
verschiedenen Gerten erstellt wurden, austauschbar sind. Einige der 
Grundlagen sind: Drums sollen mit einer einheitlichen Instrumentenver- 
teilung auf Kanal 10 liegen; es gibt 128 Sounds, die ihrem Charakter 
entsprechend auf festgelegten Speicherpltzen ansprechbar sind etc..



Wenn man nach einem bestimmten Klang sucht, ist es nicht nicht immer so 
leicht, nur anhand der Presetnummern, die im Display erscheinen, fndig zu 
werden. Um jetzt nicht jedesmal das Manual hervorholen zu mssen oder 
langwierig nach der Trial-and-Error-Methode zum wiederholten Male die 
Klangbreite des GM-Standards zu genieen, gibt es diese Applikation, die, 
als Accessory gestartet, auch in einem 1MB-Rechner z.B. mit dem NOTATOR 
zusammenluft. Allerdings schreibt der NOTATOR bei laufendem Sequenzer 
manchmal (?!, warum eigentlich nicht immer?) die aktuelle Taktposition in 
den Titelbalken und die Spur- aussteuerungsanzeige in Teile der 
Presetliste. Das schaut nicht schn aus, behindert aber das Arbeiten nicht 
besonders.



Im oberen Feld kann der MIDI-Channel angewhlt werden, der mit der nchsten 
Selektion in der Presetliste angesprochen wird. Ferner informiert es auf 
einen Blick ber die Soundverteilung der Kanle. Die voreingestellte Angabe 
ist "Piano", da die meisten Expander nach dem Einschalten auf allen Kanlen 
"Preset 0" = "Piano" eingestellt haben. Channel 10 ist nicht vernderbar, 
weil hier laut Definition die Drums liegen sollen.



In der Presetliste, dem darunterligenden Feld, lassen sich die Programme 
des oben gewhlten Kanals verndern. Wird ein Presetname in der Liste 
angeklickt, verndert sich die Anzeige im Channel-Feld, auf dem ent- 
sprechenden Kanal wird eine Program-Change-Message gesendet, und zustzlich 
erhlt der Klangerzeuger einen Note-On-Befehl.



Bei jedem einzelnen Programmwechsel werden anschlieend drei Noten ange- 
triggert. Die Testtne knnen optional unterdrckt oder auf zwei Oktaven 
ausgegeben werden. An die Dialogbox hierfr gelangt man durch Anklicken des 
Titelbalkens. Whrend im Titelbalken die Copyright-Meldung erscheint, kann 
durch Bettigung einer Eingabetaste sofort die Box verlassen werden ohne 
die bisherige Einstellung zu verndern.



Das Clipboard dient zur Archivierung und Komplettsystemanpassung. Es 
existieren 16 anwhlbare Slots, in die durch Bettigung des  GET-Buttons 
die aktuelle Einstellung aller Kanle eingelesen wird. Der PUT-Button 
schiebt die archivierte, selektierte Sloteinstellung in den aktuellen 
Speicher. Der Inhalt aller 16 Slots kann ber den SAVE-Befehl in das 
Boot-Verzeichnis geschrieben und mittels LOAD wieder eingelesen werden. 
Wurde der PROGRAM CHANGER als Programm gestartet, ist in einer 
Fileselector-Box ein aussagekrftiger Name einzugeben, der vom Programm mit 
dem Extender "GMP" versehen wird. Im Accessory-Mode wird eine Datei 
"P_CHANGE.GMP" im Wurzelverzeichnis des Boot-Laufwerks angelegt, respektive 
aktualisiert. Wurde, whrend der SAVE-Button angeklickt worden ist, 
gleichzeitig die <Alternate>-Taste gedrckt, wird ein NOTATOR-Pattern in 
das aktuelle Verzeichnis geschrieben (LOAD PATTERN "P_CHANGE.PAT" im 
NOTATOR). In diesem Pattern befinden sich auf den 16 Spuren jeweils ein 
Slot mit 15 Programmwechseln (ohne Drums/Ch.10). Vorsicht: Es wird in 
beiden Fllen, falls schon eine Datei dieses Namens existiert, kein 
Backup-File erzeugt! Den Inhalt des angewhlten Slots kann man schlielich 
noch komplett durch Wahl des SEND-Buttons an den ange- schlossenen Expander 
bertragen.



Nur der Vollstndigkeit halber soll auch der EXIT-Button nicht unerwhnt 
bleiben, der einzig und allein dem Zwecke dient das PRG/ACC zu - na, wer 
kommt selber drauf? - klar: zu verlassen; war ja nicht schwer zu erraten.



Das Accessory kann in GM-PRGCH.PRG umbenannt und als Programm gestartet 
werden. Wenn es unter SOFTLINK auf einer anderen Partition luft, kann der 
NOTATOR die Programmwechsel direkt aufnehmen. Hierbei empfiehlt es sich die 
Testtne abzuschalten.

