INHALTSVERZEICHNIS 

   Kapitel Seite  

   Das Kleingedruckte 

1  EINFHRUNG 

1.1   Dankeschn 

1.2   Wie alles begann 

1.3   Grundlagen 

2  INSTALLATION 

3  DIE PROGRAMME 

3.1   HIVI.PRG 

3.2   HIVIEDIT.APP 

3.2.1 Info 

3.2.2 Vertrieb / Seriennummer

3.2.3 Grenzdaten 

3.2.4 Auflsungswahl 

3.2.5 Modus bearbeiten 

3.3   Fr den fortgeschrittenen Anwender 

3.3.1 Randgre ~ Auflsung 

3.3.2 Datenlage ~ Randgre 

3.4   Hivilage.Cpx 

4  UPDATES 

5  TECHNISCHE INFORMATIONEN 


1 EINFHRUNG 

1.1 Dankeschn 

Das erste Dankeschn geht zunchst an Olaf Meisiek, der immer ein offenes
Ohr fr Verbesserungen an INTERFACE und den MyDials hatte und die Anregungen
auch mehr oder weniger prompt in eine neue Version umsetzte. Ein Dankeschn
geht auerdem an unsere SysOps Peter Kaszanics (Apolonia BBS), Klaus Abele
(Maus Duisburg), Georg Eschenbach (Quark Mettmann), sowie an Gerald Geng fr
die technische Starthilfe bei der Hardwareentwicklung. Weiterhin mu ein
Dank an Peter Hilbring gehen, der eine Symboltabelle der Falconregister in
Umlauf brachte und uns so die ersten Gehversuche der Videl-Programmierung
erleichterte. Wir danken auch unserem Vertrieb, namentlich Matthias Neumann,
der uns durch sein permanentes Nerven und Drngeln zu dem heutigen 
Leistungsumfang von High Videlity gebracht hat.

1.2 Wie alles begann... 

Vor Einfhrung des Falcon030s war einer der hufigst genannten Kritikpunkte
dieses Rechners, die, schon nicht mehr zeitgeme, (VGA-) Grafikauflsung
von 640x480 Punkten, die zudem in ergonomisch nicht berauschenden, aber VGA
normgerechten, 60 Hz dargestellt wurde. Doch schon damals gab es die ersten
Gerchte ber die nahezu freie Programmierbarkeit des 'Videl'-Videochips
(eine Atari-Entwicklung, die erstmals im Falcon 030 eingesetzt wird). 

Erste Dokumentationen der neuen (XBIOS-)Funktionen zeigten jedoch, da diese
Fhigkeiten wieder einmal nur sehr beschrnkt und extrem unflexibel durch
das Betriebssystem ausgenutzt wurden. Nach der Atari Messe '92, und dem da-
mit verbundenen ersten Schnuppern am "Traumrechner", hat es eine kleine
Ewigkeit gedauert, bis die ersten Falcons ausgeliefert wurden. Erst Anfang
Mrz '93 bekam Thorsten seinen Raubvogel, an dem endlich der Experimentier-
durst gestillt werden konnte. Die erste nchtliche Hackersitzung brachte
dann schon ein paar vage Erkenntnisse ber den Videl. Erst Anfang April er-
gatterte Falco seinen eigenen Falcon und tftelte fortan am Videl, immer
bemht, irgendwo logische Zusammenhnge zu erkennen. 

Bis zum heutigen Zeitpunkt wurden diese Erkenntnisse immer weiter ergnzt
und schlielich durch den High Videlity-Videotreiber dem Endanwender zur Ver-
fgung gestellt. Parallel dazu entwickelte Thorsten den Modeeditor, der die
komfortable Erzeugung der neuen Auflsungen ermglicht. Auf eine weitere Er-
hhung des Komforts und die Vereinfachung der Benutzung fr den nicht so
versierten Anwender zielt das Bildlage-CPX ab, mit dem die bereits vorgefer-
tigten Modusdateien -in Grenzen- an die eigenen Bedrfnisse angepat werden
knnen. 

ACHTUNG: Um High Videlity fr ein breites Anwenderspektrum nutzbar zu machen,
wurden in High Videlity umfangreiche Schutzmanahmen fr ihren Monitor
getroffen. Trotzdem kann der Monitor (vor allem ltere Modelle) unter
Umstnden (z.B. bei einer inkorrekten Bedienung des Modeeditors) durch
Frequenzen, die ausserhalb der Monitorgrenzdaten liegen, beschdigt werden.
Es ist daher dringend zu empfehlen, das Handbuch mindestens einmal komplett
durchzulesen, bevor eines der Programme gestartet wird. Erfahrungsgem wer-
den allerdings die meisten unter ihnen bereits die ersten praktischen Versu-
che hinter sich haben, bevor sie beim Handbuch gelandet sind (hoffentlich
ist nicht berschssige Freizeit aufgrund eines nun defekten Monitors der
Grund). Dies mag bei normaler Anwendersoftware die Regel sein, bei HighVide-
lity mchten wir drigend von dieser Praxis abraten! 

1.3 Grundlagen 

Wie wird eigentlich das Bild dargestellt? Vereinfacht gesagt: der Computer
schickt mit einer gewissen Frequenz die einzelnen Bildpunkte ('Pixel') an
den Monitor. Auf der Computerseite nennt man diese Frequenz 'Videotakt',
beim Monitor ist dieser Wert unter der 'Videobandbreite' wieder zu finden.
Der Falcon bietet einen serienmssigen Videotakt von 25.175 und 32.085 MHz.
Hhere Videotakte sind nur durch zustzliche Hardware realisierbar. (Da sich
die Hardware whrend Drucklegung des Handbuchs noch in Entwicklung befand,
lesen sie fr nhere Informationen 'HARDWARE.TXT' auf der High-Videlity-Dis-
kette) 

Teilt man nun diesen Videotakt durch die X-Auflsung + hor. Bildrand, ge-
langt man zur horizontalen Frequenz. Horizontale Frequenzen sind immer in
KHz angegeben. Wird nun die H-Frequenz durch die Y-Auflsung + vert.
Bildrand geteilt, ergibt sich die V-Frequenz (in Hz), die man auch Bildwie-
derholrate nennt. 

Beispiel anhand der VGA-Auflsung: 

  Videotakt / (XAufl. + H-Rand) = H-Frequenz
 25.175 MHz / (640    + 158)    = 31.5 KHz 

 H-Frequenz / (YAufl. + V-Rand) = V-Frequenz
   31.5 KHz / (480 + 44)        = 60 Hz 

Keine Panik, dies war nur zum besseren Verstndnis gedacht! Smtliche
Berechnungen werden natrlich von der Software bernommen, welche die resul-
tierenden H- & V-Frequenzen direkt angibt. 

Anzumerken ist noch, da besonders bei der horizontale Frequenz auf die
Grenzen des Monitors geachtet werden mu, da es gerade hier bei einer ber-
schreitung zu Beschdigungen des Monitors kommen knnte. Eine V-Frequenz
auerhalb der Grenzdaten fhrt dagegen meist nur zum 'Durchlaufen' des Bil-
des. Weitgehend unkritisch ist eine berschreitung der Videobandbreite des
Monitors, weshalb im Modeeditor eine Limit-berziehung von 50% erlaubt wird.
Eine zu geringe Videobandbreite uert sich in einem unscharfen Bild, da der
Monitor nicht mehr in der Lage ist, die Pixel sauber von einander zu tren-
nen. 

Zum Abschlu der Grundlagen noch eine kleine Einschrnkung: Anhand dieses
Videotakts kann man sich auch vor Augen fhren, welche Datenmengen pro
Sekunde vom Speicher gelesen und in Bildpunkte fr den Monitor gewandelt
werden. Bei 32 MHz und einer Farbtiefe von 256 sind das immherin 32 MB pro
Sekunde. Der Speicher im Falcon ist 32 Bit breit organisiert, die Videologik
kann auch in dieser Breite darauf zugreifen. Fr den mit 16 MHz getakteten
Falconspeicher, der schlielich auch noch den 68030, die SoundDMA, SCSI, ...
versorgen mu, ist das sicherlich kein schlechter Wert, der sich auch nur
durch schnelle Bursts (besondere Art des Zugriffs, der hintereinanderliegen-
den Speicherstellen einliest) erreichen lt. Diese Grenze erklrt auch,
warum der Falcon die 65536 Farben Modi nur mit 40 Spalten darstellen kann.
Die bei RGB-Monitoren und Fernsehern erlaubten 80 Spalten bei True Color
sind darauf zurckzufhren, da sich der Falcon wegen der halben
Zeilenfrequenz (s.u.) dieser Monitore im Vergleich zu VGA-Monitoren auch
doppelt soviel Zeit hat, sich die Daten fr die Pixel aus dem Speicher zu
holen. 

Die maximale Geschwindigkeit des Speichertransfers nennt man auch Busband-
breite. Da bei solch speicherintensiven Auflsungen (und der damit
verbundenen Belegung von Buszeiten), die CPU (also der MC68030) nicht mehr
ungehindert und mit voller Geschwindigkeit auf seinen Speicher zugreifen
kann, liegt auf der Hand. Hinzu kommt noch, da der MC68030 selbst leider
durch ein 16 Bit "Nadelhr" auf den 32 Bit breiten Speicher zugreifen mu.
Daraus folgt, da die Rechenleistung des Falcon bei einer hohen 256-Farbauf-
lsung mit einem Videotakt von >= 32 MHz schon merklich in die Knie geht und
nur noch etwa auf die Geschwindigkeit eines MegaSTEs kommt. Parallel zu die-
sem Effekt, mu der Rechner mit zunehmender Farbtiefe natrlich bei den Gra-
fikoperationen deutlich mehr Daten bewegen, wodurch der langsame Eindruck
nochmals verstrkt wird. Nicht nur deshalb kann man die Verwendung von NVDI
nur empfehlen, da die Bildschirmoperationen sehr beschleunigt werden. 

2 INSTALLATION 

Starten sie zunchst das Programm 'HIVI_INS.APP' und geben sie die vom Pro-
gramm geforderten Adressdaten wahrheitsgem an, da diese fr den gesamten
spteren Service (Update/Upgrade, Support, Mailbox) von Bedeutung ist. In
diesem Zusammenhang sei daran erinnert, auf jeden Fall die Registrierungs-
postkarte zurckzusenden, da ansonsten kein Service gewhrt werden kann. 

Auf ihrer High Videlity-Diskette sollten sich nun die folgenden Dateien fin-
den: 


   \INHALT.TXT             eventuelle nderungen des Disketteninhaltes 

   \AUTO\HIVI.PRG          der Videotreiber 

   \CPX\HIVILAGE.CPX       das CPX zur Bildlage-Einstellung 

   \HIVI\HIVIEDIT.APP      der Modeeditor 

   \HIVI\HIVIEDIT.RSC      das Resource zum Modeeditor

   \HIVI\LIESMICH.TXT      aktuelle Ergnzungen zum Handbuch 

   \HIVI\GOODIES\          zustzliche Hilfsprogramme 

   \HIVI\MODUS\            in diesem Ordner befinden sich vordefinierte 
                           Modusdateien  

   \HIVI\MODUS\LISTE.TXT   Liste von Monitoren, fr die bereits eine vorgefer-
                           tigte Auflsungsdatei existiert. 

Im Zuge der stndigen Weiterentwicklung knnen sich Dateinamen ndern und /
oder Dateien hinzukommen / wegfallen. Bitte lesen sie auf jeden Fall die Da-
teien 'INHALT.TXT' und 'LIESMICH.TXT'! 

Falls sie High Videlity auf ihrer Festplatte installieren mchten, kopieren
sie bitte den Videotreiber wie folgt in den Auto-Ordner. 

   -  Selektierien sie den Autoordner Ihres Bootlaufwerks! 

   -  Benennen sie diesen in 'AUTO.ALT' um! 

   -  Legen sie einen neuen 'AUTO' Ordner an! 

   -  Verschieben sie nun alle Dateien auer MultiTOS ('MINT.PRG'
      oder 'MINTNP.PRG') in den neuen 'AUTO'-Ordner! 

   -  Nun erst kopieren sie 'HIVI.PRG' von die Originaldiskette in den 'AUTO'--
      Ordner! 

   -  (falls vorhanden/gewnscht) verschieben sie MultiTOS aus 'AUTO.ALT'
      in den 'AUTO'-Ordner! 

   -  lschen sie den -nun leeren- 'AUTO.ALT'-Ordner! 

Das 'HIVILAGE.CPX' kopieren sie in das im XCONTROL unter 'Optionen /
Einstellungen' angegebene Verzeichnis. Die brigen Dateien kopieren sie da-
nach auf ein Laufwerk ihrer Wahl. 

Sollten sie High Videlity nur von Diskette einsetzen wollen, verwenden sie
dafr auf keinen Fall die Originaldiskette, sondern legen sie, wie im Fal-
con030-Handbuch beschrieben, eine Sicherheitskopie der Diskette an und
arbeiten sie damit. 

Prfen sie nun bitte anhand der Liste ('LISTE.TXT') im Verzeichnis
'\HIVI\MODUS\', ob bereits eine vordefinierte Modusdatei fr ihren Monitor
existiert. Ist dies der Fall, benennen sie die entsprechende Datei in 'STAN-
DARD.HVM' um und kopieren sie diese in das Hauptverzeichnis ihres Bootlauf-
werks. Nach dem nchsten Reset stehen ihnen die hheren Auflsung durch
High Videlity zur Verfgung. Finden sie ihren Monitor (oder einen mit ver-
gleichbaren Daten) nicht in der Liste, mssen sie selbst eine passende
Modusdatei erstellen. Wie man die macht, erfahren sie im nchsten Kapitel. 

3 DIE PROGRAMME 

3.1 Der Videotreiber und die Auflsungsauswahl: HIVI.PRG 

Diese beiden Funktionen sind in dem Programm 'HIVI.PRG', da sich im Auto--
Ordner des Bootlaufwerks befinden sollte, vereint. Wichtig ist hierbei die
physikalische (das ist die unsortierte) Reihenfolge im Auto-Ordner. Dabei
mu 'HIVI.PRG' nach Programmen wie etwa NVDI und vor MultiTOS liegen. Um
dies zu erreichen lesen sie bitte das Kapitel INSTALLATION. Weiterhin erwar-
tet das Programm die Modusdatei 'STANDARD.HVM' im Hauptverzeichnis des
Bootlaufwerks. 

Um gengend Platz fr die Auflsungsauswahl zu haben schaltet der
High Videlity-Videotreiber automatisch in den 80 Spalten-Bildschirmmodus um.
Da der Falcon030 ab Werk wohl bevorzugt in der alten, 40 Spalten
ST-niedrig-Auflsung startet, ist diese nderung generell zu empfehlen und
lt sich durch Programme wie BOOTCONF oder NVRAM bereits vor Aufruf des
High Videlity-Videotreibers permanent einstellen. Ein kleines, aber hilfrei-
ches, Programm dazu finden sie im '\GOODIES'-Ordner. 

Sollten sie ihren Falcon 030 einmal ohne High Videlity benutzen wollen, 
so halten sie bitte whrend der Abarbeitung von HIVI.PRG die rechte 
Shift-Taste gedrckt.

Sobald sie ihren Falcon zum ersten Mal mit High Videlity im Auto-Ordner
starten, gelangen sie in die Auflsungsauswahl. Dort knnen sie, abhngig
von der gewnschten Farbtiefe, die -von uns- vordefinierten oder die -von
ihnen- selbst "gebastelten" Auflsungen auswhlen. Zu jeder Farbtiefe (2, 4,
16, 256, 65536/True Colour Farben bzw. 1, 2, 4, 8, 16 Bit Farbinformationen
pro Bildpunkt) des Falcons werden dabei die zugelassenen Auflsungen ange-
zeigt. Atari hat sich mit der Bezeichnung "True Colo(u)r" fr die
palettenlose Darstellung von max. 65536 Farben etwas von den blichen Be-
zeichnungen distanziert. Bei IBM-kompatibelen PCs werden 32768 bzw. 65536
Farben "Hi Colo(u)r" genannt, da "True-Colo(u)r" dort bereits fr eine
Palette von 16,7 Mio Farben verwendet wird. Eine weitere Mglichkeit der Be-
zeichnung ist "DirectColor", da fr die Farbumrechnung keine "CLUT" (Color
Look Up Table), also eine Palette, bentigt wird, da im Speicher schon "di-
rekt" die entgltigen Farbinformationen stehen. 

Neben der physikalischen wird auch die evtl. definierte virtuelle Auflsung
und die Bildwiederholungsfrequenz angezeigt. Whrend sie mit der [Cursor
links] und [Cursor rechts] Taste die gewnschte Farbtiefe auswhlen, wird
mit der [Cursor hoch] und [Cursor runter] Taste die gewnschte Auflsung ge-
whlt. Haben sie Ihre Wahl getroffen, drcken sie nun [Return], um die Aus-
wahl zu besttigen und den Rechner weiter hochzufahren. Wollen sie keine der
neuen Auflsungen benutzen, drcken sie [Esc] und der Falcon startet wie ge-
wohnt mit der im Desktop festgelegten Auflsung. Sobald der Falcon ins Desk-
top gelangt, wird der Videotreiber aktiv und schaltet in die gewhlte Aufl-
sung und Farbtiefe. Alle sauberen GEM-Programme kommen mit der neuen (meist
hheren) Auflsung zurecht. Haben sie zustzlich noch eine virtuelle Aufl-
sung definiert, verschiebt sich der Bildschirminhalt auf dem Monitor sobald
Sie mit der Maus an den Rand des sichtbaren Bildes kommen. Bei hohen
virtuellen Auflsungen sollten sie bedenken, da besonders bei den greren
Farbtiefen (256 und True Color) eine beachtliche Menge Speicher fr den
Bildschirmspeicher reserviert werden mu. 

Die Formel hierzu: 

Speicherbedarf (in Byte)= 
             virt. X-Auflsung * virt. Y-Auflsung * Farbtiefe (in Bit) / 8

Zur Verdeutlichung: 1280x960 in 256 Farben (8 Bit Farbtiefe) bentigt fast
1,2 MB! 

3.2 Der Modeeditor: HIVIEDIT.APP

Der Modeeditor ist das Werkzeug, mit dem eine neue Modusdatei erstellt oder
eine bereits existierende Datei bearbeitet werden kann. Um alle Informatio-
nen auszunutzen, sollte er in einer Auflsung mit mindestens 16 Farben ge-
startet werden. 

3.2.1 Info 

Direkt nach dem Start des Modeeditors erscheint der Infodialog. Hier knnen
sie die Versionsnummer und das Erstellungsdatum des Modeeditors entnehmen. 

Vertrieb 

Die Seriennummer ihrer High Videlity-Version erfahren sie, wenn sie im Info--
Dialog den Button 'Vertrieb' anwhlen. Bitte geben sie diese Daten (Version,
Datum, Seriennummer) bei Rckfragen zum Modeeditor immer an! 

Grenzdaten 

Achtung: Die in diesem Dialog gemachten Angaben sind fr die Monitorschutz-
funktionen des Modeeditors sehr wichtig. Lassen sie daher grte Sorgfalt
walten. 

Nehmen sie nun bitte das Datenblatt ihres Monitors zur Hand. 

Geben sie zunchst die Videobandbreite des Monitors ein. Der Wert der Band-
breite ist immer in MHz angegeben. 

Nun kommen wir zu den horizontalen Frequenzen die immer in KHz angegeben
sind. Je nach Typ des Monitors mssen die Daten in einem speziellen Format
eingegeben werden. 

- Festfrequenzmonitor. Der Monitor synchronisiert nur eine feste H-Frequenz
(Bsp.: VGA-Monitor, SM124). Geben sie unter '1. Bereich' beide Male die
gleiche Frequenz an. Im Falle des VGA-Monitors also 1. Bereich: 31.5 KHz -
31.5 KHz 

- Mehrfrequenzmonitor. Der Monitor synchronisiert mehrere feste H-Frequenzen
(Bsp: SuperVGA-Monitor). Wie beim Festfrequenz Monitor wird als untere und
obere Grenze jeweils der gleiche Wert eingegeben, jedoch entsprechend der
Anzahl der Frequenz zustzlich der 2.Bereich und ggf. der 3. Bereich. Anhand
des Beispiels SVGA-Monitor: 1. Bereich: 31.5 KHz - 31.5 KHz 2. Bereich: 35.0
KHz - 35.0 KHz 

- Mehrbereichsmonitor. Der Monitor synchronisiert mehrere Frequenz-Bereiche
(Bsp.: 17"er von Peacock/Nytech). Anderes als bei den bisher besprochenen
Monitoren, werden bei diesem Monitortyp unterschiedliche Werte fr den
unteren und oberen Grenzwert angegeben. Die Einstellung fr einen Mehrbe-
reichsmonitor knnten etwa so aussehen: 1. Bereich: 31.0 KHz - 38.0 KHz 2.
Bereich: 45.0 KHz - 50.0 KHz - Multifrequenzmonitor Der Monitor synchroni-
siert EINEN Frequenzbereich (Bsp.: Smile CA-1713, Bridge Topscan 14"). Genau
wie beim Mehrbereichsmonitor wird hier auch wieder ein unterer und oberer
Grenzwert definiert. Die geschieht jedoch nur fr einen Bereich. Die Be-
reichsdaten meines Monitors sehen z.B. so aus: 1. Bereich: 30.0 KHz - 64.5
KHz 

So, das schwierigste liegt jetzt hinter uns. Es fehlt nur noch die vertikale
Frequenz, die immer in Hz angegeben werden. Auch bei Festfrequenzmonitor ist
das meist ein Frequenzbereich, bei dem wieder eine untere und eine oberer
Grenze definiert werden mu. Bleistift: 50 Hz - 60 Hz 

Kontrollieren sie bitte alle Daten nochmals, bevor sie die Einstellungen mit 
OK besttigen. 

Auflsungswahl 

Dies ist der zentrale Dialog des Modeeditors. Die Funktionsweise ist
weitestgehend an die GEM-Dateiauswahl, die ihnen bereits vertraut sein drf-
te, angelehnt. 

Falls bereits eine STANDARD.HVM installiert ist, werden die darin enthalte-
nen Auflsungen in der Liste dargestellt. Ansonsten knnen sie ggf. ber den
"Closer", das ist der Knopf links oben an der Liste, eine Dateiauswahl
aufrufen und eine andere Datei nachladen. Diese werden zu evtl. bereits vor-
handenen Auflsungen hinzugeladen. 

Sollte es mehr Auflsungen als Positionen in der Liste geben, knnen sie mit
dem Schieberegler bzw. den korrespondierenden Pfeile in der Liste auf-und
abwrts wandern. Die Liste ist alphabetisch sortiert. 

Wenn sie sich ber die Daten eines Modus informieren wollen, whlen sie ei-
nen Modus durch einen Einfachklick an. Es werden physikalische Auflsung,
virtuelle Auflsung, die Bildwiederholungsrate sowie evtl.
Interlace/Doublescan-Modus angegeben. 

Nun zu den Funktionen 'lschen' und 'speichern'. Diese beziehen sich nur auf
Selektionen in der Liste, unabhngig vom Text im 'Auswahl'-Feld. Falls keine
Auflsung selektiert wurde, wirkt sich die Funktionen auf die gesamte Liste,
ansonsten auf das gewhlte Element, aus. 

Durch den OK-Button wird die im Auswahl-Feld angegebene Auflsung an den
->'Modus bearbeiten'-Dialog bergeben. Existiert bisher keine Auflsung mit
diesem Namen, wird nachgefragt ob eine Auflsung angelegt werden soll. Ist
gleichzeitig ein Modus in der Liste selektiert, werden seine Werte fr den
neuen Modus bernommen, ansonsten wird eine Standard-VGA-Auflsung erzeugt. 

Mit 'Ende' verlassen sie das Programm. Sollten nderungen an der geladenen
Modusdatei durchgefhrt worden sein, man erkennt dies am '*' vor dem Namen,
erfolgt noch eine Sicherheitsabfrage. Haben sie High Videlity nur aus Verse-
hen beendet, whlen sie hier den 'Abbruch' der Beenden-Funktion. 

Modus bearbeiten 

Nun sind wir bei dem wohl mchtigsten Dialog des Modeeditors angelangt. Auch
wenn am Anfang erschlagend viele Einstellungmglich fr Verwirrung sorgen,
werden diese Schritt fr Schritt durchgegangen. Am Ende werden sie sehen,
da es eingentlich recht logisch aufgebaut ist. Vorab noch eine Information
zur Objektreihenfolge. Die angegebenen Werte sind - soweit mglich -
entsprechend ihreres Stellenwertes in der Berechnungsformel angeordnet, d.h.
der Videotakt steht zu oberst, die resultierenden Frequenzen finden sich am
unteren Ende des Dialog. 

Die erste Angabe in diesem Dialog ist der Name des gerade bearbeiteten Mo-
dus. Sollten sie diesen, aus welchen Grnden auch immer, einmal ndern wol-
len, so knnen sie ihn hier direkt editieren. Fehleingaben (doppelter oder
kein Name) werden vom Programm abgefangen. 

Es folgt die Einstellung des Videotaktes. Der Falcon 030 stellt hier, wie
bereits erwhnt, 25(.175) und 32(.085) MHz bereit. Schtzen sie zunchst
einmal ab, welcher Videotakt fr ihre zu schaffende Auflsung am gnstigsten
sein wird. Rufen sie sich hierzu noch einmal die unter >Grundlagen beschrie-
bene Formel ins Gedchnis zurck (oder blttern sie einfach auf Seite 5) und
rechnen sie diese 'rckwrts' mit der gewnschten Auflsung und Bildwieder-
holrate. Fr die Randgre knnen sie bei dieser Nherung 10% des entspre-
chenden Auflsungswertes einsetzen. Achtung: nur grn markierte Videotakte
liegen innerhalb der Monitorbandbreite, gelb markierte Videotakte liegen in-
nerhalb der 50% berziehung. Ein rot markierter Videotakt liegt mehr als die
Hlfte ber den Monitordaten und sperrt den Testbildbutton. 

Nun kommen wir zur Einstellung der Auflsung. Praktischerweise fangen sie
mit der X-Auflsung an. Verndern sie nun den X-Wert durch [+] und [-], bis
er der gewnschten X-Auflsung entspricht. Wenn sie nun nochmals berprfen
wollen, fr welche Farbanzahl diese Auflsung einsetzbar wre, ffnen sie
erneut das Bildlage-Popup. Die eingestelle Auflsung kann nur in den nicht
grau-gezeichnete Farbanzahlen eingesetzt werden. Verlassen sie diese
Einstellung, ohne etwas zu verstellen, durch einen Klick auerhalb des Po-
pups. berprfen sie nun, ob die horizontale Frequenz innerhalb der Grenzda-
ten ihres Monitors liegt. Als Hilfe wird die H-Frequenz in diesem Fall grn
dargestellt, ansonsten rot. Fr die Richtigkeit dieser Angabe knnen wir je-
doch keine Gewhr bernehmen. Liegt die Frequenz nur ein wenig auerhalb der
Grendaten, kann dies spter noch ber die Randgre reguliert werden, anson-
sten mssen sie den Videotakt und/oder die X-Auflsung ndern. Sollte die
angezeigte H-Frequenz den Grenzbereich ihres Monitors um den Faktor 2 ber-
steigen, haben sie noch die Mglichkeit, die horizontale Frequenz halbieren
zu lassen, dies geschieht durch Anwahl des Buttons 'H-Freq / 2'. 

Als Nchstes folgt die Einstellung der Y-Auflsung. Stellen sie, wie bei der
X-Auflsung, einfach die gewnschte Auflsung ein. Auch hier gilt wieder,
da geringe Frequenzabweichungen von den Grenzdaten spter noch ber die
Randgre korrigiert werden knnen. Fr grere Abweichungen stehen hier
gleich zwei Korrekturmglichkeiten zur Verfgung. ber den 'Doublescan'-But-
ton kann die vertikale Frequenz halbiert werden, indem jede Zeile doppelt
dargestellt wird. Dies ist vor allem bei kleinen Y-Auflsungen, wie z.B. bei
320x200, erforderlich. Liegt die vertikale Frequenz jedoch unterhalb der Mo-
nitorgrenzdaten, whlen sie den 'Interlaced'-Modus und verdoppelen dadurch
die Frequenz. In diesem Modus verwendet der Computer das
Zeilensprung-Verfahren, wie es z.B. auch in der Fernsehtechnik Verwendung
findet. Hierbei werden abwechselnd nur die geraden oder ungeraden Zeilen
dargestellt, wodurch eine doppelt so hohe Vertikalfrequenz erzeugt wird. Da
die einzelnen Pixel jedoch real nur mit der halben Bildwiederholrate wieder-
gegeben werden, kann es bei diesem Modus zu Flimmererscheinungen kommen. Wie
stark dieser Effekt auftritt, hngt vom Bildschirminhalt ab. Flackert zum
Beispiel der Desktophintergrund sehr stark, so whlen sie dafr bitte ein
100% Fllmuster. 

Damit wren die groben Einstellungen bereits abgeschlossen. 

Sollten nun die horizontale und/oder die vertikale Frequenz noch leicht ne-
ben den Grenzen liegen, wird dies ber die Randgre reguliert. Bei einer zu
hohen horizontalen Frequenz vergrern sie den Rand durch den [+]Button bei
der Angabe 'H-Rand' unter den 'Bilddaten', entsprechend verringern sie die
Randgre, bei einer zu niedrigen horizontalen Frequenz ber den
entsprechenden [-]Button. Prfen sie jetzt bitte, ob die vertikale Frequenz
im Grenzbereich liegt. Da diese direkt von der horizontalen Frequenz abhngt
ist auch dieser Wert ggf. beeinflut worden. Verfahren sie bei der Anpassung
der vertikalen Frequenz genau wie bei der horizontalen Frequenz. 

Der Videotakt sollte nun grn oder gelb, die horizontale und die vertikale
Frequenz grn dargestellt sein, nur dann ist der Testbild-Button anwhlbar. 

Was jetzt noch fehlt, ist die genaue Anpassung der Bildlage. 

Die Bildlage ist von zwei verschiedenen Parametern abhngig. Hauptschlich
von der Lage des Synchronisationssignal innerhalb des Randes, aber auch von
der Lage der Bilddaten innerhalb des Gesamtbildes. 

Um immer ein optimales Ergebnis zu erhalten, mu die Bildlage fr die ver-
schiedenen Farbtiefen gesondert eingestellt werden. Deshalb sollten sie die
nun folgenden Schritte fr jede Farbanzahl, die sie spter einsetzen wollen,
wiederholen. 

berprfen sie zunchst, ob die vom Programm angenommenen Standardwerte
nicht bereits zu einem zufriedenstellen Ergebnis fhren, indem sie ber den
'Testbild'-Button ein, der generierten Auflsungen entsprechendes, Testbild
darstellen lassen. Das Testbild verlt nun das GEM-Gewand und schaltet die
Videohardware auf die momentan bearbeiteten Daten (Auflsung, Videotakt,
Farbtiefe) um und kopiert zur Kontrolle der Darstellung High Videlity-Logos
auf den Bildschirm. Falls vorhanden sollten sie ggf. auch die Bildlageregler
ihres Monitors bemhen. Durch die [Leertaste], [Undo] oder eine der
Maustasten gelangen sie zurck in ihre alte Auflsung und den 'Modus
bearbeiten'-Dialog. 

Wurde das Bild anstandslos dargestellt, knnen sie sich direkt der nchsten
Farbanzahl widmen. 

Ansonsten versuchen sie die Bildlage zunchst ber die Synclage zu korrigie-
ren. Sollte das Bild zu weit auf der linken Seite dargestellt werden, ver-
schieben die den horizontalen, mit dem Buchstaben 'S' bekennzeichneten,
Schieberegler ein wenig nach rechts (bei einer Fehllage nach rechts entspre-
chend in die entgegengesetzte Richtung) und berprfen sie die Vernderung
durch einen erneuten Aufruf des Testbildes. Wiederholen sie es solange, bis
sie eine optimale Bildlage gefunden haben. Ist dies durch das alleinige Ver-
schieben des Synchronisationssignals nicht mglich, verndern sie nun
zustzlich die mit 'D' gekennzeichneten Schieberegler fr die Datenlage in
der gleichen Weise. Kommt es nun noch immer nicht zu einem akzeptabelen
Bild, mssen sie den Beeinfluungsbereich der beiden Regler erhhen, indem
sie den Rand vergrern. 

Bei der vertikalen Bildlage verfahren sie genauso, wobei hier natrlich die
/vertikalen/ Schieberegler korrespondieren. 

Haben sie nun alle Farbtiefen eingestellt, besttigen sie ihre Arbeit durch
den OK Button. Dadurch gelangen sie zurck in die >'Auflsungswahl', wo sie
diesen neuen Modus auch sichern knnen. 

Um sich das Verhltnis zwischen Rand & Bilddaten zu veranschaulichen exi-
stiert noch die Option 'Regler proportional'. Whlen sie diese an, ent-
spricht die Gre der Datenlage-Regler dem Anteil der Bilddaten innerhalb
des Gesamtbildes. Durch den nun kleiner gewordenen Schiebeweg ist eine
genaue Positionierung natrlich erschwert. 

Nun noch zur, bisher vernachlssigten, virtuellen Auflsung. Mit HighVideli-
ty ist es mglich, eine hhere Auflsung beim GEM anzumelden, als tatsch-
lich dargestellt werden kann. Im virtuellen Modus wird immer nur ein, der
physikalischen Auflsung entsprechender, Teilbereich dargestellt. Stt nun
der Mauszeiger an den Rand des Ausschnitts, wird der angezeigte Bereich
automatisch per Hardware-Scrolling mitgezogen. Sie aktivieren den viruellen
Modus, indem sie den X- und/oder Y-Auflsungswert mittels der entsprechenden
[+]-Taste gegenber der physikalischen Auflsung erhhen. Zu erkennen ist
dies am einem Hkchen vor der virtuellen Auflsung. Um diese Option wieder
auszuschalten, klicken sie einfach auf den Schriftzug 'virtuell:' oder sen-
ken die virtuelle Auflsung wieder auf den Wert der physikalischen Auflsung
ab. 

Fr den fortgeschrittenen Anwender: 

Wie sie vielleicht schon bemerkt haben, existieren zwischen der Auflsung
und der Randgre, sowie zwischen Randgre und Datenlage feste Relationen. 

Diese Verhltnis ist jedoch flexibler zu gestalten, als dies zunchst
scheint: 

Randgre ~ Auflsung. 

Um in diesen Dialog zu gelangen, fhren sie bitte einen Doppelklick auf die
'Bilddaten'-berschrift aus. Sie knnen nun verschiedene Abhngigkeitsfunk-
tionen, seperat fr die horizontale und die vertikale Abhngigkeit, aus-
whlen: 

Kein Abhngigkeit: die Randgre wird nicht von der Auflsung beeinflut.
Auflsung * Faktor: die Randgre entspricht der Auflsung immer mit dem un-
ter 'Faktor' angegebenen Prozentwert (Default: 10%) Altes Teilverhltnis:
bei einer nderung des Auflsungswertes wird der Rand entsprechend seines
vorherigen Teilverhltnises eingestellt. Frequenz beibehalten: bei einer n-
derung der Auflsung wird der Rand umgekehrt proportional beeinflut, um so-
mit die Frequenz konstant zu halten (ntzlich bei Festfrequenzmonitoren). 

Der als Faktor angegebene Prozentwert von 10% ist recht grozgig bemessen,
moderne Monitore sollten auch mit 5% auskommen. Experimentieren sie hier ein
bichen herum. 

Im unteren Teil des Dialogs befindet sich noch die Option: 'Aktualisierung'.
Eine automatische Aktualisierung setzt die Randgre nach jeder Vernderung
der Auflsung auf den neuen Wert. Ist 'manuell' angewhlt, mu die
Berechnung der Randgre durch einen Einfachklick auf die 'Bilddaten'-ber-
schrift angefordert werden. 

Datenlage ~ Randgre. 

Parallel dazu existiert ein Dialog um die Abhngigkeit zwischen Datenlage
und Randgre einzustellen. Um in diesen Dialog zu gelangen, fhren sie bit-
te einen Doppelklick auf die 'Bilddaten'-berschrift aus. Es werden folgende
Optionen angeboten: 

Keine Abhngigkeit: die Datenlage wird nicht von der Randgre beeinflut.
Randgre * Faktor: die Datenlage entspricht der Randgre immer mit dem un-
ter 'Faktor' angegebenen Prozentwert (Default: 10%) Altes Teilverhltnis:
bei einer nderung der Randgre wird die Datenlage entsprechend ihres
vorherigen Teilverhltnises eingestellt. 

Der Faktor von 50% setzt die Bilddaten immer in die Mitte des Randes. 

Alle brigen Funktion sind wie unter ->'Randgre ~ Auflsung' beschrieben
zu bedienen. 


Echtzeit-Bildlageneinstellung: HIVILAGE.CPX 

Hierbei handelt es sich um ein Modul (Control Panel eXtensions, kurz CPX)
fr das modulare Kontrollfeld ('XCONTROL.ACC') von Atari, das sich im Lie-
ferumfang ihres Falcon030 (wahrscheinlich auf Laufwerk C:) befindet. Die
genaue Bedienung des XCONTROL entnehmen die bitte ihrem Falcon030-Handbuch. 

Das 'HIVILAGE.CPX' ermglicht, durch eine Vernderung der Synclage, eine
genaue Positionierung bereits vorgefertigter Auflsungen, aber auch die ein-
fachere (Echtzeit-) Positionierung bei bereits grob angepaten,
selbsterstellen Auflsungen. 

Die nderung der Reglerposition wirkt sich im CPX in Echtzeit aus, d.h. sie
erleben direkt die Auswirkungen ihrer Handlung. Verschieben sie das Bild nun
innerhalb der Grenzen, als wren die Bilddaten ein Fensterinhalt, den sie in
den sichtbaren Bereich einpassen wollen. 

Wollen sie die genderte Bildlage permanent in ihrer 'STANDARD.HVM'-Datei
sichern, so whlen sie bitte zum Abschlu den [sichern]-Button. Achtung: die
Synclage wird nur fr die momentan akutelle Farbanzahl gendert! Wollen sie
die jedoch die neue Bildlage nur bis zum nchsten Booten ihres Rechners er-
halten, verlassen sie das CPX ber die [OK]-Button. Eine Anwahl des [Ab-
bruch]-Buttons (oder ein Druck auf die [UNDO]-Taste) restauriert die alte
Bildlage und verlt das CPX. 

Durch den [(c)] Button (oder [HELP] auf der Tastatur) gelangen sie in den
CPX-Info-Dialog. 

Dieser stellt die folgenden, fr Rckfragen sehr wichtigen, Daten bereit:
-CPX-Versionnummer -Videotreiber-Versionsnummer -Frequenz des externen
Videotaktes (falls die entsprechende Hardware installiert ist) 

Sollte sich anstelle der Videotreiber-Daten der Schriftzug 'Videotreiber
nicht installiert' finden, ist 'HIVI.PRG' entweder gar nicht gestartet wor-
den, oder es kam whrend der Installation zu einem Laufzeitfehler, soda
diese abgebrochen werden mute. 


UPDATES 

Achtung: nur fr bereits registrierte User 

Sie knnen jederzeit kostenlos eine aktuelle Version anfordern, in der
eventuelle Probleme behoben wurden und kleinere Erweiterungen eingebaut
sind. Diese nderungen werden in einer Textdatei dokumentiert. 

Die Originaldiskette mit frankierten und an sich selbst adressierten Rckum-
schlag senden sie an: 

Falco Bethke 
Postfach 100121 
42566 Heiligenhaus 
Deutschland 

Fehlerbeschreibungen, Informationen ber Kompatibilittsprobleme, Anregun-
gen, Gratulationen und (bescheidene!) Wnsche sind ebenso jederzeit willkom-
men. 

Bei umfangreicheren nderungen/Erweiterungen wird es, gegen einen geringen
Kostenbeitrag, ein Upgrade geben, welches zustzlich eine gedruckte Handbu-
chergnzung beinhaltet. Bitte erfragen sie im Einzelfall bei konTRAST den
speziellen Betrag und die genderten Leistungsdaten. 

TECHNISCHE INFORMATIONEN 

XBRA        Der High Videlity-Videotreiber klinkt sich in einige Vektoren ein. Da-
            bei benutzt er das XBRA-Protokoll mit der xb_id 'HIVI' 

Cookie Jar  Der High Videlity-Videotreiber legt einen Cookie des Namens 'HIVI'
            an. Der Wert diese Cookies zeigt auf die HIVIINFO-Struktur: 

            typedef struct 
            {
               UWORD infoversion; /* Version der Infostruktur. Momentan = 
                                     0x0100 */ 
               UWORD version;     /* Versionsnummer des Videotreibers */
            }HIVIINFO; 

            Alle weiteren Eintrge sind nicht dokumentiert. 

            Der High Videlity-Videotreiber untersttzt bei virtuellen 
            Auflsungen den VSCR (VisualSCReen)-Cookie, der z.B. von den 
            MyDials dazu genutzt wird, die Dialoge im sichtbaren Teil des 
            virtuellen Bildschirms zu plazieren. 

            Auch hier zeigt der Wert des Cookies auf eine Struktur: 

            typedef struct
            {
                LONG id;             /* 'VSCR' */ 
                LONG product;        /* 'HIVI' */
                WORD version;        /* Version des VSCR-Protokolls */
                WORD x,y,w,h;        /* sichtbarer Bereich des virtuellen 
                                        Bildschirms */ 
             }INFOVSCR; 
             